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SG Kreinitz 2. - TSV Stahl Riesa
2. Kreisklasse Riesa-Großenhain - Staffel 2 - 11. Spieltag
23.11.2003, So 14:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 1 (0) | 7 (2) |
| Aufstellung | |
| Förster, Kunze, Thieme, Anders (46. Fischer), Metzner (70. Barsch), Hönicke (59. Tschirschke), Huß, Ackermann, Rasper, Lukoschek, Heyne | |
| Tore | Karten |
| 0:1 (12. Minute Lukoschek) 0:2 (20. Huß) 0:3 (62. Rasper) 1:3 (65. Foulelfmeter) 1:4 (80. Ackermann) 1:5 (87. Heyne) 1:6 (88. Rasper) 1:7 (90. Ackermann) |
SG Kreinitz 2.: - TSV Stahl Riesa: - |
| Zuschauer | |
| 240 | |
Das 100. Saisontor
Unter der Kreinitzer Herbstsonne standen sich am heutigen Nachmittag die Vertretungen des TSV Stahl Riesa und der SG Kreinitz 2. gegenüber. Da die Novembersonne nicht mehr die nötige Wärme bringt, hofften die mitgereisten Zuschauer aus der Großen Kreisstadt auf ein erwärmendes Spiel ihrer Mannschaft.
Heute waren jedoch all jene gut bedient, die sich warm angezogen hatten. Die Mannschaft des TSV Stahl konnte mit ihrem Spiel die Zuschauer bis zur 80. Minute nicht sonderlich begeistern. So muss festgestellt werden, dass "der beste Mann" im Stadion heute der 12. Mann war. Vor allem die Ecke der Nünchritzer Riesen gemeinsam mit den Ollen Säcken war fast die gesamte Spielzeit nicht zu überhören. Leider sprang der Funke erst 10 Minute vor Spielschluss auf das Spiel über.
Dabei begann das Spiel eigentlich recht gut. Trotz dass die Mannschaft die verletzten Pötzsch und Kühne - im Tor stand heute wieder Förster - ersetzen musste, gingen die Stahlfußballer in der 12. Minute durch Lukoschek in Führung. Rasper bediente den frei stehenden Teamkollegen und der hatte keine Mühe zu vollenden.
Dass die Gastgeber heute nicht nur als Punktelieferant dienen wollten wurde aber schnell klar. Mit schnellen und langen Bällen schickten sie ihre Stürmer nach vorn. Jedoch konnte unsere wiederholt unsichere Abwehr nicht überwunden werden. Als Huß nach 20 Minuten Spielzeit das 0:2 erzielte, waren sich die Zuschauer einig, dass nun das Riesaer Spiel richtig losgehen muss. Schließlich sollten auch endlich die 100 Meisterschaftstore zu Buche stehen.
Aber weit gefehlt. Das Spiel verlief bis zur Halbzeit ohne weitere Höhepunkte.
Auch nach dem Wechsel beherrschten die Gäste zwar das Spiel, überzeugten jedoch kaum. Immer wieder wurden die Bälle durch Fehlpässe abgegeben und das Zusammenspiel zwischen den Riesaern klappte nicht. Dazu war kaum Bewegung ohne Ball im Spiel. So fehlten die Anspielpunkte und der Ball ging in Zweikämpfen verloren. Stattdessen kamen die Kreinitzer Sportfreunde zu mehreren Kontern, bei denen Förster seine Qualitäten als Keeper unter Beweis stellen musste.
Nach 62 Spielminuten dann ein kleiner Lichtblick für die Gäste. Rasper schoss gezielt auf das Tor der Kreinitzer und der Ball zappelte im Netz. Unmittelbar im Gegenzug kann Förster einen Angreifer nur mit einem Foul stoppen. Beim fälligen Elfmeter hat er jedoch keine Chance den gut platzierten Ball abzuwehren.
Nachdem sich der Anhang aus Riesa nun langsam fragte, ob ihre Schützlinge das Fußballspielen verlernt haben, tat sich auf dem Platz recht wenig. Die Kreinitzer kamen kaum noch über die Mittellinie, konnten aber viele Angriffe des TSV problemlos abwehren. Dazu wurden weitere Tormöglichkeiten ausgelassen. Der Mann im Kreinitzer Kasten zeigte streckenweise sehr gute Reaktionen. Dazu schossen die Riesaer den Ball mehrfach noch weit am Tor vorbei.
Zehn Minuten vor Schluss merkten wohl auch die Spieler im Trikot des TSV, dass die Hundert fällig sind. Die Gastgeber spielten bereits seit der 56. Minute mit 9 Feldspielern, nachdem der Schiedsrichter einem Kreinitzer Spieler die gelb-rote Karte zeigte. Dazu ließen die Kräfte der Gastgeber sichtbar nach.
Nun zeigten die Spieler des TSV doch noch, dass sie noch Fußball spielen können. Der Ball wurde laufen gelassen, der freie Mann wurde gesucht und es wurde platziert bedient. Ackermann war es dann der das vierte Tor des TSV am heutigen Tag erzielte. Die Zuschauer forderten jetzt die "100".
Die gesamte Mannschaft nahm jetzt das Spiel auf und die Stahlspieler zeigten einen heute noch nicht gesehenen Drang zum Tor.
Heyne schaffte das 99. Tor in der 87. Spielminute. Mit dem nächsten Angriff war es dann der Riesaer Torschützenkönig Rasper, der den viel umjubelten 100. Saisontreffer erzielte. Das schönste Tor des Tages erzielte Ackermann Sekunden vor dem Schlusspfiff aus spitzem Winkel.
Mit dem Ergebnis waren die Riesaer Zuschauer heute zufrieden. Mit dem Spiel dagegen nicht. Bis auf die letzten Spielminuten muss gesagt werden, dass wir einen glanzlosen Sieg verbuchen können. Hoffen wir auf eine Rückrunde mit weiteren Spielen wie sie die Mannschaft zu Beginn der Saison absolvierte.
Heute waren jedoch all jene gut bedient, die sich warm angezogen hatten. Die Mannschaft des TSV Stahl konnte mit ihrem Spiel die Zuschauer bis zur 80. Minute nicht sonderlich begeistern. So muss festgestellt werden, dass "der beste Mann" im Stadion heute der 12. Mann war. Vor allem die Ecke der Nünchritzer Riesen gemeinsam mit den Ollen Säcken war fast die gesamte Spielzeit nicht zu überhören. Leider sprang der Funke erst 10 Minute vor Spielschluss auf das Spiel über.
Dabei begann das Spiel eigentlich recht gut. Trotz dass die Mannschaft die verletzten Pötzsch und Kühne - im Tor stand heute wieder Förster - ersetzen musste, gingen die Stahlfußballer in der 12. Minute durch Lukoschek in Führung. Rasper bediente den frei stehenden Teamkollegen und der hatte keine Mühe zu vollenden.
Dass die Gastgeber heute nicht nur als Punktelieferant dienen wollten wurde aber schnell klar. Mit schnellen und langen Bällen schickten sie ihre Stürmer nach vorn. Jedoch konnte unsere wiederholt unsichere Abwehr nicht überwunden werden. Als Huß nach 20 Minuten Spielzeit das 0:2 erzielte, waren sich die Zuschauer einig, dass nun das Riesaer Spiel richtig losgehen muss. Schließlich sollten auch endlich die 100 Meisterschaftstore zu Buche stehen.
Aber weit gefehlt. Das Spiel verlief bis zur Halbzeit ohne weitere Höhepunkte.
Auch nach dem Wechsel beherrschten die Gäste zwar das Spiel, überzeugten jedoch kaum. Immer wieder wurden die Bälle durch Fehlpässe abgegeben und das Zusammenspiel zwischen den Riesaern klappte nicht. Dazu war kaum Bewegung ohne Ball im Spiel. So fehlten die Anspielpunkte und der Ball ging in Zweikämpfen verloren. Stattdessen kamen die Kreinitzer Sportfreunde zu mehreren Kontern, bei denen Förster seine Qualitäten als Keeper unter Beweis stellen musste.
Nach 62 Spielminuten dann ein kleiner Lichtblick für die Gäste. Rasper schoss gezielt auf das Tor der Kreinitzer und der Ball zappelte im Netz. Unmittelbar im Gegenzug kann Förster einen Angreifer nur mit einem Foul stoppen. Beim fälligen Elfmeter hat er jedoch keine Chance den gut platzierten Ball abzuwehren.
Nachdem sich der Anhang aus Riesa nun langsam fragte, ob ihre Schützlinge das Fußballspielen verlernt haben, tat sich auf dem Platz recht wenig. Die Kreinitzer kamen kaum noch über die Mittellinie, konnten aber viele Angriffe des TSV problemlos abwehren. Dazu wurden weitere Tormöglichkeiten ausgelassen. Der Mann im Kreinitzer Kasten zeigte streckenweise sehr gute Reaktionen. Dazu schossen die Riesaer den Ball mehrfach noch weit am Tor vorbei.
Zehn Minuten vor Schluss merkten wohl auch die Spieler im Trikot des TSV, dass die Hundert fällig sind. Die Gastgeber spielten bereits seit der 56. Minute mit 9 Feldspielern, nachdem der Schiedsrichter einem Kreinitzer Spieler die gelb-rote Karte zeigte. Dazu ließen die Kräfte der Gastgeber sichtbar nach.
Nun zeigten die Spieler des TSV doch noch, dass sie noch Fußball spielen können. Der Ball wurde laufen gelassen, der freie Mann wurde gesucht und es wurde platziert bedient. Ackermann war es dann der das vierte Tor des TSV am heutigen Tag erzielte. Die Zuschauer forderten jetzt die "100".
Die gesamte Mannschaft nahm jetzt das Spiel auf und die Stahlspieler zeigten einen heute noch nicht gesehenen Drang zum Tor.
Heyne schaffte das 99. Tor in der 87. Spielminute. Mit dem nächsten Angriff war es dann der Riesaer Torschützenkönig Rasper, der den viel umjubelten 100. Saisontreffer erzielte. Das schönste Tor des Tages erzielte Ackermann Sekunden vor dem Schlusspfiff aus spitzem Winkel.
Mit dem Ergebnis waren die Riesaer Zuschauer heute zufrieden. Mit dem Spiel dagegen nicht. Bis auf die letzten Spielminuten muss gesagt werden, dass wir einen glanzlosen Sieg verbuchen können. Hoffen wir auf eine Rückrunde mit weiteren Spielen wie sie die Mannschaft zu Beginn der Saison absolvierte.