TSV Stahl Riesa - SV Röderau-Bobersen

1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 10. Spieltag

14.11.2004, So 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (1) 0 (0)
Aufstellung
Liebegall, Straube (78. Förster), Hönigschmid, Fischer, Anders, Kunze, Juretzko, Heyne (62. Rasper), Wukasch, Ackermann, Tschirschke
Tore Karten
1:0 Ackermann (21. Minute)
2:0 Hönigschmid (86.)
TSV Stahl Riesa: -
SV Röderau-Bobersen: -
Zuschauer
228

Harte Arbeit bringt 50. Saisontor

Mit den beiden heutigen Toren konnte der TSV Stahl Riesa die Marke der 50 geschossenen Tore erreichen. Aber für diese beiden Tore mussten die Riesaer Akteure lange arbeiten. Das lag nicht nur daran, dass das Spiel auf Grund organisatorischer Probleme der Gäste erst mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen werden konnte.
Die erste gefährliche Aktion im Spiel des TSV vor dem Tor der Gäste erlebten die Zuschauer in der 12. Spielminute. Der Tormann der Röderauer konnte eine Eingabe noch kurz vor dem Kopf von Heyne abwehren.
Vier Minuten später hatten die Gäste die Möglichkeit zur Führung. Liebegall, der heute im Riesaer Tor stand, kann einen Schuss nicht weit genug abwehren. Der Ball wird zurück in Richtung Stahltor gebracht. Aber Tschirschke kann zwei Mal für seinen geschlagenen Tormann retten.
Tschirschke agierte heute weit zurückgezogen in der Abwehr und kam dort wesentlich besser zurecht als in den letzten Wochen im Angriff.
In der 21. Minute vollführten Ackermann und Heyne eine schöne Kombination durch das gesamte Röderauer Mittelfeld und die Abwehr. Mit schnellen Doppelpässen spielten sie sich bis vor den Kasten der Gäste. Ackermann vollendete diesen Spielzug zum 1:0 für den TSV Stahl Riesa.
Nach diesem Tor wurde es etwas ruhiger. Die Gäste von der anderen Elbseite schafften kaum noch Entlastung. Die Riesaer hingegen konnten mit schönen Angriffszügen aufwarten. Aber vor dem Tor war Endstation. Zu viele Möglichkeiten endeten weit über oder neben dem Gehäuse der Gäste. Allein Kunze, der auf der rechten Seite ackerte, vergab gleich eine Hand voll Möglichkeiten.
Die zweite Halbzeit begann gleich mit zwei Achtungszeichen der Riesaer. Aber der Tormann der Röderauer konnte zur Ecke abwehren.
Die Abwehr der Gäste stand nun sehr massiv und man versuchte durch Konter oder Freistöße zum Torerfolg zu kommen, konnten die Riesaer Führung aber nie ernsthaft gefährden.
Den Stahlspielern wollte auf der anderen Seite kein Tor mehr gelingen. So landeten Freistöße aus 16 bzw. 20 Metern in der Mauer oder über dem Tor. Glück hatten die Gäste in der 72. Minute. Rasper, zwischenzeitlich eingewechselt für Heyne, traf nur die Latte.
Liebegall im Riesaer Tor hatte nun zu tun sich warm zu halten und Anders und Tschirschke übernahmen die Sicherung nach hinten allein.
Da die Angriffsbemühungen der Gäste nun meist schon an der Mittellinie endeten, konnten Straube und Fischer mit auf Torejagd gehen. Vor allem Fischer machte heute ein gutes Spiel. Er setzte, egal ob in der Abwehr oder im Sturm, jedem Ball nach und konnte die meisten seiner Zweikämpfe gewinnen.
Dann die 85. Spielminute. Der bereits in der ersten Halbzeit mit gelb verwarnte Spieler der Gäste bekam nach einem groben Foul die gelb-rote Karte. Die letzten Minuten musste der SV Röderau-Bobersen mit 10 Akteuren auskommen.
Diese Minuten gehörten nur noch den Stahlspielern. Die endgültige Entscheidung des Spiels erzielte Hönigschmid mit seinem ersten Treffer für den TSV und besiegelte das 2:0 Endergebnis.
Fazit des Spiels: Auf dem schweren Boden im Seerhausener Parkstadion zeigten die Stahlspieler einige schöne Spielzüge, konnten diese jedoch erneut nicht mit Toren abschließen.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin