SV Empor Heyda - TSV Stahl Riesa

Kreisliga Riesa-Großenhain - 14. Spieltag

29.04.2006, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (1) 7 (4)
Aufstellung
Dölitzsch, Anders, Hönigschmid, Fischer, Tietze, Straube, Tschirschke (65. Thiede), Juretzko (60. Meyer), Wukasch, Heyne, Kilic (65. Rasper)
Tore Karten
0:1 Wukasch (3. Min)
0:2 Kilic (16.)
0:3 Wukasch (24.)
1:3 (27.)
1:4 Anders (40.)
1:5 Heyne (63.)
1:6 Straube (65.)
1:7 Rasper (77.) Foulelfmeter
SV Empor Heyda: -
TSV Stahl Riesa: -
Zuschauer
170

Letzte Probe geglückt

In einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Auswärtssieg unter Dauerregen in Heyda gewann der TSV Stahl Riesa am Ende mit 7:1 gegen den SV Empor Heyda und überzeugte dabei mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Stahl begann gewohnt offensiv und druckvoll. Wie in Hirschstein bereits, war es Wukasch der frühzeitig den Führungstreffer erzielen konnte. Vorrausgegangen war ein Eckball in den 16m-Raum: Die Heydaer bekamen den Ball nicht aus dem Strafraum und die Stahl-Spieler nicht in das Tor. In diesem Chaos setzte sich Wukasch durch und stocherte den Ball über die Torlinie.
Eine knappe Viertelstunde später war es Kilic, der heute neben Heyne als Sturmspitze spielte, der die Führung für den TSV ausbauen konnte.
Es dauerte nur ganze 8 Minuten, da musste der Torwart der Heimmannschaft erneut hinter sich greifen. Im Strafraumchaos der Heydaer Abwehr konnte sich zum wiederholten Male Wukasch durchsetzen und versenkte den Ball aus 12 Meter Entfernung im Tornetz.
Die Gastgeber konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit und suchten im Konterspiel ihre Chancen. Mit Kontern gelang es dem SV Empor auch die oft weit aufgerückten Stahlspieler zu umspielen und Angriffe vorzutragen, die aber zu meist in der TSV-Abwehr oder beim Torwart landeten.
In der 27. Minute sah sich die von Anders organisierte Abwehr des TSV geschlagen, der Heydaer Angreifer sieht sich nur noch dem heute im Tor stehenden Dölitzsch gegenüber und erzielt den Anschlußtreffer zum 1:3.
Fünf Minuten vor der Halbzeitpause stellt Kapitän Anders den alten Torabstand wieder her. Seinen Schuß von der Strafraumgrenze konnte der Heydaer Schlußmann nicht festhalten, sodass der Ball im linken Toreck einschlug.
Der TSV erspielte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit viele Chancen, aber alle blieben ungenutzt. Die Abwehrspieler der Gastgeber unterbrachen das meist unnötig komplizierte Passspiel der blau-weißen Angreifer im Heydaer Strafraum. Fast 20 Minuten mussten die Fans warten bevor es wieder etwas zu jubeln gab. Nach unzähligen Schußversuchen und Abprallern gelang es Heyne den Ball durch alle Spieler hindurch in den Kasten zu schieben.
Im nächsten Angriffszug gelang Straube mit einem gezielten Schuß aus dem rechten Mittelfeld direkt aufs Tor das Tor des Monats. Unhaltbar für den Torwart landete der Ball in den Maschen.
Eine Viertelstunde vor Abpfiff durfte auch Rasper sich in die Torschützenliste eintragen und stellte mit einem verwandelten Foulelfmeter den 1:7-Endstand her.
Unter Ausnutzung der erspielten Chancen und einer unkomplizierteren Spielweise wäre ein erneuter zweistelliger Sieg wie im Hinspiel machbar gewesen. Ingesamt gesehen, kann man aber sagen, die Mannschaft ist fit fürs Bezirkspokalspiel.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin