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Lommatzscher SV - TSV Stahl Riesa
Bezirksliga Dresden - 22. Spieltag
10.04.2010, Sa 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 1 (0) | 3 (2) |
| Aufstellung | |
| Marco Wolf, Maik Borrmann, Tom Schwarzbach, Uwe Rennert, Jens Zschätzsch, Mirko Beier, Mario Oster, Maik Menzel (64. Gert Albrecht), Marcel Hirth, Stefan Schulz, Frank Rennert | Robert Scharf, Thomas Kutsche, Steffen Krechlak, Rico Kaiser, Danny Burda (90. Rene Scheibe), David Wukasch, Alexander Schamber, Ole Martin Hillig, Patrick Trobisch, Thomas Bierstedt, Maik Martick (78. Nicki Rasper) |
| Tore | Karten |
| 0:1 Danny Burda (13. Spielminute) 0:2 Danny Burda (45.) 1:2 Mirko Beier (64.) 1:3 Danny Burda (87.) |
Lommatzscher SV: gelb: Uwe Rennert, Gert Albrecht gelb-rot: Mario Oster TSV Stahl Riesa: gelb-rot: Patrick Trobisch |
| Zuschauer | |
| 480 | |
| Schiedsrichter | |
| Jan Windisch (Freital) 1. Assistent: Bruno Müller; 2. Assistent: Daniel Funk |
|
Der Bann ist gebrochen
Der Lommatzscher SV war lange der Angstgegner des TSV Stahl Riesa. In dieser Saison jedoch kann er die Riesaer nicht bezwingen. Nach einem für Lommatzsch schmeichelhaften Unentschieden in Riesa gewann Stahl Riesa in Lommatzsch mit 3:1.
Die Gastgeber traten im Vergleich zum Hinspiel mit nur einer Veränderung in der Mannschaft an. Stahl musste auf Grund von Verletzungen auf eine Reihe von Spielern verzichten.
Mit Spielbeginn zeigten die Stahlspieler sofort dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und setzten den Lommatzscher SV unter Druck.
Im Wechsel über Alexander Schamber, Thomas Kutsche, David Wukasch und Steffen Krechlak wurden die schnellen Spielzüge über die Mitte nach vorn gebracht. Die Angriffe über die Flügel oder die Spielfeldmitte brachten stets Unordnung in der Lommatzscher Abwehr.
Zudem wirbelte Danny Burda in der Spitze und konnte sich immer wieder von seinen zwei Bewachern befreien.
Ungezählte Male konnte der Gastgeber den Ball in der ersten Spielhälfte nur zur Ecke herausschlagen.
Mit einem Eckball ging der TSV in der 13. Minute auch in Führung. David Wukasch brachte den Ball vor das Tor und genau richtig stand Danny Burda um den Ball ins Tor zu köpfen.
Stahl Riesa beherrschte das Spiel lange Zeit fast nach Belieben und ließ kaum Spielzüge der Gastgeber zu. Diese versuchten mit Kontern Raumgewinn zu erzielen, ließen aber ein System im Spielaufbau völlig vermissen.
Stahl baute seine Angriffe in der eigenen Hälfte auf, um mit schnellen Ballwechseln im Mittelfeld die Lücken in der Abwehr der Gastgeber aufzuzeigen. Viele Angriffe konnten durch die Lommatzscher nur mit einem Foul gestoppt werden.
Hinten war die aufgerückte Riesaer Abwehr um Thomas Bierstedt sicher aufgestellt und fing die Angriffsbemühungen der Platzherren schon weit vor dem Strafraum ab.
Lediglich ein Mal schafften es die Lommatzscher in der ersten Halbzeit gefährlich vor das Riesaer Tor.
Jens Zschätzsch wurde mit einem Pass, hinter die Riesaer Abwehr, bedient und drang bis zum Strafraum vor. Hier beendete Rico Kaiser den Angriffsversuch und Stahl schaltete auf Angriff um.
In dieser ersten Halbzeit gab es maximal ein Manko bei den Riesaern. Eine Reihe von Torchancen wurde nicht verwertet. Dazu rettete Marco Wolf im Lommatzscher Tor mehrfach mit Bravour.
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte der TSV dann doch erhöhen. Und wieder war es Danny Burda. Im Strafraum der Gastgeber wurde er angespielte, löste sich von seinen zwei Gegenspielern und schoss das zwei zu null.
Beide Mannschaften kamen nach dem Seitenwechsel unverändert aus der Kabine.
Der TSV hatte weiter mehr Spielanteile, aber die Spieler ließen nun auch den Platzherren mehr Räume. Gefahr für den TSV entstand aber jeweils nur bei Freistößen oder Eckbällen. So in der 51. Minute als ein Freistoß von weit vor dem Strafraum sich vor dem Riesaer Tor gefährlich absenkte. Robert Scharf, der hier die Sonne voll im Gesicht hatte, konnte den Ball über die Latte lenken.
Nach einer reichlichen Stunde Spielzeit kam der Gastgeber zum Anschlusstreffer. Einen Moment stimmte die Ordnung in der Riesaer Hintermannschaft nicht so dass Mirko Beier bei einem Zuspiel völlig ungedeckt vor Robert Scharf stand und unbedrängt einschießen konnte.
Lommatzsch sah nun wieder eine Chance und begann mit zu spielen. Die Riesaer waren nicht mehr konsequent genug und gaben Spielanteile an die Gastgeber ab.
Aber nur einmal hatte Lommatzsch eine richtige Torchance als Thomas Kutsche den Ball von der Linie schlagen musste nachdem vorher eine völlige Unordnung in der Riesaer Abwehr herrschte.
Diese Aktion weckte die Riesaer Spieler aber auf und von nun an wurde wieder sicher nach vorn gespielt wo Danny Burda immer wieder die Anspiele forderte. Dazu konnte Alexander Schamber mehrfach nicht gehalten werden als er mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang.
Die Gastgeber versuchten durch Härte Vorteile im Spiel zu erzielen. Aber die zu vermerkenden Angriffe führten die Gäste vor. Besonders bei schnellen Spielzügen mit langen Bällen über die Flügel lag mehrfach die Vorentscheidung in der Luft und in der 87. Minute viel das 1:3 nach solchem Muster.
Mit einem Pass weit in die gegnerische Spielhälfte wurde Patrick Trobisch nach vorn geschickt. Auf der linken Seite konnte ihm kein Gegenspieler folgen, so dass er frei in den Strafraum flanken konnte. Hier wartete bereits Danny Burda der mit seinem dritten Treffer im Spiel den Sieg für Stahl Riesa perfekt machte.
Vom Anstoß ab noch folgende Szene. Der Lommatzscher Mario Oster stieg äußert rüde und ohne Möglichkeit den Ball zu erreichen in die Beine eines Riesaer Spielers. Patrick Trobisch wies nach eigener Aussage den Lommatzscher Spieler auf dieses unnötige rot verdächtige Foulspiel hin. Dafür bekam er vom Unparteiischen gelb-rot. Mario Oster bekam im Anschluss ebenfalls gelb-rot.
In diesem Zusammenhang sollte der Lommatzscher Trainer Rico Nattermann vielleicht mal seinen Spieler, vor allem aber Mario Oster, Jens Zschätzsch und Gert Albrecht das Lesen der eigenen Homepage empfehlen, auf der der LSC ein faires Spiel wünscht. In dieser Spielklasse sollten die Spieler in der Folgewoche der Spiele noch arbeitsfähig sein.(KR)
Die Gastgeber traten im Vergleich zum Hinspiel mit nur einer Veränderung in der Mannschaft an. Stahl musste auf Grund von Verletzungen auf eine Reihe von Spielern verzichten.
Mit Spielbeginn zeigten die Stahlspieler sofort dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und setzten den Lommatzscher SV unter Druck.
Im Wechsel über Alexander Schamber, Thomas Kutsche, David Wukasch und Steffen Krechlak wurden die schnellen Spielzüge über die Mitte nach vorn gebracht. Die Angriffe über die Flügel oder die Spielfeldmitte brachten stets Unordnung in der Lommatzscher Abwehr.
Zudem wirbelte Danny Burda in der Spitze und konnte sich immer wieder von seinen zwei Bewachern befreien.
Ungezählte Male konnte der Gastgeber den Ball in der ersten Spielhälfte nur zur Ecke herausschlagen.
Mit einem Eckball ging der TSV in der 13. Minute auch in Führung. David Wukasch brachte den Ball vor das Tor und genau richtig stand Danny Burda um den Ball ins Tor zu köpfen.
Stahl Riesa beherrschte das Spiel lange Zeit fast nach Belieben und ließ kaum Spielzüge der Gastgeber zu. Diese versuchten mit Kontern Raumgewinn zu erzielen, ließen aber ein System im Spielaufbau völlig vermissen.
Stahl baute seine Angriffe in der eigenen Hälfte auf, um mit schnellen Ballwechseln im Mittelfeld die Lücken in der Abwehr der Gastgeber aufzuzeigen. Viele Angriffe konnten durch die Lommatzscher nur mit einem Foul gestoppt werden.
Hinten war die aufgerückte Riesaer Abwehr um Thomas Bierstedt sicher aufgestellt und fing die Angriffsbemühungen der Platzherren schon weit vor dem Strafraum ab.
Lediglich ein Mal schafften es die Lommatzscher in der ersten Halbzeit gefährlich vor das Riesaer Tor.
Jens Zschätzsch wurde mit einem Pass, hinter die Riesaer Abwehr, bedient und drang bis zum Strafraum vor. Hier beendete Rico Kaiser den Angriffsversuch und Stahl schaltete auf Angriff um.
In dieser ersten Halbzeit gab es maximal ein Manko bei den Riesaern. Eine Reihe von Torchancen wurde nicht verwertet. Dazu rettete Marco Wolf im Lommatzscher Tor mehrfach mit Bravour.
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte der TSV dann doch erhöhen. Und wieder war es Danny Burda. Im Strafraum der Gastgeber wurde er angespielte, löste sich von seinen zwei Gegenspielern und schoss das zwei zu null.
Beide Mannschaften kamen nach dem Seitenwechsel unverändert aus der Kabine.
Der TSV hatte weiter mehr Spielanteile, aber die Spieler ließen nun auch den Platzherren mehr Räume. Gefahr für den TSV entstand aber jeweils nur bei Freistößen oder Eckbällen. So in der 51. Minute als ein Freistoß von weit vor dem Strafraum sich vor dem Riesaer Tor gefährlich absenkte. Robert Scharf, der hier die Sonne voll im Gesicht hatte, konnte den Ball über die Latte lenken.
Nach einer reichlichen Stunde Spielzeit kam der Gastgeber zum Anschlusstreffer. Einen Moment stimmte die Ordnung in der Riesaer Hintermannschaft nicht so dass Mirko Beier bei einem Zuspiel völlig ungedeckt vor Robert Scharf stand und unbedrängt einschießen konnte.
Lommatzsch sah nun wieder eine Chance und begann mit zu spielen. Die Riesaer waren nicht mehr konsequent genug und gaben Spielanteile an die Gastgeber ab.
Aber nur einmal hatte Lommatzsch eine richtige Torchance als Thomas Kutsche den Ball von der Linie schlagen musste nachdem vorher eine völlige Unordnung in der Riesaer Abwehr herrschte.
Diese Aktion weckte die Riesaer Spieler aber auf und von nun an wurde wieder sicher nach vorn gespielt wo Danny Burda immer wieder die Anspiele forderte. Dazu konnte Alexander Schamber mehrfach nicht gehalten werden als er mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang.
Die Gastgeber versuchten durch Härte Vorteile im Spiel zu erzielen. Aber die zu vermerkenden Angriffe führten die Gäste vor. Besonders bei schnellen Spielzügen mit langen Bällen über die Flügel lag mehrfach die Vorentscheidung in der Luft und in der 87. Minute viel das 1:3 nach solchem Muster.
Mit einem Pass weit in die gegnerische Spielhälfte wurde Patrick Trobisch nach vorn geschickt. Auf der linken Seite konnte ihm kein Gegenspieler folgen, so dass er frei in den Strafraum flanken konnte. Hier wartete bereits Danny Burda der mit seinem dritten Treffer im Spiel den Sieg für Stahl Riesa perfekt machte.
Vom Anstoß ab noch folgende Szene. Der Lommatzscher Mario Oster stieg äußert rüde und ohne Möglichkeit den Ball zu erreichen in die Beine eines Riesaer Spielers. Patrick Trobisch wies nach eigener Aussage den Lommatzscher Spieler auf dieses unnötige rot verdächtige Foulspiel hin. Dafür bekam er vom Unparteiischen gelb-rot. Mario Oster bekam im Anschluss ebenfalls gelb-rot.
In diesem Zusammenhang sollte der Lommatzscher Trainer Rico Nattermann vielleicht mal seinen Spieler, vor allem aber Mario Oster, Jens Zschätzsch und Gert Albrecht das Lesen der eigenen Homepage empfehlen, auf der der LSC ein faires Spiel wünscht. In dieser Spielklasse sollten die Spieler in der Folgewoche der Spiele noch arbeitsfähig sein.(KR)