SV 20 Koselitz - TSV Stahl Riesa 2.

Kreisliga Meißen - Staffel West - 5. Spieltag

24.09.2011, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (0) 1 (1)
Aufstellung
Ostrowski, Barsch, Raßmann, Grabowski, Schamber, Hönig, Groß, Straube, Stemberg, Martick, Zumpe
Tore Karten
0:1 (17.) Hönig
1:1 (57.)
SV 20 Koselitz:
gelb: 1x
rot: 1x
TSV Stahl Riesa 2.:
gelb: Raßmann
Zuschauer
60

Langholz reicht Gastgebern zum Punktgewinn

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel beim Aufsteiger Koselitz standen schlecht. Trainer Juretzko musste auf fünf Stammkräfte (Berencsi, Tietze, Pätzold, Kassner, Häschel) verzichten und mit Zumpe einen Torwart im Sturm spielen lassen. Die fehlenden Spieler mit Akteuren aus der Ersten Mannschaft zu kompensieren gelang nicht, da mit Schamber und Groß nur zwei von nötigen vier Spielern zur Unterstützung abgegeben wurden.
So begann ein von den Gastgebern sehr engagiertes, aber auch streckenweise unfair geführtes Spiel. Diese unfairen Aktionen wirkten wiederum sehr unbeholfen und übermotiviert. Die Folge war eine rote Karte nach einer Tätlichkeit für die Koselitzer in der 15. Spielminute. Zwei Minuten später (17. Minute) ist es Hönig, der einen Abpraller volley mit dem Außenrist ins Angel bugsierte und damit die 0:1 Führung für die Stahlakteure erzielte. Die Gäste spielten weiter zielstrebig in Richtung Koselitzer Tor, waren aber im Abschluss zu eigensinnig oder agierten zu kompliziert. Koselitz konnte nur mit Abstößen, Abschlägen oder unüberlegt, lang geschlagenen Bällen in die Hälfte der Riesaer gelangen. Diese Bälle wurden jedoch sicher abgefangen. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, sodass es mit einem mehr als verdienten 0:1 für die Stahlreserve in die Pause ging.
In Halbzeit zwei das gleiche Bild - Stahl schaffte es nicht aus seinen vielen Torchancen Profit zu schlagen. Immer wieder wurde nur in die Mitte gearbeitet, unnötige Distanzschüsse versucht oder zu kompliziert gespielt. Das 1:1 in der 57. Minute ist dann Koselitz einzigste Torchance, welche sie eiskalt verwandeln. Erst greift Raßmann seinen Gegner nicht richtig an, dann verliert Schamber einen sicheren Ball und Barsch gewährt zuviel Raum, womit die Gastgeber sich locker durchspielen können und den vielumjubelten Ausgleich erzielen. Nun wurde das Spiel hektischer und auch ruppiger. Schiedsrichter Seifert verlor oft die Übersicht im Spiel und trug damit zu noch mehr Unruhe bei. Stahl rannte, wie die vergangnen 60 Minuten auch, erbarmungslos an, spielte sich etliche Torchancen heraus war aber im Abschluss zu ungenau und zu eigensinnig. Als bei einem Angriff der Stahlreserve der Pfiff ertönte und Seifert auf den Elfmeterpunkt zeigte war sie da, die sichere und klare Chance das Spiel zu entscheiden. Der bis hierhin enttäuschend agierende Straube legte sich den Ball zurecht. Wohl wissend die bisherigen Elfmeter sicher verwandelt zu haben, konnte man davon ausgehen, dass er auch diesmal überlegt einschiebt. Doch Straube jagte den Ball rechts oben am Tor vorbei und unterstrich damit seine schlechte Leistung an diesem Tag.
Bis zum Schlusspfiff das gleiche Bild; Stahl ununterbrochen in des Gegners Hälfte, aber ohne zählbaren Erfolg.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin