Heidenauer SV - TSV Stahl Riesa

Bezirksliga Dresden - 6. Spieltag

27.09.2009, So 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
7 (3) 0 (0)
Aufstellung
Nicklich, Gründig (71. Winkler), Terjek, Hemmann, Hoffmann (78. Ende), Jank, Stoilov, Dittmann, Eschrich, Streiber, Winter (78. Rösner) Scharf, Preißiger, Hillig, Trobisch, Nollau, Straube (87. Martick), Richter, Kaiser, Schamber, Wukasch, Rasper
Tore Karten
1:0 Streiber (10.),
2:0 Winter (36.),
3:0 Winter (45.),
4:0 Winter (49.),
5:0 Stoilov (70.),
6:0 Hoffmann (74.),
7:0 Rösner (81.)
Heidenauer SV:
gelb: Jank, Stoilov
TSV Stahl Riesa:
gelb: Rasper, Trobisch
Zuschauer
300
Schiedsrichter
Gläser (Coswig)

Demontage durch Tabellenführer

Nicht nur Parteien erlebten am Wahlsonntag ein Debakel, sondern auch der TSV Stahl Riesa beim Auswärtsspiel in Heidenau. Das Spiel beim Tabellenführer hatte keine guten Vorzeichen.
TSV-Trainer Ron Bößneck musste auf sieben Stammspieler verzichten. Diese Ausfälle konnten die Riesaer nicht kompensieren. Die Heidenauer hingegen boten mit Jank und Stoilov bundesligaerfahrene Spieler auf. Und so kam es, wie es kommen musste. Dabei erwischte Stahl sogar den besseren Start ins Spiel und erarbeitete sich Vorteile im Mittelfeld.
Ab der zehnten Spielminute wendete sich das Blatt. Einen Rückpass von Johannes Preißiger landete nicht beim Mitspieler, sondern bei Streiber. Der Heidenauer Stürmer nahm das Geschenk dankend an und lies Robert Scharf im Riesaer Tor keine Chance.
Durch den Führungstreffer der Gastgeber verloren die Riesaer ihren Spielfaden. Kurze Zeit später musste ein Riesaer Spieler auf der Torlinie klären.
Die größte TSV-Tormöglichkeit des ganzen Spiels hatte David Wukasch in der 34. Minute als sein Freistoß aus etwa 25 Metern am Torpfosten landete. Anstelle der Riesaer jubelte der HSV zwei Minuten später.
Mit einem langen Ball wurde die Viererkette des TSV ausgehebelt. Winter hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Nach schöner Vorarbeit von Jank sorgte Winter kurz vor der Pause für den dritten Treffer des Spiels.
Zur Pause forderte Ron Bößneck von seinen Spielern eine Steigerung der kämpferischen Leistung, um ein Debakel zu verhindern. Nur Rico Kaiser gelang es, dieses Vorhaben umzusetzen.
Im Aufbauspiel des TSV gab es viel zu viel Ballverluste. Nicki Rasper als einziger Stürmer war im Angriff auf verlorenem Posten.
In der 49. Minute traf erneut Winter in das Riesaer Tor. In den folgenden Spielminuten wurden immer wieder die Schwächen in der Riesaer Viererkette aufgedeckt. Schnelligkeitsnachteile und Zuordnungsprobleme führten zu den weiteren Gegentoren durch Stoilov, Hoffmann und Rösner.
Spätestens nach dem 4:0 schienen sich einige Riesaer Spieler aufgegeben zu haben und sehnten den Schlusspfiff herbei. Dieses Debakel war sicher ein herber Rückschlag für Stahl. Doch schon am nächsten Samstag bietet sich die Chance zur Rehabilitation im Derby gegen den Lommatzscher SV.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin