TSV Stahl Riesa - FV Gröditz 1911 3.

2. Kreisklasse Riesa-Großenhain - Staffel 2 - 17. Spieltag

02.05.2004, So 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
17 (8) 1 (1)
Aufstellung
Burkardt, Thieme, Anders, Straube, Fischer (45. Ackermann), Tietze, Kunze, Huß (68. Metzner), Rasper, Wukasch, Pötzsch (68. Tschirschke)
Tore Karten
1:0 (7. Minute Huß)
2:0 (9. Wukasch)
3:0 (10. Anders)
4:0 (12. Rasper)
5:0 (15. Straube)
6:0 (19. Rasper)
7:0 (37. Rasper)
8:0 (42. Pötzsch)
8:1 (44. Eigentor Tietze)
9:1 (51. Huß)
10:1 (55. Rasper)
11:1 (58. Huß)
12:1 (64. Rasper)
13:1 (66. Pötzsch)
14:1 (68. Huß)
15:1 (78. Ackermann)
16:1 (86. Ackermann)
17:1 (89. Anders)
TSV Stahl Riesa: -
FV Gröditz 1911 3.: -
Zuschauer
186

Tore wie am Fließband

Ob es am Wetter lag oder am Einkaufssonntag in Riesa? Nur 186 Zuschauer kamen zum heutigen Punktspiel ins Seerhausener Parkstadion. Das ist Minusrekord in dieser Saison. Aber alle die kamen haben es heute mit Sicherheit nicht bereut.
Zum letzten Spiel vor dem Halbfinale um den Kreispokal trat die 3. Vertretung aus Gröditz in Seerhausen an. Und diese hatten es heute nicht einfach, denn die Stahlspieler wollten sich offensichtlich für die schwache Partie vom vergangenen Wochenende rehabilitieren und boten guten Fußball über 90 Minuten.
Dabei hatte der TSV seine erste Chance nach 2 Spielminuten. Aber auch auf des erste Tor mussten die Fans nicht lange warten. Es erzielte Huß in der 7. Minute. Er wurde von Straube, der heute hinter aufgestellt wurde, mit einem langen Pass aus der eigenen Hälfte angespielt, lies noch einen Abwehrspieler der Gröditzer stehen und vollendete zum 1:0.
Von nun an hatten es alle Statistiker schwer. Zwischen den Toren war kaum Zeit die Torschützen zu notieren. Ehe sich der Gast aus Gröditz versah, stand es nach Toren von Wukasch (erstes Punktspieltor für den TSV Stahl Riesa), Anders, Rasper (gleich 2x) und Straube 6:0. Dabei konnten sich die Gröditzer nicht befreien und waren den ständigen Angriffen der Stahlelf pausenlos ausgesetzt.
Heute zeigten die Spieler des TSV über die gesamte Spielzeit guten Fußball und es klappte fast alles. Die Standards wurden überlegt ausgeführt. So wurde nach einem Freistoß ein Treffer erzielt. Alle Spieler liefen sich frei, waren anspielbereit und es wurde nachgesetzt. Die beiden Neulinge Tietze und Wukasch unterstrichen nochmals, dass sie eine hervorragende Verstärkung unseres Teams sind.
Auch im Strafraum der Gäste wurde schnell reagiert und Anders konnte nach zu kurzer Abwehr des Gästetorwarts abstauben. Rasper und Huß konnten mehrfach ihr Können unter Beweis stellen als sie wie beim Slalom durch die gesamte Abwehr der Gäste marschierten.
Auch die Abwehr, die heute allerdings kurz hinter der Mittellinie aufgebaut war, sorgte für Sicherheit. Straube, der heute keinen Zweikampf verlor, Fischer und Thieme fingen die meisten Angriffsversuche schon an der Mittellinie ab.
Es wurde aber auch um jeden Ball gekämpft. So lief Huß nach einem langen Ball, konnte ihn gerade an der Grundlinie in den Strafraum flanken und von dort von Rasper zum 6:0 eingeschoben werden.
Bis zur Halbzeitpause gelangen dem TSV noch zwei weitere Treffer durch Rasper und Pötzsch. Kurz vor der Pause hatten die Gäste ihren ersten Angriff in Richtung Burkhardt im Riesaer Kasten. Der Gröditzer Stürmer wurde an der linken Seite durch ein Foulspiel gestoppt. Der fällige Freistoß kam weit in den Riesaer Strafraum. Burkhardt lief raus, kam aber an den Ball nicht richtig heran. Der Ball landete im Gewühl auf Tietze und von ihm prallte er ins eigene Tor zum 8:1. Dieses Tor war heute aber höchstens ein winzigkleiner Schönheitsfehler.
Gleich nach dem Seitenwechsel gingen die Stahlakteure gleich wieder richtig zur Sache. Durch Huß, Rasper und Anders erzielte der TSV von der 51. bis zur 56. Minute weitere drei Treffer. Die nächsten drei Tore dann von der 64. bis zur 68. Minute. Rasper, Pötzsch und Huß markierten die Treffer 12, 13 und 14.
Unmittelbar nach dem Tor von Huß wechselte der Trainer aus. Für Huß und Pötzsch kamen Metzner und Tschirschke. Aber sicher nicht weil der Trainer mit den Spielern nicht zufrieden war, sondern weil er sicher auch die anderen Spieler vor dem Halbfinale testen wollte.
Aber auch nach den Auswechslungen hatten die Gröditzer, die bis zum Schluss versuchten mitzuspielen, keine Spielanteile. Die eingewechselten Riesaer Spieler fügten sich sofort ins Spiel ein und Ackermann (2 x) und Anders markierten die letzten Treffer.
Nach diesem von beiden Seiten fair geführten Spiel (eine gelbe Karte) bedankten sich die Spieler des TSV Stahl Riesa bei den Fans für die lautstarke Unterstützung während des gesamten Spieles.
Auch im Spiel gegen die AH Vertretung des Großenhainer FV sollte mit einer wie heute gezeigten Leistung das Erreichen des Pokalfinales möglich sein.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin