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TSV Stahl Riesa - SG Empor Possendorf
Bezirksliga Mitte - 9. Spieltag
29.10.2011, Sa 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 2 (0) | 0 (0) |
| Aufstellung | |
| Hesse, Kaiser, Kutsche, Löffler (70. Kiontke), Krechlak, Ihbe, Wukasch, Schamber (63 .Burda), M.Genschur, Krake, Bierstedt | Neubert, Poike, Müller, Berger, Müller-Pachel, Kühne, R.Schmidt, Hering, E.Schmidt (57. Hoffmann), Pfeifer, Huhle |
| Tore | Karten |
| 1:0 Löffler (51.Spielminute) 2:0 Krechlak (63.) |
TSV Stahl Riesa: - SG Empor Possendorf: gelb: R.Schmidt, Poike |
| Zuschauer | |
| 362 | |
| Schiedsrichter | |
| Matthias Krahl Andreas Fürschke, Sebastian Runge |
|
Possendorfer Abwehrblock bezwungen
In einem einseitigen Spiel gelang Stahl Riesa der Pflichterfolg durch ein 2:0 gegen Aufsteiger Empor Possendorf. 362 Zuschauer in der Nudelarena sahen eine überlegene TSV-Mannschaft, die leider allzu oft an den vielen Beinen im gegnerischen Strafraum scheiterte. Mit Hesse im Tor sowie Löffler, Ihbe, Schamber und M.Genschur standen im Vergleich zur Vorwoche einige neue Kräfte in der Startformation.
Die erste Torchance hatte der TSV über Schamber in der 5.Spielminute, als dieser in den Strafraum hinein spurtete und den zu gespielten Ball leider nur an den Possendorfer Schlussmann schoss. Wäre dadurch Riesa ein frühes Tor geglückt, hätte es wohl ein anderes, vor allem schöneres Spiel gegeben. Aber so, beim Stande von 0:0, blieb Possendorf dabei den Raum eng zu machen, Manndeckung zu betreiben und jeden Schuss zu blocken.
Die weitaus höheren Spielanteile konnte Stahl zu selten in klare Torchancen umwandeln. Die zwei größten Chance in der weiteren 1.Hälfte hatte dabei beide David Wukasch. In der 35.Minute zog er aus 16m volley ab, doch sein straffer Schuss verfehlte das Tor. Und sein Freistoß aus gut 25m senkte sich gefährlich ins Toreck, sodass der Possendorfer Tormann noch einige Mühe hatte(43.).
Nach der Pause drückte Riesa weiter auf die Führung. Zwei Eckbälle hinteinander sorgten in der 50.Minute für Torgefahr und auch für die verdiente Riesaer Führung. Erst kam Löffler nach einer Ecke zum Kopfball, welcher noch abgefälscht ganz knapp am Tor vorbei ging. Die anschließend getretene Ecke versenkte Löffler ins Tor.
Durch den Rückstand löste sich der Possendorfer Abwehrblock ein wenig auf und es ergaben sich mehr Räume für Torchancen aus den Spiel. So verpasste Löffler am langen Pfosten lauernd eine Flanke(53.). Eine weitere Chance hatte Bierstedt per Kopf, als er freistehend nach einer Freistoß-Eingabe das Tor nicht traf(58.).
Das 2:0 resultiere erneut aus einer Ecke von Wukasch. Dieses mal fand die Ecke den Kopf von Krechlak, der den Ball durch einen tückischen Aufsetzer unhaltbar ins Toreck platzieren konnte(63.).
Der eingewechselte Burda drehte sich in der 74.Minute beinahe schon zum Jubeln um, doch sein Schuss zentral aus 11 Metern auf das leere Tor klatschte nur gegen den Pfosten. So blieb es bis zum Ende beim 2:0 für den TSV Stahl Riesa. Damit können sicherlich auch die Possendorfer ganz gut leben. Denn bezeichnenderweise hatte TSV Torhüter Hesse keinerlei Szene, in welcher er mal hätte eingreifen müssen.
Durch geduldiges Spiel und effektive Standards schaffte die Elf von Ron Bößneck das destruktive Verteidigen der Gäste nicht mit einem 0:0 Unentschieden gar zu belohnen. Mit diesem Sieg verkürzt Stahl Riesa den Abstand auf den Tabellenführer Pirna-Copitz auf vier Punkte. Nächste Woche geht es hoch hinauf in die Sächsische Schweiz zum BSV Sebnitz. [EF]
Die erste Torchance hatte der TSV über Schamber in der 5.Spielminute, als dieser in den Strafraum hinein spurtete und den zu gespielten Ball leider nur an den Possendorfer Schlussmann schoss. Wäre dadurch Riesa ein frühes Tor geglückt, hätte es wohl ein anderes, vor allem schöneres Spiel gegeben. Aber so, beim Stande von 0:0, blieb Possendorf dabei den Raum eng zu machen, Manndeckung zu betreiben und jeden Schuss zu blocken.
Die weitaus höheren Spielanteile konnte Stahl zu selten in klare Torchancen umwandeln. Die zwei größten Chance in der weiteren 1.Hälfte hatte dabei beide David Wukasch. In der 35.Minute zog er aus 16m volley ab, doch sein straffer Schuss verfehlte das Tor. Und sein Freistoß aus gut 25m senkte sich gefährlich ins Toreck, sodass der Possendorfer Tormann noch einige Mühe hatte(43.).
Nach der Pause drückte Riesa weiter auf die Führung. Zwei Eckbälle hinteinander sorgten in der 50.Minute für Torgefahr und auch für die verdiente Riesaer Führung. Erst kam Löffler nach einer Ecke zum Kopfball, welcher noch abgefälscht ganz knapp am Tor vorbei ging. Die anschließend getretene Ecke versenkte Löffler ins Tor.
Durch den Rückstand löste sich der Possendorfer Abwehrblock ein wenig auf und es ergaben sich mehr Räume für Torchancen aus den Spiel. So verpasste Löffler am langen Pfosten lauernd eine Flanke(53.). Eine weitere Chance hatte Bierstedt per Kopf, als er freistehend nach einer Freistoß-Eingabe das Tor nicht traf(58.).
Das 2:0 resultiere erneut aus einer Ecke von Wukasch. Dieses mal fand die Ecke den Kopf von Krechlak, der den Ball durch einen tückischen Aufsetzer unhaltbar ins Toreck platzieren konnte(63.).
Der eingewechselte Burda drehte sich in der 74.Minute beinahe schon zum Jubeln um, doch sein Schuss zentral aus 11 Metern auf das leere Tor klatschte nur gegen den Pfosten. So blieb es bis zum Ende beim 2:0 für den TSV Stahl Riesa. Damit können sicherlich auch die Possendorfer ganz gut leben. Denn bezeichnenderweise hatte TSV Torhüter Hesse keinerlei Szene, in welcher er mal hätte eingreifen müssen.
Durch geduldiges Spiel und effektive Standards schaffte die Elf von Ron Bößneck das destruktive Verteidigen der Gäste nicht mit einem 0:0 Unentschieden gar zu belohnen. Mit diesem Sieg verkürzt Stahl Riesa den Abstand auf den Tabellenführer Pirna-Copitz auf vier Punkte. Nächste Woche geht es hoch hinauf in die Sächsische Schweiz zum BSV Sebnitz. [EF]
Kommentar zum Spiel
Ron Bößneck(TSV Stahl Riesa): Das war heute ein ziemlicher Antifussball, wenn ein Gegner sich mit 7 Mann hinten rein stellt. Possendorf ließ kaum Chancen zu, deswegen war es doch ein schweres Spiel. Wir brauchten viel Geduld, sonst geht so ein Spiel auch 0:0 aus. Standards waren heute das Mittel zum Erfolg.
Jens Wagner(SG Empor Possendorf): Unsere heutige Rumpftruppe[viele Stammspieler fehlten] war zu wenig gegen Riesa. Wir konnten keinen Hurra-Fussball gegen den Aufstiegsfavoriten Riesa spielen lassen und standen halt tief. Leider ging es in die Hose.
Jens Wagner(SG Empor Possendorf): Unsere heutige Rumpftruppe[viele Stammspieler fehlten] war zu wenig gegen Riesa. Wir konnten keinen Hurra-Fussball gegen den Aufstiegsfavoriten Riesa spielen lassen und standen halt tief. Leider ging es in die Hose.