TSV Stahl Riesa - SV Gnaschwitz-Doberschau

Landespokal Sachsen - 2. Hauptrunde

03.09.2011, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
6 (1) 0 (0)
Aufstellung
Jessulat, Kaiser, Kutsche, Nollau, Groß, Ihbe, Burda, Wukasch(66.Schamber), M.Genschur, Bierstedt, Moses Töppel, Celis, Pahler(76.Tietze), Zimare, Becker, Spraski, Henkert, Rott(56.Raabe), Lorenz. Scholze, Neubarth
Tore Karten
1:0 Groß (10.Spielminute)
2:0 M.Genschur (47.)
3:0 Burda (55.)
4:0 Groß (62.)
5:0 Burda (69.)
6:0 Schamber (77.)
TSV Stahl Riesa:
gelb: Wukasch
SV Gnaschwitz-Doberschau: -
Zuschauer
369
Schiedsrichter
Stephan Markowitz (Zwickau)
Andreas Walter, Bernd Seidel

Souverän eine Runde weiter

In der 2.Hauptrunde des Wernesgrüner Sachsenpokals empfing der TSV Stahl Riesa bei schönstem Fussballwetter den SV Gnaschwitz-Doberschau. 369 Zuschauer sollten eine einseitig geführte Pokalbegegnung erleben, in welcher die Gäste aus der Oberlausitz kaum Akzente setzen konnten. Schon zur Halbzeit führte der Gastgeber Stahl Riesa und baute nachdem Seitenwechsel den Vorsprung kontinuierlich auf 6:0 aus.
Von Beginn an beherrschte Riesa das Mittelfeld um Ball und Gegner ordentlich laufen zu lassen. Diese Vorgabe sollte sich auszahlen, auch wenn der erste gute Torschuss von Nollau in Spielminute 4 noch vorbei ging.
Die einzig erwähnenswerte Chance der Gäste gab es in der 9.Spielminute, als sich ein großes Loch in der TSV-Abwehr auftat und ein Gnaschwitzer mit Ball in den Strafraum lief, aber mit seinem Schuss den Riesaer Schlussmann vor keine Probleme stellte. Nur eine Minute später fiel für Riesa die 1:0 Führung. Früh attackierte Riesa den ballführenden Gegenspieler, der einen unsauberen Rückpass zum Torwart spielen musste. Der Gästetorwart schlug den Ball ungeschickt in den Lauf von Nollau, der den Ball weiter vor zum Torschützen Brian Groß lenkte.
Nach der Führung drückte Riesa weiter auf eine schnelle Vorentscheidug. So wehrte der Gnaschwitzer Torwart in der 20.Minute einen Fernschuss von Bierstedt nur mit äußerster Mühe ab, leider konnte Nollau den Abpraller nicht im Tor versenken. So ließ Burda in der 32.Minute eine Flanke von Kutsche für alle überraschend durch zu Groß, dessen Direktabnahme nur knapp am Torpfosten vorbei zischte. Ebenfalls nach einer Flanke von Kutsche probierte es Burda selbst mit einem satten Volleyschuss, der leider neben das Tor ging(39.).
Nur 90 Sekunden waren gespielt in Halbzeit 2, als Martin Genschur das 2:0 erzielte. Vorausgegangen war eine sehenswerte Passstaffete, die mit dem Tor gekrönt wurde. Weiter ging der Einbahnstraßen-Fussball auf das Tor von Gnaschwitz,denn der Riesaer Angriff drehte auf und wirbelte munter die Außenbahnen entlang. Groß passte im Strafraum quer zu Burda, der akrobatisch mit der Hacke den Ball im Toreck unterbrachte zum 3:0 (55.).
Nur 5 Minuten später scheiterte Burda mit seinem Kopfball völlig freistehend aus 10m am Torwart, der den Ball zur Ecke parierte. Die Ecke wurde vom TSV mit Übersicht ausgespielt. Der Ball gelangte nach einigen Passstationen zu Burda, der gleich mehrere Gegenspieler auf sich zog und den Ball für Groß zu einem verdeckten Schuss auflegen konnte. Somit stand es 4:0 nach 62 Spielminuten.
In der 68.Minute erlief Groß einen Steilpass und tanzte den gegnerischen Torwart und Abwehrspieler zusammen mit Teamkollege Burda aus, der zum 5:0 vollendete.
Den Endstand von 6:0 köpfte schließlich Einwechsler Schamber in der 77.Minute ein. Eine Flanke von Ihbe in den Strafraum konnte Schamber, am langen Pfosten lauernd, sicher einnetzen.
Die letzten Minuten verwaltete Riesa das Spiel und überpünktlich pfiff Schiedsrichter Markowitz eine faire Pokalpartie ab.
Nun gilt es für Stahl Riesa in der Liga die guten Ergebnisse des Pokals zu bestätigen. [EF]
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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