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SV Frauenhain - TSV Stahl Riesa
1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 9. Spieltag
07.11.2004, So 14:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 0 (0) | 1 (1) |
| Aufstellung | |
| Förster, Anders, Straube (69. Tschirschke), Kunze, Tietze, Hönigschmid, Thieme (62. Ackermann), Juretzko, Fischer, Wukasch, Heyne | |
| Tore | Karten |
| 0:1 Kunze (42. Minute) | SV Frauenhain: - TSV Stahl Riesa: - |
| Zuschauer | |
| 250 | |
Glücklicher Erfolg auf unmöglichen Platz
Für alle angereisten Riesaer begann der heutige Fußballnachmittag mit Verwunderung, denn gespielt wurde in Frauenhain nicht auf den 1A-gepflegten und präparierten Hauptplatz, sondern auf einem Nebenplatz hinter dem Wald, mehrere Minuten Fußweg von den Kabinen entfernt.
Dazu wurde unmittelbar vor dem Anpfiff ein Spiel auf diesem Platz beendet. So war dann auch der Zustand der Fläche: Gras – Fehlanzeige, vollständige Strafraummarkierung – Fehlanzeige, Elfmeterpunkt – Fehlanzeige. Der Schiedsrichter eröffnete das Spiel trotzdem.
Die Gastgeber aus Frauenhain hatten aber noch mehr Überraschungen an diesem Tag für ihre Gäste bereit. Denn nicht nur mit den Platzverhältnissen, sondern auch mit einer sehr barschen Spielweise wollte man sich behaupten. Leider kamen einige Spieler des TSV nicht mit den genannten Zuständen klar, so dass den Zuschauern von Anfang an kein schönes Spiel geboten wurde.
Auch die Gastgeber taten nichts, um die Attraktivität des Spieles zu verbessern. Neben wenigen Möglichkeiten im Angriff, traten vor allen die Abwehrspieler in Aktion, als sie die Bälle nur weit aus dem eigenen Strafraum herauszuschlagen versuchten. Einzig der Libero der Frauenhainer konnte durch sein aufmerksames und mit Übersicht geführtes Spiel überzeugen, mit dem er eine Reihe von Möglichkeiten der Stahlspieler vereitelte.
Die Riesaer hingegen fanden nicht zu ihrem Spielfluss. Immer wieder ließ man sich in Zweikämpfe ein, obwohl man merken musste, dass der Schiedsrichter heute viele Fouls im Spiel nicht ahndete sondern das Spiel weiter laufen ließ. So verging fast die gesamte erste Halbzeit und die Zuschauer sahen minutenlang von beiden Mannschaften nur Gestochere auf dem Platz. Lediglich der Kopfball von Wukasch der das Ziel knapp verfehlte und zwei Distanzschüsse brachten Gefahr.
Zur Erlösung der Zuschauer konnte Kunze kurz vor dem Seitenwechsel noch die Führung zur Pause erzielen. Er startete ein Solo in den gegnerischen Strafraum und konnte auch noch den Tormann überwinden.
Nach dem Wechsel hatten die Gäste dann ihr Spiel bergauf auf dem völlig schrägen Spielfeld zu absolvieren. Die Stahlspieler versuchten nun schnell ein weiteres Tor zu erzielen um endlich Sicherheit ins Spiel zu bekommen. Allerdings wurden nun im Mittelfeld die Aufgaben vernachlässigt. Es wurde nicht mehr gedeckt und auch nicht mehr der Gegner in seinen Angriffsbemühungen gestört. Dafür waren die Abwehrspieler zum Teil im Sturm zu finden.
Die erste Möglichkeit der Gastgeber ergab sich dann in der 52. Minute: Ein Freistoß wird am Tor vorbei fast bis zur Grundlinie getreten. Um den dort stehenden Spieler kümmerte sich niemand. Sein Schuss ging jedoch am Tor vorbei.
Dass die Zuordnung nicht mehr stimmte, sahen die Stahler spätestens in der 55. Spielminute als Förster Kopf und Kragen riskieren musste um den knappen Vorsprung zu halten. Bei einem Angriff eines Frauenhainers, der völlig allein auf den Riesaer Kasten zustürmte, musste er raus, aber bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Dem Unvermögen des Stürmers und dem Einsatz von Hönigschmidt war es zu verdanken, dass der SV Frauenhain nicht zum Ausgleich kam.
Auch in der Folgezeit hatten die Gastgeber noch einige Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht genutzt wurden.
Eine Viertelstunde vor dem Spielende warfen die Riesaer noch einmal alles nach vorn. Aber gleichzeitig gewährten sie den Gastgebern auch riesige Räume zum Kontern. Dazu hatte Tietze auf der rechten Seite heute überhaupt kein Glück. Nach guten Zweikämpfen landeten seine Abgaben regelmäßig beim Gegner, der mit schnellen Angriffen Räume gewinnen konnte. Zum Glück stand die Abwehr jetzt konzentrierter und stoppte den Gastgeber.
Nach einem Angriff kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch einmal Hoffnung auf der Riesaer Seite. Nach einem Foul im Strafraum gab der Schiedsrichter Elfmeter. Aber wo war der Punkt. Also musste mit elf Schritten der Punkt bestimmte werden. Kunze trat zum Strafstoß an, aber der Mann auf der Frauenhainer Linie hielt den viel zu lasch geschossenen Strafstoß.
Dann noch einmal Aufregung in der Nachspielzeit: Nach dem Pfiff des Unparteiischen kam es neben dem Tor der Gastgeber zu einer klaren Tätlichkeit durch einen Frauenhainer Spieler. Doch auch das Gespräch zwischen dem Schiedsrichter und seinem Assistenten brachte für den Unparteiischen keine Klarheit, so dass alle Spieler den Schlußpfiff auf dem Platz erleben konnten.
Unmittelbar vor diesem Pfiff brannte es aber noch einmal im Strafraum der Gäste. Bei drei Ecken in Folge, bei denen sogar der Tormann der Frauenhainer mit im Riesaer Strafraum stand, wurde noch einmal um den Ausgleich gekämpft.
Aber auch die Schlussoffensive der Platzherren nutzte nichts. Die Gäste nehmen die drei Punkte mit an die Elbe. Ansonsten sollte das Spiel durch Leistungen in den anstehenden Partien schnell in Vergessenheit gedrängt werden.
Dazu wurde unmittelbar vor dem Anpfiff ein Spiel auf diesem Platz beendet. So war dann auch der Zustand der Fläche: Gras – Fehlanzeige, vollständige Strafraummarkierung – Fehlanzeige, Elfmeterpunkt – Fehlanzeige. Der Schiedsrichter eröffnete das Spiel trotzdem.
Die Gastgeber aus Frauenhain hatten aber noch mehr Überraschungen an diesem Tag für ihre Gäste bereit. Denn nicht nur mit den Platzverhältnissen, sondern auch mit einer sehr barschen Spielweise wollte man sich behaupten. Leider kamen einige Spieler des TSV nicht mit den genannten Zuständen klar, so dass den Zuschauern von Anfang an kein schönes Spiel geboten wurde.
Auch die Gastgeber taten nichts, um die Attraktivität des Spieles zu verbessern. Neben wenigen Möglichkeiten im Angriff, traten vor allen die Abwehrspieler in Aktion, als sie die Bälle nur weit aus dem eigenen Strafraum herauszuschlagen versuchten. Einzig der Libero der Frauenhainer konnte durch sein aufmerksames und mit Übersicht geführtes Spiel überzeugen, mit dem er eine Reihe von Möglichkeiten der Stahlspieler vereitelte.
Die Riesaer hingegen fanden nicht zu ihrem Spielfluss. Immer wieder ließ man sich in Zweikämpfe ein, obwohl man merken musste, dass der Schiedsrichter heute viele Fouls im Spiel nicht ahndete sondern das Spiel weiter laufen ließ. So verging fast die gesamte erste Halbzeit und die Zuschauer sahen minutenlang von beiden Mannschaften nur Gestochere auf dem Platz. Lediglich der Kopfball von Wukasch der das Ziel knapp verfehlte und zwei Distanzschüsse brachten Gefahr.
Zur Erlösung der Zuschauer konnte Kunze kurz vor dem Seitenwechsel noch die Führung zur Pause erzielen. Er startete ein Solo in den gegnerischen Strafraum und konnte auch noch den Tormann überwinden.
Nach dem Wechsel hatten die Gäste dann ihr Spiel bergauf auf dem völlig schrägen Spielfeld zu absolvieren. Die Stahlspieler versuchten nun schnell ein weiteres Tor zu erzielen um endlich Sicherheit ins Spiel zu bekommen. Allerdings wurden nun im Mittelfeld die Aufgaben vernachlässigt. Es wurde nicht mehr gedeckt und auch nicht mehr der Gegner in seinen Angriffsbemühungen gestört. Dafür waren die Abwehrspieler zum Teil im Sturm zu finden.
Die erste Möglichkeit der Gastgeber ergab sich dann in der 52. Minute: Ein Freistoß wird am Tor vorbei fast bis zur Grundlinie getreten. Um den dort stehenden Spieler kümmerte sich niemand. Sein Schuss ging jedoch am Tor vorbei.
Dass die Zuordnung nicht mehr stimmte, sahen die Stahler spätestens in der 55. Spielminute als Förster Kopf und Kragen riskieren musste um den knappen Vorsprung zu halten. Bei einem Angriff eines Frauenhainers, der völlig allein auf den Riesaer Kasten zustürmte, musste er raus, aber bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Dem Unvermögen des Stürmers und dem Einsatz von Hönigschmidt war es zu verdanken, dass der SV Frauenhain nicht zum Ausgleich kam.
Auch in der Folgezeit hatten die Gastgeber noch einige Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt nicht genutzt wurden.
Eine Viertelstunde vor dem Spielende warfen die Riesaer noch einmal alles nach vorn. Aber gleichzeitig gewährten sie den Gastgebern auch riesige Räume zum Kontern. Dazu hatte Tietze auf der rechten Seite heute überhaupt kein Glück. Nach guten Zweikämpfen landeten seine Abgaben regelmäßig beim Gegner, der mit schnellen Angriffen Räume gewinnen konnte. Zum Glück stand die Abwehr jetzt konzentrierter und stoppte den Gastgeber.
Nach einem Angriff kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch einmal Hoffnung auf der Riesaer Seite. Nach einem Foul im Strafraum gab der Schiedsrichter Elfmeter. Aber wo war der Punkt. Also musste mit elf Schritten der Punkt bestimmte werden. Kunze trat zum Strafstoß an, aber der Mann auf der Frauenhainer Linie hielt den viel zu lasch geschossenen Strafstoß.
Dann noch einmal Aufregung in der Nachspielzeit: Nach dem Pfiff des Unparteiischen kam es neben dem Tor der Gastgeber zu einer klaren Tätlichkeit durch einen Frauenhainer Spieler. Doch auch das Gespräch zwischen dem Schiedsrichter und seinem Assistenten brachte für den Unparteiischen keine Klarheit, so dass alle Spieler den Schlußpfiff auf dem Platz erleben konnten.
Unmittelbar vor diesem Pfiff brannte es aber noch einmal im Strafraum der Gäste. Bei drei Ecken in Folge, bei denen sogar der Tormann der Frauenhainer mit im Riesaer Strafraum stand, wurde noch einmal um den Ausgleich gekämpft.
Aber auch die Schlussoffensive der Platzherren nutzte nichts. Die Gäste nehmen die drei Punkte mit an die Elbe. Ansonsten sollte das Spiel durch Leistungen in den anstehenden Partien schnell in Vergessenheit gedrängt werden.