SV Röderau-Bobersen - TSV Stahl Riesa 2.

Kreisliga Riesa-Großenhain - 4. Spieltag

06.09.2009, So 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
4 (3) 1 (0)
Aufstellung
Zumpe, Anders, Bellmann, Fischer, Straube, Richter (45. min. Dietrich), Pätzold, Krey (27. min. Schamber), Kunze, Martick, Häschel

Bachmann, Metzner
Tore Karten
18. Minute 1:0 (FE)
23. Minute 2:0
37. Minute 3:0
65. Minute 3:1 (Schamber)
75. Minute 4:1
SV Röderau-Bobersen: -
TSV Stahl Riesa 2.:
gelb: Martick, Häschel, Anders
gelb-rot: Kunze
Zuschauer
80
Schiedsrichter
Schwarz, Zeibig, Kotyrba

Herber Rückschlag für Stahls Reserve

Zum 4. Spieltag musste die zweite Mannschaft des TSV Stahl Riesa zum Auswärtsspiel nach Röderau.
Nach der durchwachsenen Vorstellung in der Vorwoche, wollten die Stahlspieler von Beginn an mit schnellen und sicheren Angriffen zum Erfolg kommen. Doch es entwickelte sich ein ganz anderes Spiel.
Nachdem zu Beginn ein Abtasten beider Mannschaften zu sehen war und keine Mannschaft wirklich für Torgefahr sorgte lief das Spiel zunächst ohne große Ereignisse vor sich hin.
In der 18. Minute das erste "Sehenswerte" von Röderauer Seite, ein Stürmer der Gäste drang in den Strafraum der Riesaer ein und bekam den Ball im Zweikampf nicht mehr unter Kontrolle, sodass ein Riesaer Bein dazwischen kam, wodurch der Röderauer Angreifer mit einem Schrei zu Boden ging. Durch den Schrei beeindruckt entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Diesen verwandelte der Röderauer Spieler sicher zum 1:0 Zwischenstand. Wenige Minuten später wurde Richter im Röderauer Strafraum sehr unsanft durch Eichholz von den Beinen geholt, hier sah Schiedsrichter Schwarz unverständlicher Weise keinen Handlungsbedarf. In den nächsten Spielminuten sah die Riesaer Abwehr und das Mittelfeld sehr schlecht aus. Während die Röderauer in der 23. Minute einen neuen Angriff aufbauten, schliefen die Riesaer beim Umkehrspiel und mussten so den zweiten Gegentreffer zum 2:0 hinnehmen. Nun fing die Stahl-Reserve an etwas für den Erfolg zu tun und bauten immer wieder Angriffe auf, welche durch Fehlpässe oder zu lockeres Zweikampfverhalten zunichte gemacht wurden. Immer wieder konterten die Röderauer und liefen immer mehr in Abseitsstellungen, welche von dem an diesem Tag sehr eigenartig winkenden Linienrichtern vollkommen ungeahndet blieben. So auch in der 37. Minute als Zeibig bei einer klaren Abseitsstellung die Fahne unten lies und somit das 3:0 die Konsequenz dessen war, mit welchem es auch in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit versuchten die Riesaer nun endlich ihr spielerisches Können zu zeigen und ließen den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen. So kam Alexander Schamber nach einem sehr guten Spielzug und einer kämpferisch guten Einlage zum verdienten Anschlusstreffer. Nun wollte Stahlt auch weitere Tore erzielen und gab sich weiterhin Mühe spielerisch das Zepter in die Hand zu nehmen. Dies gelang teilweise sehr gut, wurde aber durch ständiges wegpfeifen von Vorteilssituationen zerstört. So gelang es den Röderauern wieder besser ins Spiel zu kommen und auch in der 75. Minute zum 4:1 Führungstreffer. Durch diesen wenig beeindruckt spielte Stahl munter weiter, aber der an diesem Tag gut haltende Eichholz verhinderte weitere Treffer. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal unruhig. Als Kunze den ballführenden Röderauer attackieren wollte, wurde dieser von einem Gegenspieler von hinten gestoßen und fiel in den Ballführenden Spieler. Da der Schiedsrichter, wie schon im Vorfeld oft geschehen, die Situation völlig falsch bewertete bekam Kunze die gelb/rote Karte und musste das Spielfeld verlassen.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass Stahl mit mehr Laufbereitschaft und besserer Chancenverwertung ein positives Resultat erzielt hätte.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin