FV Gröditz 1911 2. - TSV Stahl Riesa

Kreisliga Riesa-Großenhain - 13. Spieltag

04.12.2005, So 13:30 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (2) 4 (2)
Aufstellung
Tietze, Warnke, Pelzer, Schwärig, Haupt (49. Kleeberg), Vorweg, Rudolph, Hirschnitz, Beulich (66. Hofmann), Ostrzeechowski, Liebegall Eichholz, Anders, Tietze, Hönigschmid, Schütky (58. Kunze), Tschirschke, Straube, Huß (89. Fischer), Thiede (82. Förster), Wukasch, Rasper
Tore Karten
0:1 Thiede (14. Minute)
0:2 Rasper (26.)
1:2 Liebegall (42.)
2:2 Hirschnitz (44.)
2:3 Huß (49.)
2:4 Huß (58.)
FV Gröditz 1911 2.: -
TSV Stahl Riesa: -

Hier waren noch mehr Tore drin

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der Meisterschaft hatte der TSV Stahl Riesa beim FV Gröditz 2. Mannschaft anzutreten.
Stahl Riesa übernahm im Spiel sofort die Initiative und drückte die Gastgeber weit in die eigene Hälfte. In den ersten Minuten hatte die Abwehr des gastgebenden FV alle Hände voll zu tun. Dabei wurden die Bälle, um sich Luft zu verschaffen, mehrfach einfach aus der Gefahrenzone herausgeschlagen, ohne dass ein Spielaufbau zu erkennen war.
Nach reichlich 10 Minuten hatte der TSV dann die erste große Möglichkeit. Huß gab den Ball auf Rasper, der noch zwei Abwehrspieler stehen ließ, im Abschluss den Ball aber genau auf den Tormann schoss.
Das 1:0 für die Gäste erzielte Thiede in der 14. Minute. Erneut war es Huß, der den Ball von der Eckfahne in den Strafraum brachte. Thiede, am kurzen Pfosten, konnte unter Bedrängnis zur Führung einschießen.
Nach dem Tor mussten die Gröditzer ihre auf Defensive eingestellte Spielweise umkehren. Dadurch hatten die Stahlspieler mehr Räume und mehr Tormöglichkeiten.
Die sich bietenden Chancen wurden aber nicht in Tore umgewandelt.
Die Platzherren versuchten nun mit Kontern die Riesaer zu überraschen. In der 25. Spielminute konnte ein Gröditzer Angriff erst im Riesaer Strafraum abgefangen werden.
Im Gegenzug erhöhte der TSV auf 0:2. Rasper zog aus etwa 20 Metern beherzt ab und konnte den überraschten Gröditzer Schlussmann überwinden.
Fünf Minuten später der erste Gröditzer Torschuss. Dieser wurde aber weit über das Tor getreten.
Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit stellten plötzlich den Spielverlauf völlig auf den Kopf.
Gleich zweimal konnten die Gastgeber ihre Konter mit einem Tor abschließen. Erst war es Liebegall, der allein auf Eichholz zustürmte und sicher verwandelte. Vor diesem Solo spekulierten wohl alle in der Riesaer Abwehr auf eine Abseitsstellung, so dass niemand dem Gröditzer nacheilte.
Beim nächsten Konter wieder Unkonzentriertheit in der Riesaer Abwehr. Die Stahlspieler standen viel zu weit von ihren Gegenspielern, so dass Hirschnitz unbedrängt zum Ausgleich einschießen konnte.
Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste weiter das Spiel. Folgerichtig konnte der TSV in der 49. Minute die erneute Führung erzielten. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Huß und Thiede erzielte Huß das dritte Tor für Stahl Riesa.
Wenig später war es wieder Huß, der aus Nahdistanz einen von Tschirschke getretenen Ball im Tor zum 2:4 unterbringen konnte.
Nach diesem Tor konnten die Gastgeber nur noch mit Freistößen für Gefahr sorgen. In der 62. Minute konnte Eichholz einen Freistoß nur wegfäusten, den auf Mann geschossenen Nachschuss parierte er sicher.
Im Gegenzug traf Wukasch auf der Gegenseite nur die Latte.
Die Riesaer erspielen sich noch viele Möglichkeiten. So Huß in Minute 65. Sein Schuss sprang aber vom Innenpfosten wieder zurück ins Spielfeld.
Die Gäste bestimmten bis zum Schlusspfiff das Spiel und erarbeiten sich viele Torchancen. Heute zeigte sich jedoch wider das Manko im Riesaer Spiel. Viele Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Zu viele Bälle wurden völlig überhastet über und neben das Tor gehämmert.
Mit diesem 2:4 siegte der TSV verdient sein letztes Hinrundenspiel, hätte aber noch weitere Tore schießen müssen.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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