TSV Stahl Riesa - ESV Lok Wülknitz 2.

2. Kreisklasse Riesa-Großenhain - Staffel 2 - 20. Spieltag

06.06.2004, So 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
20 (9) 0 (0)
Aufstellung
Burkhardt, Fischer, Huß (62. Tschirschke), Thieme (46. Heyne), Anders, Tietze, Wukasch (62. Ackermann), Kunze, Straube, Rasper, Pötzsch
Tore Karten
1:0 (3. Minute Rasper)
2:0 (12. Rasper)
3:0 (16. Huß)
4:0 (21. Straube)
5:0 (24. Huß)
6:0 (35. Huß)
7:0 (42. Kunze)
8:0 (42. Rasper)
9:0 (45. Straube)
10:0 (46. Heyne)
11:0 (49. Rasper)
12:0 (57. Heyne)
13:0 (61. Handelfmeter Burkhardt)
14:0 (62. Rasper)
15:0 (66. Ackermann)
16:0 (72. Heyne)
17:0 (76. Anders)
18:0 (80. Rasper)
19:0 (83. Anders)
20:0 (84. Rasper)
TSV Stahl Riesa: -
ESV Lok Wülknitz 2.: -
Zuschauer
145

Wahninn: Zwanzig Tore in einem Spiel!

Petrus muss Stahlfan sein. Denn nach einem völlig verregneten Sonnabend erstrahlte pünktlich zum Punktspiel des TSV Stahl Riesa die Sonne über dem Seerhausener Parkstadion.
Und bei diesem Wetter schaffte die Mannschaft des TSV Stahl Riesa noch einen neuen Torerekord in der 2. Kreisklasse. Mit sage und schreibe zwanzig!!! Toren wurde die zweite Mannschaft von Lok Wülknitz nach Hause geschickt. Dabei hatten es die Männer um Kapitän Pötzsch aber nicht schwer, denn die Gäste waren mit gerade einmal neun Spielern beim TSV angereist. Sicher ist der Gang zu Stahl Riesa nicht leicht, aber die nicht angereisten Spieler sollten ihr Verhältnis zum Fußballsport und zu ihrer Mannschaft überdenken.
Großes Lob dagegen für die aufgelaufenen Sportfreunde aus Wülknitz. Trotz der hohen Niederlage versuchten sie bis zum Schluss das Torekonto der Riesaer so gering wie möglich zu halten. In der Abwehr wurden versucht das Spiel des TSV zu stören und mit vollem Einsatz warfen sich die Abwehrspieler der Gäste in die Schüsse der Stahlspieler.
Trotzdem mussten sie, auch auf Grund der Unterzahl und ohne Möglichkeit einer Einwechslung, die höchste Niederlage im Seerhausenen Stadion mitnehmen.
Für den TSV begann das Schützenfest bereits in der 3. Spielminute. Der Torschützenkönig Rasper erzielte das 1:0. Die Gäste konnten sich dem Druck im eigenen Strafraum nicht erwehren und lagen nach 16 Minuten bereits 3:0 im Rückstand.
Der Mann auf der Wülknitzer Torlinie konnte einem schon leid tun. Ständig rollten die Angriffe von Stahl Riesa auf sein Tor. Nach Abwehrversuchen landete der Ball meist zur Ecke im Aus. Aber aus den Ecken konnte die Mannschaft des TSV heute keinen Gewinn erzielen. Die Tore wurden mit Fernschüssen (Straube) oder durch schöne Solos (Huß, Rasper) erzielt.
In der ersten Hälfte hatten die Lokspieler gerade einen Konter über die Mittelinie. Ansonsten spielte sich das Spiel in der Hälfte der Gäste ab.
Nach langer Verletzungspause war Heyne in der 2. Halbzeit wieder auf dem Feld. Und schon in seiner ersten Spielminute meldete er sich mit dem 10:0 zurück.
Von nun an waren alle Spieler, außer dem Tormann, des TSV fast ununterbrochen in der Spielhälfte der Gäste. Diese hingegen schossen die Bälle nur noch aus dem Strafraum heraus.
In der 61. Spielminute ein Novum beim TSV. Der Tormann trägt sich in die Torschützenliste ein. Nach einer Faustabwehr des Wülknitzer Tormanns landet der Ball in den Händen eines Verteidigers. Der Schiedsrichter konnte nur auf den Elfmeterpunkt zeigen. Burkhardt verwandelt den Strafstoß sicher zum 13:0.
In der letzten halben Stunde schossen die Stahlspieler dann in regelmäßigen Abständen noch sieben Tore und konnten ihr Torekonto so stark nach oben bringen.
Besonders schöne Tore erzielten Heyne mit einem 25-Meter-Kracher zum 16:0 und Anders mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 19:0.
Nun ist die Magische Zahl von 200 geschossenen Toren in einer Saison in greifbare Nähe gerückt. Die Zuschauer auf den Rängen bedankten sich bei den Mannschaften für das faire Spiel und die vielen geschossenen Tore.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin