SV Wesenitztal - TSV Stahl Riesa

Landespokal Sachsen - 3. Ausscheidungsrunde

11.08.2010, Mi 18:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (0) 3 (2)
Aufstellung
Huster – Steps, J. Werner, Glöß, Köhler (60. Hartmann), Walter (76. Schuster), Hamouz, Albertowski, Rittner, Steglich, Vieweg (60. Krause) Scharf. Schmidt, Hillig, Bierstedt, Fraustadt, Krechlak, Nollau, Wukasch, Schamber, Heineccius, Tabel (69. Martick)
Tore Karten
0:1 Tabel (38.), 0:2 Wukasch (41.), 0:3 Schamber (75.), 1:3 Hartmann (81.) SV Wesenitztal:
gelb: J. Werner, Steglich
TSV Stahl Riesa:
gelb: Nollau, Krechlak
gelb-rot: Hillig
Zuschauer
130
Schiedsrichter
David Weiß

Stahl zieht in Hauptrunde des Landespokals ein

Mit einer Verspätung von 45 Minuten startete das Spiel in der 3. Ausscheidungs-runde im Wesenitztal. Die Riesaer Mannschaft geriet auf der Autobahn in einen Stau und brauchte auch nach Anpfiff des Schiedsrichters noch 30 Minuten um in Fahrt zu kommen. In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Im Riesaer Spiel fehlte die Bewegung. Zudem gingen viele Bälle im Mittelfeld verloren, so dass es an Strafraumszenen mangelte. In der 29. Minute sahen die Zuschauer ein erstes Achtungszeichen des TSV. Erst hielt Huster einen Ball von Nico Tabel, dann schoss Philip Heineccius das Spielgerät am Tor vorbei. In der 38. Minute konnte sich Philip Heineccius schön im Strafraum der Gastgeber durchsetzten und im richtigen Moment auf Nico Tabel ablegen, der den Ball im Wesenitztaler Katen unterbringen konnte. Nur drei Minuten später machte Stahl den Doppelschlag perfekt. Alexander Schamber erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und legte auf David Wukasch ab, der aus 16 Metern kraftvoll abzog und so Huster keine Chance lies den Treffer zu verhindern. Kurz vor der Pause landete der Ball noch zweimal am Pfosten des Wesenitztaler Tores. Ole-Martin Hillg und Nico Tabel scheiterten knapp. Die zweite Halbzeit startete ähnlich Höhepunkt arm wie die erste. In der 64. Minute wurde Ole-Martin Hillig vom Schiedsrichter zum frühzeitigen Duschen geschickt. Nachdem der Riesaer Abwehrspieler bereits in der ersten Hälfte die gelbe Karte gesehen hatte, rutschte er auf dem nassen Boden ungewollt in seinen Gegenspieler und kassierte die gelb/rote Karte. Neun Minuten später standen dann nur noch acht Riesaer Feldspieler auf dem Platz. Der frisch eingewechselte Maik Martick musste verletzungsbedingt nach wenigen Minuten den Platz wieder verlassen. Aufgrund des Fehlens von sechs Spielern konnte Riesas Trainer Ron Bößneck keinen Ersatz mehr auf das Spielfeld schicken. Die Riesaer kämpften aufopferungsvoll und konnten in Unterzahl sogar noch den dritten Treffer erzielen. In der 75. Minute drang Alexander Schamber in den Strafraum ein, umkurvte seinen Gegenspieler und erhöhte auf 0:3. Auch das Spiel beim SV Wesenitztal konnte der TSV nicht ohne Gegentor über die Runden bekommen. Neun Minuten vor Spielende fälschte Thomas Bierstedt einen Distanzschuss von Hartmann unglücklich ab, so dass Robert Scharf chancenlos war den Ball zu parieren. Durch diesen 1:3-Sieg qualifizierte sich der TSV Stahl Riesa für die 1. Hauptrunde des Pokals und trifft dort am kommenden Samstag. 15:00 Uhr in der Nudelarena auf den SV Bannewitz. (Schwu)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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