ESV Lok Wülknitz - TSV Stahl Riesa

1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 17. Spieltag

20.03.2005, So 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 15 (6)
Aufstellung
Liebegall, Förster, Hönigschmid, Fischer (46 Ackermann), Thieme, Huß, Juretzko, Kunze, Heyne, Rasper, Wukasch
Tore Karten
0:1 Heyne (13. Minute)
0:2 Huß (18.)
0:3 Förster (24.)
0:4 Heyne (25.)
0:5 Kunze (35.)
0:6 Hönigschmid (45.)
0:7 Heyne (47.)
0:8 Huß (52.)
0:9 Heyne (57.)
0:10 Wukasch (74.)
0:11 Eigentor (76.)
0:12 Wukasch (81.)
0:13 Rasper (82.)
0:14 Huß (85.)
0:15 Kunze (90.)
ESV Lok Wülknitz: -
TSV Stahl Riesa: -
Zuschauer
264

Wülknitzer Widerstand wurde gebrochen

Nachdem die 2. Mannschaft des TSV Stahl Riesa am gestrigen Tag ihr Spiel mit 10:0 gewann, waren heute die Männer der 1. Mannschaft in Wülknitz beim ESV Lok auf Torejagt.
Endlich konnte wieder auf Rasen gespielt werden und hier zeigten sich die spielerischen Möglichkeiten die in der Mannschaft des TSV stecken. Von Beginn an spielte nur eine Mannschaft in Wülknitz. Und das war Stahl. Vor allem ließen die Riesaer ihren Gegnern heute nicht einmal die Möglichkeit sich vor dem eigenen Tor einzuigeln.
Bereits in der 2. Spielminute die erste Möglichkeit zur Riesaer Führung, aber auch die erste Möglichkeit für den Wülknitzer Tormann sich zu beweisen. Die Angriffe der Gäste liefen im Minutentakt und die Abwehr der Gastgeber wurde immer wieder ausgehebelt.
Bei einem erneuten Angriff in der 9. Minute wird Juretzko im Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Huß legt sich den Ball zurecht, aber der Wülknitzer Schlussmann hält erneut. In der 12 Minute wieder Stahl vor dem Tor der Gastgeber. Heyne trifft jedoch per Kopf nur den Pfosten. Eine Minute später dann die Führung für Stahl.
Einen Freistoß verlängert Heyne direkt ins Tor zum 0:1. Nach einer ganzen Reihe von Möglichkeiten für den TSV kann Huß in der 18. Minute das 0:2 erzielen. Die Riesaer Spieler drücken die Lok Fußballer nun völlig vor den eigenen Strafraum und geben Wülknitz keine Verschnaufpause. Der Druck wird für die Wülknitzer so stark, dass sich einige Spieler bereits aufgeben und den Bällen nicht einmal mehr nachsetzen.
Die Stahlspieler hingegen zeigen den Zuschauern herrlichen Angriffsfußball. Mit Spielzügen über die Flanken bis zur Grundlinie, genauen Pässen vor das Tor und ständiger Bewegung im Spiel können bis zur Halbzeit noch vier Tore geschossen werden.
In der 38. Minute musste der Schiedsrichter die Partie kurzzeitig unterbrechen. Nach einem Zweikampf stürzte ein Wülknitzer Stürmer und verletzte sich beim Sturz so schwer, dass er ausgewechselt werden musste.
Einen weiteren Spieler verloren die Gastgeber wenige Sekunden vor der Pause. Wilkanowski hatte sich nicht unter Kontrolle und ging den Schiedsrichter nach einem von ihm selbst verursachten Freistoßpfiff so an, dass er mit rot vom Platz verwiesen wurde.
In der zweiten Halbzeit spielte Stahl weiter frisch auf und erhöhte bis zur 57. Minute auf 0:9. Nun stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen das drohende zweistellige Ergebnis. Vor allem der Tormann von Lok Wülknitz zeichnete sich durch viele gehaltene Bälle aus. Mit herrlichen Reflexen verhinderte er gleich reihenweise die Gegentore und war mit Abstand der beste Mann der Wülknitzer Mannschaft.
Gegen den Spielzug von Rasper und Wukasch, mit dem beide in der 74. Minute die Abwehr der Wülknitzer überwanden, war auch er machtlos und musste durch Wukasch, der frei vorm Tor stand, den 10. Treffer kassieren.
Nun gaben sich die Gastgeber fast völlig ihrem Schicksal hin und warteten wohl nur noch auf das Ende des Spiels. In den verbleibenden 15 Minuten konnte Stahl noch 5 Treffer erzielen.
Für alle angereisten Gästefans wurde dieser Nachmittag zum Erlebnis. Alle Mannschaftsteile des TSV überzeugten durch schönen und sauberen Fußball und konnten das höchste Saisonergebnis erzielen.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin