SV Lampertswalde - TSV Stahl Riesa 2.

Kreispokal Riesa-Großenhain - 1. Hauptrunde

13.09.2009, So 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (1) 1 (0)
Aufstellung
Zumpe, Bachmann, Anders, Krey, Kassner, Pätzold, Schamber, Martick, Dietrich, Kunze, Häschel (ab 45. Richter)
Tore Karten
1:0 (44.)
2:0 (62.)
2:1 Kunze (79.)
SV Lampertswalde: -
TSV Stahl Riesa 2.:
gelb: Dietrich, Pätzold
Zuschauer
52
Schiedsrichter
Seifert

Mit erhobenen Haupt ausgeschieden

Wie schon das Punktspiel zwischen beiden Mannschaften vor zwei Wochen verlief auch die heutige Partie sehr ausgeglichen. Stahl diesmal von Beginn an optisch überlegen, die Lampertswalder spielten ihr Spiel mit überfallartigen Kontern. Chancen blieben zunächst Mangelware. Kunze prüfte in der 8. und 10. Minute zweimal den Torwart, die Gastgeber hingegen waren in ihren Angriffsbemühungen zu unpräzise. Die größte Gefahr entstand nach Standardsituationen. So parierte in der 33. Minute der Riesaer Torwart Zumpe eine scharf geschossenen Freistoß und der Nachschuss ging, allerdings aus abseitsverdächtiger Position, an die Latte. Wenig später traf Kunze auf der Gegenseite per Kopf auch nur das Lattenkreuz. Kurz vor der Pause war dann die Gästeabwehr nicht im Bilde. Ein schnell ausgeführter Einwurf gelangte zu einen frei stehenden Stürmer und dieser lies Zumpe keine Chance.
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich am Spielverlauf wenig Stahl versuchte Druck aufzubauen, die Gastgeber konterten. Nach einer Stunde musste Kassner wegen Nasenbluten kurzzeitig das Feld verlassen. Lampertswalde nutzte die Überzahlsituation zu einer Zwischenoffensive und dem 2:0. Die Gäste erholten sich aber schnell von dem Schock und kämpften gegen das drohende Ausscheiden. In der 79. Minute gelang Kunze endlich der überfällige Anschlusstreffer, eine Freistoßflanke von der Strafraumgrenze köpfte er unhaltbar ins äußerste Eck. Wenig später lag der Ball erneut im Lampertswalder Tor, einen Schuss von Richter kann der Torwart nur abklatschen und im Nachsetzen verwandelt Pätzold. Jubel bei den Riesaern, der Ausgleich war geschafft, dachten alle. Nur der Linienrichter hatte etwas dagegen. Als der Ball längst im Tor war und der Schiedsrichter schon auf Tor entschied, hob er plötzlich die Fahne, warum wird wohl sein Geheimnis bleiben. Somit blieb es beim knappen 2:1 in einem wohltuend fairen Pokalspiel.

ChSt
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin