BSV 68 Sebnitz - TSV Stahl Riesa

Bezirksliga Mitte - 10. Spieltag

05.11.2011, Sa 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 1 (0)
Aufstellung
Dominik Oppitz, Johannes Gondek, Alexander Pfeiffer, Raik Polzer, Petr Hranicka (65. Mike Bastian), Miloslav Tlatla, Oliver Henke, Sebastian Rummler, Jan Simacek (80. Kurt Röllig), Thomas Pettrich, Andre Richter (59. Daniel Hille) Marcus Hesse, Rico Kaiser, Thomas Kutsche, Thomas Löffler, Steffen Krechlak (60. Danny Burda), Marco Ihbe, Alexander Schamber, Martin Genschur, Marcel Krake, Thomas Bierstedt, Paul Kiontke
Tore Karten
0:1 Martin Genschur (62. Spielminute) BSV 68 Sebnitz:
gelb: Andre Richter
TSV Stahl Riesa:
gelb: Rico Kaiser, Thomas Bierstedt, Thomas Kutsche
Zuschauer
258
Schiedsrichter
Stefan Gärtner
1. Assistent: Christian Bartsch; 2. Assistent: Christoph Schuster

An der Tabellenspitze wird es eng

Zum weitesten Auswärtsspiel der Saison hatte der TSV Stahl Riesa in der Kunstblumenstadt Sebnitz beim BSV 68 anzutreten. Gut 150 Riesaer Zuschauer begleiteten ihre Mannschaft in das vor den Toren von Sebnitz gelegene Sparkassen Waldstadion.
In der Riesaer Aufstellung stand David Wukasch verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Mit Thomas Löffler, Steffen Krechlak und Paul Kiontke ging der TSV mit drei Spitzen ins Rennen. Die Marschrichtung von Trainer Ron Bößneck zeigte in die Offensive.
Und so begann das Spiel sofort ohne langes Abtasten der Mannschaften. Auch Sebnitz suchte den Weg nach vorn, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen.
Beide Mannschaften versuchten aus einer sicher stehenden Abwehr heraus mit schnellem Spiel Raum zu gewinnen.
Dabei hatte Stahl die erste richtige Torchance im Spiel als Thomas Kutsche in der 12. Minute einen Freistoß in den Sebnitzer Strafraum brachte. Thomas Bierstedt und Thomas Löffler verpassten den Ball jedoch denkbar knapp.
Beide Mannschaften boten offensiven Fußball, kamen jedoch selten bis vor das gegnerische Tor. Die hochkarätigeren Möglichkeiten hatten dabei die Gäste. So ließ Alexander Schamber beim Eindringen in den Strafraum gleich zwei Gegenspieler hinter sich, bekam den Ball dann aber nicht im Tor unter, oder musste Dominik Oppitz im Sebnitzer Tor den Kopfball von Thomas Bierstedt über die Latte lenken.
In der Folge des Spiels versuchte der TSV immer wieder mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken, aber zu viele der weiten Schüsse kamen nicht an. Sebnitz stellte sich auf das Spiel der Riesaer ein und Stahl fand zu wenig Ideen um den Gastgeber zu überraschen.
Sebnitz hatte in dieser ersten Hälfte eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Andre Richter trat einen Eckball und Sebastian Rummler war plötzlich frei vor dem Riesaer Tor. Zum Glück für den TSV verfehlte er das Ziel.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Stahlspieler frischer aus der Kabine und machten Druck. So konnte sich der Sebnitzer Schlussmann sofort mit einer klasse Parade auszeichnen als er einen Schuss von Marcel Krake parierte.
Im Gegenzug waren plötzlich die Platzherren schnell im Riesaer Strafraum. In der Abwehr fehlte die Ordnung und Sebastian Rummler köpfte über den heraus laufenden Marcus Hesse. Martin Genschur rettete auf der Linie.
Nach einer Stunde Spielzeit kam Danny Burda für Steffan Krechlak ins Spiel und zwei Minuten später stand es 1:0 für den TSV. Aber nicht der Eingewechselte, er hatte noch nicht viele Ballberührungen, sondern Mertin Genschur war der Torschütze. Fünfundzwanzig Meter vor dem Tor zog er einfach ab. Sein flacher uns scharfer Schuss schlug direkt neben dem Pfosten ein und ließ dem Sebnitzer Hüter keine Abwehrchance.
Stahl bot nun schönes Kombinationsspiel über die Flügel und erarbeitete sich mehrere Einschussmöglichkeiten. Die meisten Angriffe gingen nun über die linke Seite und über Danny Burda, der sich aber nicht in die Torschützenliste eintragen konnte. Seine Bälle verfehlten zu oft das Tor.
Zehn Minuten vor dem Ende begannen die Gastgeber sich gegen eine drohende Niederlage zu wehren. Mit mehr Tempo drückten sie in die Riesaer Hälfte und drängten auf den Strafraum. Jedoch konnte die Riesaer Abwehr die Bälle immer wieder aus der Gefahrenzone herausschlagen und den knappen Vorsprung halten.
Nach dem erneuten Unentschieden des Spitzenreiters aus Pirna wurde es eng an der Tabellenspitze. Drei Mannschaften stehen dicht hinter Pirna Copitz und dies verspricht Spannung in den kommenden Spielen bis zur Winterpause.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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