SC Riesa 2. - TSV Stahl Riesa 2.

Kreispokal Meißen - 2. Hauptrunde

09.10.2011, So 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (1) 2 (0)
Aufstellung
Ostrowski, Barsch, Raßmann, Grabowski, Kassner, Straube, Hönig, Berensci, Stemberg (35. Häschel), Martick, Runge
Tore Karten
1:0 (10.) FE
1:1 (49.) Berencsi
1:2 (60.) Raßmann
SC Riesa 2.:
gelb: 2x
TSV Stahl Riesa 2.:
gelb: Kassner
Zuschauer
150
Schiedsrichter
Lange, Andreas; Lange, Martin; Sulemani, Albin

Tolle Kulisse hilft Stahl Reserve im Pokalderby

Zum anstehenden Kreispokalspiel hatte es die Stahl Reserve nicht weit, denn es ging nach Göhlis zur 2. Vertretung des Ortsrivalen SC Riesa. Die Befürchtung, dass die SC-er wie schon in der Vorwoche nicht antreten würden, löste sich bei Betrachtung der 2. des SC vor Spielbeginn schnell auf. So standen mit Runge, Marx, Hecht, Rühle vier alte Herren im Aufgebot der zweiten des SC und der Ball konnte rollen.
Bereits von Beginn an entwickelte sich ein müdes Pokalspiel nach dem Motto "Not gegen Elend". Diesem Spielniveau passte sich auch das Schiedsrichtergespann um Andreas Lange an und gab durch viele Fehlentscheidungen eine Menge Diskussionsstoff frei. In der 10. Spielminute der erste Aufreger. Ein Angreifer des SC lief allein auf Torwart Ostrowski zu. Der Stahltorwart warf sich vor den Schützen, der den Ball frei in Richtung Tor schoss, aber dieses weit verfehlte. Ostrowski blieb am Boden und der SC-ler fiel über ihn hinüber. Zu aller Verwunderung zeigte Linienrichter Lange M. einen Elfmeter an. Diesen verwandelte der SC sicher und ging damit 1:0 in Führung. Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin, man hatte den Eindruck, dass die Stahl Reserve nicht wollte und er SC Riesa nicht konnte.
Nach Anpfiff der zweiten Hälfte machte der TSV einen dynamischeren Eindruck und bestimmte das Spiel nun deutlicher. In der 49. Minute ein ansehnlicher Angriff der Gäste. Kassner, Straube und Raßmann spielten sich den Ball sicher und schnell zu, um im Anschluss Berencsi in Szene zu setzen. Der wiederum setzte sich in einer hervorragenden Einzelleistung im SC Strafraum durch und schoss den viel umjubelten Ausgleich. Nun schien der Knoten geplatzt, mit vielen Angriffen über die Außen und dutzenden Eingaben erspielte sich der TSV eine Menge an Einschussmöglichkeiten, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Der SC Riesa wurde nur durch Konter gefährlich, schloss diese aber zu überhastet und ungestüm ab. In der 60. Minuten dann der Schlusspunkt in diesem schlechten Pokalspiel. Ebenfalls über die Außenbahn gespielt, kommt Runge in Ballbesitz. Sein Schuss in Richtung SC Tor wird abgefälscht und landet beim sehr stark durchgelaufenen Raßmann, der sicher den Siegtreffer zum 1:2 schießt.
Die vielen Stahlfans (ca. 100) bejubeln diesen wichtigen Treffer und geben damit der Mannschaft, wie schon in den Spielminuten zuvor, den wichtigen Impuls dieses Spiel für sich zu entscheiden. Danke!
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin