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TSV Stahl Riesa - ESV Dresden
Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 27. Spieltag
19.05.2007, Sa 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 4 (1) | 0 (0) |
| Aufstellung | |
| Barth, Bierstedt, Tietze, Heyne, Kaiser, Kutsche (75. Kunze), Straube (80. Haberstock), Gutsche (82. Tschirschke), Träger, Wukasch, Rasper | Pritzke, Hänsel, Schingnitz, Bader, Krasnicak, L. Hoffmann, T. Hoffmann, Schmaltz, Fochtmann, Gogsch, Hölbing |
| Tore | Karten |
| 1:0 Träger (42.) 2:0 Rasper (72.) 3:0 Rasper (87.) 4:0 Rasper (90.) |
TSV Stahl Riesa: - ESV Dresden: - |
| Zuschauer | |
| 274 | |
Rasper beendet Torflaute mit Hattrick
Der ESV Dresden erlag dem stählernen Angriffsfeuerwerk mit 4:0, wobei Nicki Rasper sich nach seiner torlosen Zeit beeinduckend mit einem lupenreinen Hattrick zurückmeldete.
Die TSV-Spieler zeigten den angereisten Gästen aus Dresden von der ersten Minute an, wer auf dem Platz der Favorit ist. Bereits nach 5. Minuten loderte das Stahlfeuer im ESV-Strafraum. Die Riesaer Fußballer erspielten sich reihenweise Chancen, konnten den Ball aber nicht an den Abwehrspielern und dem Gästekeeper vorbei ins Tor befördern. Stattdessen gab es meist Ecken - und zwar reichlich. Im Spiel auf ein Tor konnten die Stahlspieler fast wie im Training ihr Passspiel aufzeigen. Träger eroberte den Ball im Mittelfeld, spielte links auf Straube, der sofort Kutsche schickte. Sein Schuss aufs Tor prallte am Torwart auf der rechte Seite ab, von wo aus Rasper den Nachschuss nicht im Tor unterbringen konnte. Wenige Minuten später fing Kaiser einen Konterversuch der Gäste im Mittelfeld ab, auch er schickte den stetig ackernden Kutsche. Sein Schuss prallte ebenfalls wieder nur zur Ecke ab.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erlöste Träger die Fans und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze für den Torwart unhaltbar ins rechte untere Toreck. Vom ESV kam sowohl in der ersten als auch in der zweiten Spielhälfte kaum etwas. Außer ein paar vereinzelten Vorstößen, die allesamt in der Stahlabwehr und bei Barth endeten, konzentrierten sich die Gäste vor allem auf die Defensive.
Nach dem Seitenwechsel hofften viele Stadionbesucher, dass der Knoten nun geplatzt sei und die TSV-Spieler mehr Chancen und Ecken verwerten würden - doch die Fans mussten sich noch gedulden, zumal das Spiel etwas abflachte. Man merkte den Stahlspielern den Frust über die vergebenen Chancen an. Doch all das sollten die letzten 20 Minuten wieder gutmachen.
Der Wendepunkt war die 72. Minute. Kaiser rannte rechts, passte auf den ungedeckten Rasper, der etwa 10 Meter zentral vor dem Tor stand, und den Ball in die Maschen schoss. In der 87. Minute wurde Kunze von 2 Verteidigern bis zur Eckfahne abgedrängt, im richtigen Moment gelang ihm der Pass zu Rasper, der erneut traf. Doch noch war nicht Schluss. Abstoß Barth bis in die gegnerische Hälfte, Rasper erkämpfte sich das Spielgerät und lief auf den Schlussmann zu - Tor und Hattrick für Rasper.
Stahl gewinnt dieses Spiel in der Merzdorfer Nudelarena hoch verdient, wenn auch im Verhältnis zu den Chancen eher mager mit 4:0.
(PF)
Die TSV-Spieler zeigten den angereisten Gästen aus Dresden von der ersten Minute an, wer auf dem Platz der Favorit ist. Bereits nach 5. Minuten loderte das Stahlfeuer im ESV-Strafraum. Die Riesaer Fußballer erspielten sich reihenweise Chancen, konnten den Ball aber nicht an den Abwehrspielern und dem Gästekeeper vorbei ins Tor befördern. Stattdessen gab es meist Ecken - und zwar reichlich. Im Spiel auf ein Tor konnten die Stahlspieler fast wie im Training ihr Passspiel aufzeigen. Träger eroberte den Ball im Mittelfeld, spielte links auf Straube, der sofort Kutsche schickte. Sein Schuss aufs Tor prallte am Torwart auf der rechte Seite ab, von wo aus Rasper den Nachschuss nicht im Tor unterbringen konnte. Wenige Minuten später fing Kaiser einen Konterversuch der Gäste im Mittelfeld ab, auch er schickte den stetig ackernden Kutsche. Sein Schuss prallte ebenfalls wieder nur zur Ecke ab.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erlöste Träger die Fans und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze für den Torwart unhaltbar ins rechte untere Toreck. Vom ESV kam sowohl in der ersten als auch in der zweiten Spielhälfte kaum etwas. Außer ein paar vereinzelten Vorstößen, die allesamt in der Stahlabwehr und bei Barth endeten, konzentrierten sich die Gäste vor allem auf die Defensive.
Nach dem Seitenwechsel hofften viele Stadionbesucher, dass der Knoten nun geplatzt sei und die TSV-Spieler mehr Chancen und Ecken verwerten würden - doch die Fans mussten sich noch gedulden, zumal das Spiel etwas abflachte. Man merkte den Stahlspielern den Frust über die vergebenen Chancen an. Doch all das sollten die letzten 20 Minuten wieder gutmachen.
Der Wendepunkt war die 72. Minute. Kaiser rannte rechts, passte auf den ungedeckten Rasper, der etwa 10 Meter zentral vor dem Tor stand, und den Ball in die Maschen schoss. In der 87. Minute wurde Kunze von 2 Verteidigern bis zur Eckfahne abgedrängt, im richtigen Moment gelang ihm der Pass zu Rasper, der erneut traf. Doch noch war nicht Schluss. Abstoß Barth bis in die gegnerische Hälfte, Rasper erkämpfte sich das Spielgerät und lief auf den Schlussmann zu - Tor und Hattrick für Rasper.
Stahl gewinnt dieses Spiel in der Merzdorfer Nudelarena hoch verdient, wenn auch im Verhältnis zu den Chancen eher mager mit 4:0.
(PF)