TSV Stahl Riesa - Kickers 94 Markkleeberg

Landespokal Sachsen - Achtelfinale

12.11.2011, Sa 13:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (0) 0 (0)
Aufstellung
Hesse, Kaiser, Kutsche, Löffler, Krechlak, Ihbe, Burda, Wukasch, Schamber (81. Runge), Krake, Kiontke (69. R.Genschur) Reimann, Winkler (62. Rosemeier), Sinkevitch, Prager (88. Galetzka), Adam, Petzold, Becher (83. Wehner), Ströhle, Schabram, Fischer, Blochwitz
Tore Karten
1:0 Krechlak (69. Spielminute)
2:0 Löffler (77.)
TSV Stahl Riesa:
gelb: Krechlak
Kickers 94 Markkleeberg:
gelb: Ströhle
Zuschauer
432
Schiedsrichter
Stephan Markowitz,
Torsten Junghof, Toni Wirth

Stahl erreicht das Viertelfinale !

Nur zwei Tage nachdem Benefizspiel musste Stahl Riesa heute im Pokal gegen Kickers Markkleeberg ran. Von dem Spiel der Riesaer wussten natürlich auch die Gäste Bescheid und versuchten daher in den ersten Minuten mit hohem Tempo den TSV zu überrennen. Diese frühe Druckphase wehrte Riesa geschickt ab und beruhigte den Spielfluss.
Die größte Torchance der Markkleeberger vereitelte dabei Hesse im Riesaer Tor, als er einen volley-genommenen Schuss ins Toreck mit einer Sprungparade festhielt.
Mit zunehmender Spielzeit nahm die Riesaer Heimelf dann das Heft in die Hand und erspielte sich seine Torchancen.
So scheiterte Krechlak mit einem Sololauf auf der Außenbahn erst im gegnerischen 5m-Raum (16.). Danny Burda hätte in der 35.Minute beinahe die Führung schon erzielt. Ein Zuspiel in die Mitte zu Burda leitete dieser Richtung langes Toreck weiter, doch rollte der Ball vorbei.
Noch vor der Halbzeitpause hatte Stahl zwei weitere Chancen. Nach einem abgeblockten Freistoß verfehlte Krake mit seinem Nachschuss knapp den Markkleeberger Kasten (41.). Nur zwei Minuten später passten die Riesaer im gegnerischen Strafraum zurück auf den freistehenen Thomas Löffler, der den Ball aber über das Tor jagte.
Ingesamt waren die ersten 45 Minuten von Taktik und einem verhaltenem Tempo geprägt.Es blieb beim 0:0 zur Pause und man trabte in die Kabine.
Ohne Spielerwechsel kamen beide Mannschaften wieder auf den Rasen, jede mit einem anderen Spielkonzept eingestellt. Die Riesaer suchten weiter geduldig den Torabschluss, während die Gäste sich auf das Kontern verlegten.
In der 54.Minute konnte sich Burda im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, stand dadurch frei und setzte zum Torschuss an - wieder vorbei.
Die wenigen Möglichkeiten der Markkleeberger klärte Hesse im Tor allesamt routiniert. So stand er bei einen Freistoß aus 20m richtig und parierte diesen sicher(64.).
Die verdiente Führung für Stahl Riesa fiel in der 69.Minute. Außenverteidiger Rico Kaiser hatte sich mit in die Offensive eingeschaltet und flankte in die Mitte. Von dort gelangte der Ball schließlich zu Steffen Krechlak an die Strafraumgrenze, wo Krechlak die Übersicht behielt und den Ball noch leicht abgefälscht ins Tor einschoss.
Den sofortigen Gegenschlag für die Gäste verhinderte Hesse mit vollen Einsatz, als er einen Schuss aus nächster Distanz mit seinem Körper blockte.
Die Spielentscheidung zum Riesaer Sieg erfolgte in der 77.Minute. Burda setzte mannschaftsdienlich einen Ball im Mittelfeld nach und spielte diesen lang auf den startenden Löffler. Dieser lief auf den gegnerischen Torwart zu, blickte zu einem Mitspieler auf und trickste dann doch selber den Keeper aus. Mühelos schob Löffler ins leere Tor ein und feierte das 2:0.
Bei einer ähnlichen Situation kurz vor Spielschluss wollte es Danny Burda ebenso machen, scheiterte jedoch leider und sah nicht den mitgelaufenen Johannes Runge.

Letztlich geht diese Pokalpartie vor 432 Zuschauern mit dem verdienten Sieger Stahl Riesa aus. Stahl Riesa zieht damit zum ersten Mal in das Viertelfinale des Sachsenpokals ein! [EF]

Kommentar zum Spiel

Ron Bößneck (Trainer TSV Stahl Riesa): In der ersten Halbzeit haben wir die Chancen nicht genutzt, dafür dann in der Zweiten. Dass eine Partie im Pokal immer anders läuft, war uns klar. Das Ziel, eine Runde weiter zukommen, haben wir erreicht. Nun hoffen wir für den Verein und die Fans auf ein Highlight in der nächsten Pokalrunde. Wir sind zufrieden mit dem Abschneiden im Pokal, aber die Liga hat Vorrang.

Marcus Hesse (Torwart TSV Stahl Riesa): Wir kamen schwer in unseren Spielrhythmus hinein, waren aber spielerisch klar die bessere Mannschaft. Ein verdienter Sieg. Ein Danke an meine Teamkameraden und an die vielen Fans.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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