TSV Stahl Riesa - Dresdner SC 1898

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 7. Spieltag

13.10.2007, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 5 (2)
Aufstellung
Meyer, Hanzlik, Tschirschke, Hönigschmid, Tietze, Kaiser, Träger, 64. Rasper (69. Kunze), Gutsche, Schamber (59. Heyne), Stemberg Horn, Fennert, Niederlein, Preißiger, Gläsel (40. Helbig), Niese, Csobot, Kaltofen, Steglich, Opitz (75. Mauersberger), Haase
Tore Karten
0:1 Steglich (5. Spielminute)
0:2 Gläsel (14.)
0:3 Csobot (50.)
0:4 Hanzlik (Eigentor 53.)
0:5 Haase (57.)
TSV Stahl Riesa:
gelb: Gutsche, Tietze, Rasper
Dresdner SC 1898: -
Zuschauer
452

Bei Stahl stimmte nur die Zuschauerzahl

Der TSV Stahl Riesa ging zu Hause sang und klanglos gegen den Dresdner SC mit 5:0 unter. Und schlimm ist noch, wie das Ergebnis zu Stande kam.
In den ersten Minuten sah noch nichts nach diesem Debakel aus, aber bereits nach 5 Minuten Spielzeit gingen die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Der Dresdner Steglich trat an und schoss an der Mauer vorbei ins Tor.
Dieser Treffer zerrüttete die gesamte Riesaer Mannschaft, die von diesem Moment an völlig geschockt wirkte. So verunsichert sahen dann auch die folgenden Aktionen aus. So war der Gegentreffer in der 14. Minute folglich. Rasper, statt abzuspielen, verlor fünf Meter vor dem eigenen Strafraum den Ball. Gläsel konnte ungehindert in den Strafraum eindringen und zum 2:0 erhöhen.
Nun zeigten sich auch die Unterschiede im Spiel der Kontrahenten.
Die Stahlspieler waren völlig ungefährlich und starr in ihrem Spiel. Dazu war kein Spielfluss zu erkennen.
Auf der Gegenseite machten die Gäste ihre überlegenheit mit konzentriertem Spiel, schnellem Umschalten von Abwehr zum Angriff und mit präzisem Kombinationsfussaball deutlich.
In allen Mannschaftsteilen des TSV waren an diesem Nachmittag Defizite sichtbar.
Hinten hatte Tormann Meyer in der ersten Hälfte mehrere Unsicherheiten und vom Mittelfeld bis zum Sturm wurde nichts nennenswerte herausgespielt. Rasper war nach seinem Fehler zum 2:0 fast völlig abgetaucht.
Auch nach der Pause fing sich der TSV nicht und bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff griff Meyer, nach einem groben Fehler von Hönigschmid, zum dritten Mal hinter sich.
Dabei zeigte sich wieder die technische überlegenheit der Gäste und die wollten an diesem Nachmittag noch mehr.
Schon der nächste Angriff brachte das nächste Tor. Nach dem der Angriff der Dresdner vor dem Riesaer Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden konnte, köpfte Hanzlik den Freistoß ins eigene Tor. Und der nächste Angriff brachte das nächste Tor. Diesmal wurde ein Schuss von Haase unhaltbar abgefälscht.
Nach diesem fünften Treffer nahmen die Gäste etwas Druck aus dem Spiel, ohne dass sich der TSV dadurch wesentliche Vorteile erspielen konnte.
Seinen rabenschwarzen Tag krönte Rasper in der 61. Minute. Als er die Chance zum Ehrentreffer vergab. Nach einem Foul im Gästestrafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Rasper schoss aber zu unplatziert, so dass Horn im Dresdner Kasten keine Mühe hatte den Schuss zu parieren.
Bis zum Abpfiff plätscherte das Spiel nun vor sich hin, ohne dass die Zuschauer noch mit einem schönen und packenden Spiel verwöhnt wurden. Die Gäste waren mit dem Ergebnis zu frieden und der TSV hatte nichts entgegenzusetzen.
Von einem kontrollierten Spielaufbau der Riesaer war bei diesem Spiel nichts zu erkennen. Doppelpässe, Flügelspiel oder Fernschüsse aufs Tor der Dresdner waren heute nicht zu erkennen. Zu eng wurde aus der eigenen Abwehr heraus gespielt. Lediglich Hanzlik versuchte immer wieder von hinten heraus das Spiel der Riesaer aufzubauen, welches aber stets im Mittelfeld endete.
Nach dieser erneuten Niederlage ist es wohl Zeit, das gesetzte Ziel in der Liga zu überdenken.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin