TSV Stahl Riesa - SG Kreinitz

1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 6. Spieltag

19.12.2004, So 13:30 Uhr

Endstand (Halbzeit)
6 (0) 2 (0)
Aufstellung
Förster (22. Heyne), Straube, Hönigschmid, Fischer, Anders, Tietze, Juretzko, Tschirschke, Wukasch, Schütky, Rasper
Tore Karten
1:0 Wukasch (47. Minute),
2:0 Rasper (50.)
3:0 Anders (55.)
4:0 Anders (61.)
4:1 (67.)
5:1 Straube (72. Foulelfmeter)
5:2 (83.)
6:2 Straube (90. Foulstrafstoß)
TSV Stahl Riesa:
gelb-rot: Juretzko
SG Kreinitz: -
Zuschauer
171

Tore fielen erst in Halbzeit Zwei

Das für heute angesetzte Nachholespiel gegen die Vertretung der SG Kreinitz begann zunächst mit einer Gedenkminute für Fritz Lindner, der vor kurzen im Alter von 79 Jahren verstarb.
Fritz Lindner war viele Jahre Nachwuchstrainer bei Stahl Riesa. Fast alle Spieler gingen durch seine Nachwuchsschule und erlernten bei ihm das Einmaleins des Fußballs.
Das Spiel des TSV begann heute mit etwas Hektik. Wenige Minuten nach Beginn des Spieles zeigte Torhüter Förster plötzlich gesundheitliche Probleme an. Die verletzungs- und krankheitsbedingt nur mit 12 Aktiven angetretene Mannschaft des TSV musste kurzfristig umstellen. Trainer Lukoschek nahm Förster heraus. Für ihn kam Heyne.
Das Tor hütete von dieser Minute an Hönigschmid. Er machte seine ungewohnte Arbeit aber gut, konnte bei den beiden Gegentreffern aber nichts ausrichten.
Die umgestellte Abwehr der Gastgeber hatte zunächst nicht viel zu tun. Das Spiel wurde in der meisten Zeit in der gegnerischen Hälfte geführt. Dabei hatte Stahl mehrere gute Möglichkeiten zum Führungstreffer.
So wurde in der 23. Minute nur die Latte getroffen. In der 31. Minute hatten die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen, aber der straffe Schuss von Juretzko ging knapp über das Tor. Den Freistoß von Wukasch in der 34. Spielminute konnte der Kreinitzer Tormann nur mit Mühe über die Latte lenken.
Da der Kreinitzer Tormann auch den Kopfball von Rasper in der 43. Minute noch parieren konnte, stand es zur Halbzeit torlos 0:0.
Kurz vor dem Pausenpfiff des Schiedsrichters sah der Kreinitzer Spieler mit der Nummer 16 die gelb-rote Karte. Obwohl er bereits verwarnt war, ging er zu rüde in einen Zweikampf.
In Überzahl gingen die Stahlspieler nach dem Wiederanpfiff stärker in die Offensive.
Tietze, der in diesem Spiel schön die Bälle von hinten heraus auf die Stürmer verteilte, sah Wukasch vor dem gegnerischen Tor und spielte den Ball auf ihn. Wukasch ließ es sich nicht nehmen und bedankte sich mit der Führung für diesen Pass.
Zwei Minuten später leitet Schütky den nächsten Treffer für den TSV ein. Trotz dass er auf dem schmierigen Boden wegrutscht, behauptet er mit viel Einsatz den Ball und gibt ihn an den frei vor dem Tor stehenden Rasper weiter, der unbedrängt das 2:0 erzielt.
Mit zunehmender Spieldauer verschlechtert sich auch zunehmend der Zustand des Rasens im Seerhausener Stadion. Der Regen der letzten Tage hatte den Platz stark aufgeweicht und so häuften sich nun auch die meist ungewollten Foulspiele bei beiden Mannschaften. Aber trotz des Untergrundes ließen es sich die Stahlspieler nicht nehmen, den Vorsprung weiter auszubauen.
In der 55. Minute wurde Anders von Heyne bedient und konnte nach mehreren Spielen mit vergebenen hochkarätigen Chancen den Bann brechen. Er erzielte das 3:0 und nach einem Solo mit dem Tietze ein weiteres Tor einleitete das 4:0.
Nach diesem Tor war der Spielfaden der Riesaer Mannschaft plötzlich gerissen. Man ließ den Gegner nun ungestört Konter aufbauen. Dazu waren die Stahlspieler unkonzentriert in der Abwehr. Ein gepfiffener Freistoß nach so einem Konter brachte im Nachschuss den ersten Treffer für die SG Kreinitz.
Nach zwei weitern Angriffen, die erst von Hönigschmid im Riesaer Tor gestoppt wurden, kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel. In der 71. Spielminute konnte Heyne im Kreinitzer Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Straube wie immer sicher zum 5:1.
Sieben Minuten vor dem Abpfiff des Spiels erhält Juretzko nach einem Foul die gelb-rote Karte. Die letzten Minuten hatten also beide Mannschaften nur noch 10 Spieler auf dem Platz. Den Freistoß für die Kreinitzer aus etwa 20 Metern verwandelten die Gäste zum 5:2.
Die Riesaer Spieler stürmten auch nach der gelb-roten Karte weiter in Richtung Kreinitzer Tor. Als Fischer, der schnell in den gegnerischen Strafraum eingedrungen war, nur mit einem Foul gestoppt wurde, musste der Schiedsrichter erneut auf den Punkt zeigen. Auch diesen Elfmeter verwandelte Straube sicher.
Trotz der Umstellungen in der Mannschaft und des tiefen und rutschigen Bodens fuhren die Stahlspieler einen sicheren Sieg ein. Die Gäste, die nur selten vor dem Tor der Riesaer auftauchten nutzten ihre zwei einzigen Möglichkeiten, die beiden Freistöße in Tornähe, zu den zwei Toren.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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