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SG Kesselsdorf - TSV Stahl Riesa
Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 2. Spieltag
26.08.2007, So 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 1 (1) | 1 (1) |
| Aufstellung | |
| Meyer, Kaiser, Tietze, Hönigschmid, Heyne, Bierstedt, Hanzlik, Haberstock (68. Wukasch), Träger, Stemberg, Rasper | |
| Tore | Karten |
| 1:0 Emmert (21. Minute) 1:1 Hanzlik (27.) |
SG Kesselsdorf: gelb: Hanzlik, Tietze, Träger, Heyne, Rasper TSV Stahl Riesa: - |
| Zuschauer | |
| 230 | |
| Schiedsrichter | |
| M. Gläser | |
Indiskutable Leistungen
Damit hat wohl niemand gerechnet: Bereits am 2. Spieltag muss der TSV Stahl Riesa Punkte in Kesselsdorf lassen.
Von der ersten Minute an entwickelte sich eine Partie, die den Zuschauern wenig bot. Auf Seiten von Stahl gelang fast gar nichts und die Gastgeber der SG Kesselsdorf versuchten erst gar nicht sehenswerten Fussball zu spielen. Das konnte man bereits an den ersten zehn Minuten erkennen, in denen das Spiel ausschließlich auf der vom Stadioneingang schauend rechten Seitenlinie und dahinter stattfand. Die SGK setzte auf Spielverschleppung und Stahl und der an diesem Tag fragwürdig agierende Schiedsrichter ließen es zu.
Nach 12 Minuten die erste strittige Entscheidung: Nicki Rasper überwindet nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld die Kesselsdorfer Abwehr, er läuft aufs Tor zu und wird von einem gegnerischen Spieler gelegt. Zum Unverständnis aller entscheidet der Schiri nicht auf Notbremse. Der nachfolgende Freistoß wurde, wie so viele heute, vergeigt. Die Rollenverteilung bei Standards funktionierte überhaupt nicht.
Ihren ersten Angriff hatten die Gastgeber in der 21. Minute. Zum Entsetzen der Stahlfans durchbrachen die Hausherren die Riesaer Hintermannschaft und überwanden auch Torwart Meyer, der an diesem Sonntag der beste TSV-Spieler war.
In Minute 27 ist es Neuzugang Carlo Hanzlik, der mit einem Schuß aus etwa 15 Metern den Ausgleichtstreffer für den TSV erzielt.
Fortan setzten die Kesselsdorfer auf Spielverzögerungen. Abstöße und Einwürfe dauertn eine Minute. Immer wieder wurde hart gegen die Riesaer eingestiegen, doch der Schiedsrichter wollte nach bereits 4 gezeigten gelben Karten gegen Kesselsdorf wohl nicht noch mehr Kartons verteilen.
Die Zeit verstrich vor und auch nach der Pause dahin. Stahl bemühte sich doch noch das Spiel zu entscheiden, aber Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und Verunsicherung bestimmten die TSV-Spiel. Die Wechsel der SG Kesselsdorf dauerten ewig.
Etwa 20 Minuten vor Schluss sahen die Zuschauer wieder Fussball. Die SGK trat einen Freistoß aus 25 Metern. Meyer konnte diesen Ball nur mit vollem Einsatz entschärfen. Glück für Stahl.
Erst mit der Einwechslung des angeschlagenen David Wukasch für Haberstock kehrte wieder Bewegung und Kampfgeist in die Stahlkicker ein. Der Zug zum Tor stimmte wieder und jeder einzelne Spieler versuchte die schlechten Leistungen des Tages und den Punktverlust zu verhindern, aber selbst die 5 Minuten Nachspielzeit reichten letzten Endes nicht aus.
Fazit: Stahl ließ sich zu sehr auf die destruktive Spielweise der Gäste ein, begab sich auf deren Niveau und begann erst viel zu spät das eigene Spiel aufzubauen. Ein Schiedsrichtergespann, das ohne klare Linie agierte, fragwürdige Abseitsentscheidungen traf und insgesamt etwa 12 gelbe und 1 gelb-rote Karte verteilte, tat das übrige. Somit muss man mit dem einen Punkt nach der gezeigten Leistung wohl zufrieden sein. (PF)
Von der ersten Minute an entwickelte sich eine Partie, die den Zuschauern wenig bot. Auf Seiten von Stahl gelang fast gar nichts und die Gastgeber der SG Kesselsdorf versuchten erst gar nicht sehenswerten Fussball zu spielen. Das konnte man bereits an den ersten zehn Minuten erkennen, in denen das Spiel ausschließlich auf der vom Stadioneingang schauend rechten Seitenlinie und dahinter stattfand. Die SGK setzte auf Spielverschleppung und Stahl und der an diesem Tag fragwürdig agierende Schiedsrichter ließen es zu.
Nach 12 Minuten die erste strittige Entscheidung: Nicki Rasper überwindet nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld die Kesselsdorfer Abwehr, er läuft aufs Tor zu und wird von einem gegnerischen Spieler gelegt. Zum Unverständnis aller entscheidet der Schiri nicht auf Notbremse. Der nachfolgende Freistoß wurde, wie so viele heute, vergeigt. Die Rollenverteilung bei Standards funktionierte überhaupt nicht.
Ihren ersten Angriff hatten die Gastgeber in der 21. Minute. Zum Entsetzen der Stahlfans durchbrachen die Hausherren die Riesaer Hintermannschaft und überwanden auch Torwart Meyer, der an diesem Sonntag der beste TSV-Spieler war.
In Minute 27 ist es Neuzugang Carlo Hanzlik, der mit einem Schuß aus etwa 15 Metern den Ausgleichtstreffer für den TSV erzielt.
Fortan setzten die Kesselsdorfer auf Spielverzögerungen. Abstöße und Einwürfe dauertn eine Minute. Immer wieder wurde hart gegen die Riesaer eingestiegen, doch der Schiedsrichter wollte nach bereits 4 gezeigten gelben Karten gegen Kesselsdorf wohl nicht noch mehr Kartons verteilen.
Die Zeit verstrich vor und auch nach der Pause dahin. Stahl bemühte sich doch noch das Spiel zu entscheiden, aber Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und Verunsicherung bestimmten die TSV-Spiel. Die Wechsel der SG Kesselsdorf dauerten ewig.
Etwa 20 Minuten vor Schluss sahen die Zuschauer wieder Fussball. Die SGK trat einen Freistoß aus 25 Metern. Meyer konnte diesen Ball nur mit vollem Einsatz entschärfen. Glück für Stahl.
Erst mit der Einwechslung des angeschlagenen David Wukasch für Haberstock kehrte wieder Bewegung und Kampfgeist in die Stahlkicker ein. Der Zug zum Tor stimmte wieder und jeder einzelne Spieler versuchte die schlechten Leistungen des Tages und den Punktverlust zu verhindern, aber selbst die 5 Minuten Nachspielzeit reichten letzten Endes nicht aus.
Fazit: Stahl ließ sich zu sehr auf die destruktive Spielweise der Gäste ein, begab sich auf deren Niveau und begann erst viel zu spät das eigene Spiel aufzubauen. Ein Schiedsrichtergespann, das ohne klare Linie agierte, fragwürdige Abseitsentscheidungen traf und insgesamt etwa 12 gelbe und 1 gelb-rote Karte verteilte, tat das übrige. Somit muss man mit dem einen Punkt nach der gezeigten Leistung wohl zufrieden sein. (PF)