| Team | Saison | Tabelle | Pokalspiele | Testspiele |
TSV Stahl Riesa - VFC Plauen
Landespokal Sachsen - Viertelfinale
05.02.2012, So 13:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 0 (0) | 2 (1) |
| Aufstellung | |
| Tietze, Kaiser, Kutsch, Löffler, Beck, Krechlak, Ihbe, Wukasch, Schamber(61. Burda), Bierstedt, Moses | Person, Six, Lietz(61. Schulze), M.Hoßmang, Rupf, Schmidt(68. Schindler), Walther(65. K.Zimmermann), Thönelt, M.Zimmermann, Unversucht, Zeiger |
| Tore | Karten |
| 0:1 Walther (22.Minute) 0:2 K.Zimmermann (89.) |
TSV Stahl Riesa: gelb: Beck, Ihbe VFC Plauen: - |
| Zuschauer | |
| 554 | |
| Schiedsrichter | |
| Daniel Kresin (Leipzig) Jens Rohland, Dirk Engelmann Martin Wadewitz |
|
Überraschung bleibt aus
Bei Temperaturen tief unter Null Grad fanden sich 554 Zuschauer in der Nudelarena ein um sich das Pokalspiel David gegen Goliath, Bezirksliga(7.Liga) gegen Regionalliga(4.Liga) nicht entgehen zu lassen und auf eine Sensation zu hoffen.
Gastgeber Stahl Riesa hatte dabei alles in Bewegung gesetzt und einen prima präparierten Rasenplatz für diese Witterungsverhältnisse bereitgestellt.
Nach 90 spannenden Minuten musste sich Stahl Riesa jedoch den 3 Klassen höherspielenden Favoriten VFC Plauen mit 2:0 geschlagen geben. Sodass das Abenteuer Pokal für den Bezirksligisten Riesa für diese Saison beendet ist.
Das Spiel begann mit gegenseitigen Abtasten und wenigen Torraumszenen. Riesa bezog eine defensive Grundordnung und ließ Favorit Plauen das Spiel machen. Dieser zeigte aber wenig Spielfreude und ging eher bedacht vorsichtigt zu Werke. So waren bei den doch vielen herausgespielten Riesaer Ecken gleich bis zu 9 Plauener im eigenen Strafraum und manndeckten die Riesaer Spieler. Plauen hatte zweifelsfrei die spielerische Oberhand auf dem Spielfeld, doch ohne zu glänzen und sich Torchancen zu erarbeiten. So fiel die 1:0 Führung für den Favoriten unglücklich und überraschend. Ein strittiger Freistoß von Rupf fand im Strafraum den völlig freien Walther, der unhaltbar ins Toreck köpfte.
In der 29. Minute gab es die erste gute Möglichkeit für Stahl. Danny Moses behauptete den Ball gegen mehrere Gegenspieler und bediente Außen den mitgelaufenen Krechlak, der leider zu überhastet abschloss
Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Riesas Löffler die Chance auf dem Fuß. Einen langen hohen Ball in den Strafraum legte Moses zu Löffler an die Strafraumgrenze zurück, der beim Torschuss leicht verzog und den Ball über das Plauener Tor schoss.
So ging es mit der knappen Führung für Plauen in die Pause und für Außenseiter Riesa war noch alles drin.
Nachdem Seitenwechsel das gleiche Bild: Plauen spielbestimmend und Stahl hält wacker dagegen. Größere Torchancen für Plauen ließ die TSV-Abwehr dabei kaum zu. Riesa versuchte nun mehr für die Offensive zu tun, war aber häufig zu hektisch im Abschluss. Zudem musste Riesa ständig auf die sehr schnell vorgetragenen Plauener Konter aufpassen.
Glück hatte Plauen in der 57.Minute: Nach einer Ecke kam Beck zum Torabschluss und erst ein Plauener Feldspieler rettete per Kopf auf der Torlinie.
Die beinahe Vorentscheidug gab es in der 73.Minute. Der Plauener M.Zimmermann rannte bei einem Konter 1gegen1 auf Torwart Tietze zu, wollte diesen umkurven wobei der Ball versprang. Sein Schuss prallte anschließend nur an den Pfosten!
Die Schlussminuten spielte Plauen routiniert und clever runter.
In der 89.Minute fiel die Entscheidung. Plauen spielte lang auf den startenden K.Zimmermann, dessen Lupfer noch die Handschuhe von Torwart Tietze streifte und ins Tor rollte.
Nichts desto trotz feierten die vielen Stahlfans ihre Mannschaft für eine engagierte Leistung. Stahl Riesa verkaufte sich sehr teuer und verlangte dem Viertligisten Plauen alles ab. Man hatte toll gekämpft, letztlich fehlte die Portion Glück um so ein Pokalspiel mit einer Sensation zu beenden. Nun gilt die volle Konzentration und Kraft dem viel wichtigerem Aufstiegskampf in der Meisterschaft. [EF]
Gastgeber Stahl Riesa hatte dabei alles in Bewegung gesetzt und einen prima präparierten Rasenplatz für diese Witterungsverhältnisse bereitgestellt.
Nach 90 spannenden Minuten musste sich Stahl Riesa jedoch den 3 Klassen höherspielenden Favoriten VFC Plauen mit 2:0 geschlagen geben. Sodass das Abenteuer Pokal für den Bezirksligisten Riesa für diese Saison beendet ist.
Das Spiel begann mit gegenseitigen Abtasten und wenigen Torraumszenen. Riesa bezog eine defensive Grundordnung und ließ Favorit Plauen das Spiel machen. Dieser zeigte aber wenig Spielfreude und ging eher bedacht vorsichtigt zu Werke. So waren bei den doch vielen herausgespielten Riesaer Ecken gleich bis zu 9 Plauener im eigenen Strafraum und manndeckten die Riesaer Spieler. Plauen hatte zweifelsfrei die spielerische Oberhand auf dem Spielfeld, doch ohne zu glänzen und sich Torchancen zu erarbeiten. So fiel die 1:0 Führung für den Favoriten unglücklich und überraschend. Ein strittiger Freistoß von Rupf fand im Strafraum den völlig freien Walther, der unhaltbar ins Toreck köpfte.
In der 29. Minute gab es die erste gute Möglichkeit für Stahl. Danny Moses behauptete den Ball gegen mehrere Gegenspieler und bediente Außen den mitgelaufenen Krechlak, der leider zu überhastet abschloss
Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Riesas Löffler die Chance auf dem Fuß. Einen langen hohen Ball in den Strafraum legte Moses zu Löffler an die Strafraumgrenze zurück, der beim Torschuss leicht verzog und den Ball über das Plauener Tor schoss.
So ging es mit der knappen Führung für Plauen in die Pause und für Außenseiter Riesa war noch alles drin.
Nachdem Seitenwechsel das gleiche Bild: Plauen spielbestimmend und Stahl hält wacker dagegen. Größere Torchancen für Plauen ließ die TSV-Abwehr dabei kaum zu. Riesa versuchte nun mehr für die Offensive zu tun, war aber häufig zu hektisch im Abschluss. Zudem musste Riesa ständig auf die sehr schnell vorgetragenen Plauener Konter aufpassen.
Glück hatte Plauen in der 57.Minute: Nach einer Ecke kam Beck zum Torabschluss und erst ein Plauener Feldspieler rettete per Kopf auf der Torlinie.
Die beinahe Vorentscheidug gab es in der 73.Minute. Der Plauener M.Zimmermann rannte bei einem Konter 1gegen1 auf Torwart Tietze zu, wollte diesen umkurven wobei der Ball versprang. Sein Schuss prallte anschließend nur an den Pfosten!
Die Schlussminuten spielte Plauen routiniert und clever runter.
In der 89.Minute fiel die Entscheidung. Plauen spielte lang auf den startenden K.Zimmermann, dessen Lupfer noch die Handschuhe von Torwart Tietze streifte und ins Tor rollte.
Nichts desto trotz feierten die vielen Stahlfans ihre Mannschaft für eine engagierte Leistung. Stahl Riesa verkaufte sich sehr teuer und verlangte dem Viertligisten Plauen alles ab. Man hatte toll gekämpft, letztlich fehlte die Portion Glück um so ein Pokalspiel mit einer Sensation zu beenden. Nun gilt die volle Konzentration und Kraft dem viel wichtigerem Aufstiegskampf in der Meisterschaft. [EF]
Kommentar zum Spiel
Ron Bößneck (TSV Stahl Riesa): Plauen war eine Nummer zu groß. Wir wollten lange wie möglich die Null halten. Leider sind wir dann unglücklich durch einen Freistoß in Rückstand geraten. Plauen hatte unerwartet viele Probleme im Spielaufbau, das verwunderte uns. Ich bin mit unserer Leistung und taktischen Umsetzung sehr zufrieden.
Thomas Hoßmang (VFC Plauen): Ein großes Kompliment an Stahl Riesa. Sie haben uns alles abverlangt. Es waren ordentliche Platzbedingungen. Wir selbst hatten noch sehr viel Luft nach oben in unserem Spiel. Hauptsache wir sind eine Runde weiter.
Thomas Hoßmang (VFC Plauen): Ein großes Kompliment an Stahl Riesa. Sie haben uns alles abverlangt. Es waren ordentliche Platzbedingungen. Wir selbst hatten noch sehr viel Luft nach oben in unserem Spiel. Hauptsache wir sind eine Runde weiter.