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SV Bannewitz 2. - TSV Stahl Riesa
Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 14. Spieltag
01.12.2007, Sa 13:30 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 2 (1) | 4 (4) |
| Aufstellung | |
| Albrecht, Kost, Heinze, Just, Hoppe, Herrmann, Grahle, Kirchner, Müller, Hartmann, Lorenz | Meyer, Bierstedt, Hönigschmid, Hanzlik, Gutsche, Tschirschke, Kunze, Kaiser, Träger, Rasper, Stemberg (60. Schamber) |
| Tore | Karten |
| 0:1 Bierstedt (4.Min) 0:2 Bierstedt (17.) 0:3 Rasper (32.) 0:4 Rasper (40.) 1:4 Kirchner (41.) 2:4 (70.) |
SV Bannewitz 2.: - TSV Stahl Riesa: gelb: Stemberg, Bierstedt rot: Träger (55.) |
| Zuschauer | |
| 60 | |
| Schiedsrichter | |
| Bojanowsk | |
Zwei grundverschiedene Halbzeiten
Die circa 30 mitgereisten Stahlfans sahen am Samstag im Freitaler Ortsteil Wurgwitz einen Sieg des TSV gegen die zweite Vertretung des SV Bannewitz, dem zwei grundverschiedene Halbzeiten voraus gingen. Stahl zeigte nur in den ersten 45 Minuten sehnenswerten und offensiven Fussball.
Gleich die erste Aktion nach dem Anpfiff ermöglichte dem Riesaer Angreifer Stemberg eine Torchance - diese blieb aber ungenutzt. Besser machte es der an diesem Tag gut aufgelegte Bierstedt, der nach einer Ecke von Rasper, die abgewehrt wurde, noch aufgerückt im Strafraum der Gastgeber stand. Der Bannewitzer Abwehrversuch landete bei Träger, der den Ball zu Gutsche weiterleitete, dieser bediente Thomas Bierstedt, der das Spielgerät mit den linken Fuß für den Torwart unhaltbar in den Maschen versenkte.
Keine 10 Minuten später wiederholte sich die eben genannte Situation. Rasper trat erneut eine Ecke in Richtung Elfmeterpunkt, die Bannewitzer Reservisten schlugen den Ball aus der Gefahrenzone, doch wurde dieser vom Eckschützen selbst ein zweites Mal im hohen Bogen hereingebracht, wo bereits "Bier" wartete und per Kopf die Führung nach 17 Minuten auf 2:0 ausbaute.
Die Mannschaft des SVB igelte sich auch nach diesem Rückstand nicht ein und versuchte selber ihr Spiel aufzubauen, was ihnen in der ersten Halbzeit kaum gelang. Zu früh unterbanden die Riesaer Mittelfeld- und Abwehrspieler die Vorwärtsbewegungen des gegnerischen Teams.
Nachdem er an den ersten beiden Treffen beteiligt war, wollte Rasper es in 34. Minute selber wissen, zog von der Strafraumgrenze ab und überwand damit den Torhüter.
Stahl spielte weiterhin offensiv und zeigte den Zuschauern gute Angriffszüge. Ein solcher bescherte dann - wenn auch ein wenig glücklich - das 4:0 für die Gäste aus Riesa. Roman Kunze flankte aus dem rechten Mittelfeld in den Fünfmeterraum, ein Bannewitzer Verteidiger behinderte seinen eigenen Torwart so sehr, dass er den Ball nicht bekam, stattdessen prallte das runde Leder an Rasper und von ihm ins Gehäuse der Gastgeber.
Scheinbar noch im Jubel über die zufriedenstellende Führung kassierten die Riesaer nach dem Anstoss den Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein Patzer von Meyer im TSV-Tor, der zum Entsetzen aller einen nahezu sicheren Ball nur abklatschen ließ. Diese Einladung nahm Kirchner auf Seiten von Bannewitz gern an.
Die letzte gute Aktion vor der Pause besaß ebenfalls die SVB-Reserve. Ein harter Schuss aus der zweiten Reihe knallte glücklicherweise nur an den Pfosten.
In Halbzeit Zwei sollte das gesamte Spielgeschehen auf den Kopf gestellt werden.
Stahl strahlte vom Wiederanpfiff an keine Gefahr mehr aus. Keine Aktionen gelangen mehr und Pässe kamen selten beim Mitspieler an. Dass man damit den Gegner aufbaute, war die logische Konsequenz. Erschwerend hinzu kam, dass der bis dahin unauffällig agierende Schiedsrichter, ohne im bisherigen Verlauf auch nur eine Verwarnung auszusprechen, nach einem gewonnenen Zweikampf Träger in der 55. Spielminute mit Rot vom Platz stellte. Was der Schiedsrichter gesehen hat, bedarf näherer Klärung. Dieses Ereignis verunsicherte das Stahl-Team noch mehr, das sich fortan einschnürren ließ. Nachdem sich die Gemüter weiter erhitzt hatten, sah Stemberg die gelbe Karte und wurde aus Vorsicht vom Trainer vom Feld genommen - für ihn kam der 18-jährige Schamber. Die Bannewitzer legten es in der Folgezeit mit ihren schauspielerischen Einlagen darauf an, dem TSV Karten einzuhandeln.
Stahl verkrampfte weiter und musste nach einem strammen und für Meyer unhaltbaren Schuss in Minute 70 das zweite Gegentor hinnehmen. Der sicher geglaubte Sieg geriet ins Wanken.
Spielerisch sah man in den letzten 20 Minuten nicht mehr viel. Mit 'Führung halten' beschäftigt, wurde Riesa nur noch über schnelle Konter halbwegs gefährlich, während Bannewitz verzweifelt versuchte noch etwas zu reißen. Stahl konnte jedoch die 3 Punkte festhalten und mit nach Riesa nehmen. (PF)
Gleich die erste Aktion nach dem Anpfiff ermöglichte dem Riesaer Angreifer Stemberg eine Torchance - diese blieb aber ungenutzt. Besser machte es der an diesem Tag gut aufgelegte Bierstedt, der nach einer Ecke von Rasper, die abgewehrt wurde, noch aufgerückt im Strafraum der Gastgeber stand. Der Bannewitzer Abwehrversuch landete bei Träger, der den Ball zu Gutsche weiterleitete, dieser bediente Thomas Bierstedt, der das Spielgerät mit den linken Fuß für den Torwart unhaltbar in den Maschen versenkte.
Keine 10 Minuten später wiederholte sich die eben genannte Situation. Rasper trat erneut eine Ecke in Richtung Elfmeterpunkt, die Bannewitzer Reservisten schlugen den Ball aus der Gefahrenzone, doch wurde dieser vom Eckschützen selbst ein zweites Mal im hohen Bogen hereingebracht, wo bereits "Bier" wartete und per Kopf die Führung nach 17 Minuten auf 2:0 ausbaute.
Die Mannschaft des SVB igelte sich auch nach diesem Rückstand nicht ein und versuchte selber ihr Spiel aufzubauen, was ihnen in der ersten Halbzeit kaum gelang. Zu früh unterbanden die Riesaer Mittelfeld- und Abwehrspieler die Vorwärtsbewegungen des gegnerischen Teams.
Nachdem er an den ersten beiden Treffen beteiligt war, wollte Rasper es in 34. Minute selber wissen, zog von der Strafraumgrenze ab und überwand damit den Torhüter.
Stahl spielte weiterhin offensiv und zeigte den Zuschauern gute Angriffszüge. Ein solcher bescherte dann - wenn auch ein wenig glücklich - das 4:0 für die Gäste aus Riesa. Roman Kunze flankte aus dem rechten Mittelfeld in den Fünfmeterraum, ein Bannewitzer Verteidiger behinderte seinen eigenen Torwart so sehr, dass er den Ball nicht bekam, stattdessen prallte das runde Leder an Rasper und von ihm ins Gehäuse der Gastgeber.
Scheinbar noch im Jubel über die zufriedenstellende Führung kassierten die Riesaer nach dem Anstoss den Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein Patzer von Meyer im TSV-Tor, der zum Entsetzen aller einen nahezu sicheren Ball nur abklatschen ließ. Diese Einladung nahm Kirchner auf Seiten von Bannewitz gern an.
Die letzte gute Aktion vor der Pause besaß ebenfalls die SVB-Reserve. Ein harter Schuss aus der zweiten Reihe knallte glücklicherweise nur an den Pfosten.
In Halbzeit Zwei sollte das gesamte Spielgeschehen auf den Kopf gestellt werden.
Stahl strahlte vom Wiederanpfiff an keine Gefahr mehr aus. Keine Aktionen gelangen mehr und Pässe kamen selten beim Mitspieler an. Dass man damit den Gegner aufbaute, war die logische Konsequenz. Erschwerend hinzu kam, dass der bis dahin unauffällig agierende Schiedsrichter, ohne im bisherigen Verlauf auch nur eine Verwarnung auszusprechen, nach einem gewonnenen Zweikampf Träger in der 55. Spielminute mit Rot vom Platz stellte. Was der Schiedsrichter gesehen hat, bedarf näherer Klärung. Dieses Ereignis verunsicherte das Stahl-Team noch mehr, das sich fortan einschnürren ließ. Nachdem sich die Gemüter weiter erhitzt hatten, sah Stemberg die gelbe Karte und wurde aus Vorsicht vom Trainer vom Feld genommen - für ihn kam der 18-jährige Schamber. Die Bannewitzer legten es in der Folgezeit mit ihren schauspielerischen Einlagen darauf an, dem TSV Karten einzuhandeln.
Stahl verkrampfte weiter und musste nach einem strammen und für Meyer unhaltbaren Schuss in Minute 70 das zweite Gegentor hinnehmen. Der sicher geglaubte Sieg geriet ins Wanken.
Spielerisch sah man in den letzten 20 Minuten nicht mehr viel. Mit 'Führung halten' beschäftigt, wurde Riesa nur noch über schnelle Konter halbwegs gefährlich, während Bannewitz verzweifelt versuchte noch etwas zu reißen. Stahl konnte jedoch die 3 Punkte festhalten und mit nach Riesa nehmen. (PF)