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SV Wildenhain - TSV Stahl Riesa
1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 15. Spieltag
06.03.2005, So 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 2 (1) | 3 (1) |
| Aufstellung | |
| Förster, Hönigschmid, Fischer (46 Thieme), Heyne, Tietze, Juretzko, Tschirschke, Kunze, Rasper, Wukasch, Michael (61. Huß) | |
| Tore | Karten |
| 1:0 (10. Minute), 1:1 Wukasch (18.) 1:2 Tschirschke (65.) 1:3 Wukasch (68.) 2:3 (76.) |
SV Wildenhain: - TSV Stahl Riesa: gelb-rot: Tietze rot: Tschirschke |
| Zuschauer | |
| 180 | |
Knapper Sieg im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse
Im Spitzenspiel in der 1. Kreisklasse standen sich am heutigen Nachmittag die Tabellennachbarn der Plätze 1 und 2 gegenüber. Auch wenn der Abstand der beiden Teams bereits 12 Punkte betrug, sollte der heutige Nachmittag bei eisigen Temperaturen, Schneefall und Wind kein Sonntagsspaziergang für den TSV im Baudaer Stadion werden.
Wie bereits bei den Spielen in den vergangenen Wochen war der Platz mit einer Schneedecke versehen und machte ein richtig schönes Spiel zu Nichte. Beide Vertretungen hatten auf dem Platz ihre Mühe. So sprangen Bälle unkontrolliert davon bzw. zog es den Spielern auf dem glatten Boden regelrecht die Füße weg.
Beide Mannschaften begannen das Spiel offensiv und spielten von Beginn an voll auf Sieg. Den besseren Start hatte Stahl. Schon in der ersten Spielminute brachte Kunze eine Eingabe hoch in den Strafraum. Juretzko kam aber mit dem Kopf nicht richtig an den Ball und köpfte über die Latte. Zwei Minuten später die erste hochkarätige Möglichkeit der Gastgeber. Den Schuss des Wildenhainer Stürmers kann Förster erst im zweiten Zupacken unter Kontrolle bringen.
Nach zehn Minuten Spielzeit dann das erste Tor im Spiel: Doch zum Entsetzen der vielen Riesaer Anhänger landete der Ball im eigenen Tor. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konnten die Gastgeber einen schnellen Konter auf der rechten Seite beginnen. Im Strafraum wurde nicht konsequent gedeckt, so dass Wildenhain mit einem unhaltbaren Kopfball in Führung gehen konnte.
Wer nun glaubte, dass Stahl durch dieses Tor wachgerüttelt wird, sah sich getäuscht. Alle Angriffsbemühungen gingen über die rechte Seite und fuhren fest. Wechsel auf die andere Seite wurden nicht versucht, so dass Wukasch mehrfach vergeblich auf ein Anspiel wartete.
Als in der 18. Minute endlich der Ball bei Wukasch landete, konnte er mit einem verdeckten Schuss den Ausgleich erzielen.
Bis zur Halbzeit hatten beide Vertretungen noch eine Reihe Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt vergeben wurden. So bekam Heyne in der 35. Minute den Ball aus sechs Metern nicht im Tor unter und auf der Gegenseite konnten die Gastgeber Torhüter Förster nicht bezwingen.
Nach dem Seitenwechsel kam Thieme für Fischer ins Spiel, das Spiel des TSV lief danach etwas besser und Stahl erarbeitete sich einige Möglichkeiten.
So kratzte ein Schuss von Rasper am Außenpfosten vorbei, Raspers Kopfball nach einer Ecke wurde noch auf der Linie abgefangen und Michael zögerte nach einem Fehler des Wildenhainer Torhüters zu lange.
Aber auch Wildenhain hatte eigene Torchancen. In der 58. Minute versuchte ein Stürmer Förster mit einem Heber zu bezwingen, hob den Ball jedoch auch über das Tor.
Nach 15 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte wechselte Trainer Lukoschek erneut. Michael, dem die Wildenhainer Abwehrspieler heute keinen Meter Raum ließen, ging vom Feld und für ihn kam Huß.
In der 65.Minute wieder ein Angriff der Riesaer: Rasper schoss von der Strafraumgrenze auf das Tor und Tschirschke schob den Ball mit der Brust über die Linie. Nun wurde das Spiel des TSV etwas flüssiger. Aber die Angriffe liefen nach wie vor meist über rechts. Wukasch, der sich nun mehr zur Mitte konzentrierte wurde drei Minuten nach der Riesaer Führung von Rasper lang geschickt. Nach schnellem Spurt war er eher am Ball als der Wildenhainer Torhüter und konnte den Ball unter dem Körper des Keepers zum 1:3 einschießen.
Bei der Abwehraktion verletzte sich der bis dahin gut haltende Tormann der Gastgeber und wurde ausgewechselt. In den folgenden Minuten überschlugen sich die Ereignisse auf dem Spielfeld.
Zuerst wurde Tschirschke mir Rot vom Feld verwiesen. Man soll nicht über Schiedsrichterentscheidungen diskutieren, aber wo der Schiedsrichter hier ein rotverdächtiges Foul gesehen hat, bleibt wohl ein Rätsel.
Nachdem der TSV nur noch zu zehnt im Spiel war, wurde der Freistoß im Mittelfeld ausgeführt. Nach einem Gewühl im Riesaer Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter für Wildenhain. Aber die Freude in der Gastgeberecke währte nur kurz, denn Förster hielt.
Der nächste Angriff brachte dann doch den Anschlusstreffer für Wildenhain. Vor dem Riesaer Tor wurde nicht entschieden genug gedeckt, so dass wieder freistehend verwandelt werden konnte.
Eine Minute später der nächste Angriff der Wildenhainer, die nun ihre Chance zum Punktgewinn witterten. Nach einem Zweikampf an der rechten Auslinie erhielt der bereits mit gelb verwarnte Tietze die gelb-rote Karte und Stahl musste mit 9 gegen 11 Spielern die Begegnung zu Ende bringen. Und bis zum Spielende waren es noch 13 lange Minuten, die Nachspielzeit nicht mitgerechnet.
In Unterzahl versuchten die Stahlakteure nun Sicherheit in das Spiel zu bringen. Begünstigt auch durch eine Reihe von Fehlern in den Wildenhainer Reihen wurde es vor Försters Tor nie mehr richtig gefährlich. Im Gegenteil konnten sich die Riesaer Spieler noch einige Einschussmöglichkeiten erarbeiten, die jedoch nicht mehr in Tore umgewandelt werden konnten.
Als fünf Minuten vor dem Ende der Begegnung auch ein Spieler der Gastgeber mit gelb-rot zum vorzeitigen Duschen geschickt wurde, waren die Riesaer wieder beherrschend auf dem Feld.
Trotz der sieben Minuten Nachspielzeit wurde der knappe Vorsprung gehalten und somit bleibt Stahl mit 15 Punkten vor dem Tabellennachbarn verlustpunktfrei.
Wie bereits bei den Spielen in den vergangenen Wochen war der Platz mit einer Schneedecke versehen und machte ein richtig schönes Spiel zu Nichte. Beide Vertretungen hatten auf dem Platz ihre Mühe. So sprangen Bälle unkontrolliert davon bzw. zog es den Spielern auf dem glatten Boden regelrecht die Füße weg.
Beide Mannschaften begannen das Spiel offensiv und spielten von Beginn an voll auf Sieg. Den besseren Start hatte Stahl. Schon in der ersten Spielminute brachte Kunze eine Eingabe hoch in den Strafraum. Juretzko kam aber mit dem Kopf nicht richtig an den Ball und köpfte über die Latte. Zwei Minuten später die erste hochkarätige Möglichkeit der Gastgeber. Den Schuss des Wildenhainer Stürmers kann Förster erst im zweiten Zupacken unter Kontrolle bringen.
Nach zehn Minuten Spielzeit dann das erste Tor im Spiel: Doch zum Entsetzen der vielen Riesaer Anhänger landete der Ball im eigenen Tor. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konnten die Gastgeber einen schnellen Konter auf der rechten Seite beginnen. Im Strafraum wurde nicht konsequent gedeckt, so dass Wildenhain mit einem unhaltbaren Kopfball in Führung gehen konnte.
Wer nun glaubte, dass Stahl durch dieses Tor wachgerüttelt wird, sah sich getäuscht. Alle Angriffsbemühungen gingen über die rechte Seite und fuhren fest. Wechsel auf die andere Seite wurden nicht versucht, so dass Wukasch mehrfach vergeblich auf ein Anspiel wartete.
Als in der 18. Minute endlich der Ball bei Wukasch landete, konnte er mit einem verdeckten Schuss den Ausgleich erzielen.
Bis zur Halbzeit hatten beide Vertretungen noch eine Reihe Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt vergeben wurden. So bekam Heyne in der 35. Minute den Ball aus sechs Metern nicht im Tor unter und auf der Gegenseite konnten die Gastgeber Torhüter Förster nicht bezwingen.
Nach dem Seitenwechsel kam Thieme für Fischer ins Spiel, das Spiel des TSV lief danach etwas besser und Stahl erarbeitete sich einige Möglichkeiten.
So kratzte ein Schuss von Rasper am Außenpfosten vorbei, Raspers Kopfball nach einer Ecke wurde noch auf der Linie abgefangen und Michael zögerte nach einem Fehler des Wildenhainer Torhüters zu lange.
Aber auch Wildenhain hatte eigene Torchancen. In der 58. Minute versuchte ein Stürmer Förster mit einem Heber zu bezwingen, hob den Ball jedoch auch über das Tor.
Nach 15 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte wechselte Trainer Lukoschek erneut. Michael, dem die Wildenhainer Abwehrspieler heute keinen Meter Raum ließen, ging vom Feld und für ihn kam Huß.
In der 65.Minute wieder ein Angriff der Riesaer: Rasper schoss von der Strafraumgrenze auf das Tor und Tschirschke schob den Ball mit der Brust über die Linie. Nun wurde das Spiel des TSV etwas flüssiger. Aber die Angriffe liefen nach wie vor meist über rechts. Wukasch, der sich nun mehr zur Mitte konzentrierte wurde drei Minuten nach der Riesaer Führung von Rasper lang geschickt. Nach schnellem Spurt war er eher am Ball als der Wildenhainer Torhüter und konnte den Ball unter dem Körper des Keepers zum 1:3 einschießen.
Bei der Abwehraktion verletzte sich der bis dahin gut haltende Tormann der Gastgeber und wurde ausgewechselt. In den folgenden Minuten überschlugen sich die Ereignisse auf dem Spielfeld.
Zuerst wurde Tschirschke mir Rot vom Feld verwiesen. Man soll nicht über Schiedsrichterentscheidungen diskutieren, aber wo der Schiedsrichter hier ein rotverdächtiges Foul gesehen hat, bleibt wohl ein Rätsel.
Nachdem der TSV nur noch zu zehnt im Spiel war, wurde der Freistoß im Mittelfeld ausgeführt. Nach einem Gewühl im Riesaer Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter für Wildenhain. Aber die Freude in der Gastgeberecke währte nur kurz, denn Förster hielt.
Der nächste Angriff brachte dann doch den Anschlusstreffer für Wildenhain. Vor dem Riesaer Tor wurde nicht entschieden genug gedeckt, so dass wieder freistehend verwandelt werden konnte.
Eine Minute später der nächste Angriff der Wildenhainer, die nun ihre Chance zum Punktgewinn witterten. Nach einem Zweikampf an der rechten Auslinie erhielt der bereits mit gelb verwarnte Tietze die gelb-rote Karte und Stahl musste mit 9 gegen 11 Spielern die Begegnung zu Ende bringen. Und bis zum Spielende waren es noch 13 lange Minuten, die Nachspielzeit nicht mitgerechnet.
In Unterzahl versuchten die Stahlakteure nun Sicherheit in das Spiel zu bringen. Begünstigt auch durch eine Reihe von Fehlern in den Wildenhainer Reihen wurde es vor Försters Tor nie mehr richtig gefährlich. Im Gegenteil konnten sich die Riesaer Spieler noch einige Einschussmöglichkeiten erarbeiten, die jedoch nicht mehr in Tore umgewandelt werden konnten.
Als fünf Minuten vor dem Ende der Begegnung auch ein Spieler der Gastgeber mit gelb-rot zum vorzeitigen Duschen geschickt wurde, waren die Riesaer wieder beherrschend auf dem Feld.
Trotz der sieben Minuten Nachspielzeit wurde der knappe Vorsprung gehalten und somit bleibt Stahl mit 15 Punkten vor dem Tabellennachbarn verlustpunktfrei.