TSV Stahl Riesa - SV Traktor Priestewitz

Kreisliga Riesa-Großenhain - 3. Spieltag

17.09.2005, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (1) 1 (0)
Aufstellung
Eichholz, Schütky (46. M. Heyne), Tschirschke, Anders, Straube, Hönigschmied, Fischer (71. Förster), Juretzko (66. P. Heyne), Huß, Rasper, Wukasch Drabisch, Goldbach, J. Treppe, Wehner, Riedel, S. Treppe (80. Ihle), Kost, Achtmich (46. Faszcz), Heinrich, Grand (76. Steinke), Schönitz
Tore Karten
1:0 Rasper (14. Minute)
1:1 Grand (68.)
TSV Stahl Riesa: -
SV Traktor Priestewitz: -
Zuschauer
239

Stahl muss Federn lassen

Mit dem Spiel TSV Stahl Riesa gegen den SV Traktor Priestewitz ging die weiße Weste der Stahlmannschaft verloren. Zum ersten Mal verließ der TSV Stahl Riesa nach einem Punktspiel den Rasen nicht als Gewinner. Nach über zwei Jahren makelloser Bilanz rang Traktor Priestewitz nicht unverdient den Riesaern ein Unentschieden ab.
Dabei begann das Spiel nach den Vorstellungen der Platzherren. Die Gäste zogen sich weit in ihre Spielhälfte zurück und versuchten frühzeitig die Angriffsbemühungen der Stahlspieler zu stören.
Mit ihrer einzigen Sturmspitze versuchten die Gäste eigene Konter einzufahren.
Die erste Riesenchance im Spiel hatte Rasper für den TSV in der 11. Minute. Aber völlig frei schoss er den Ball aus Nahdistanz an die Lattenunterkante und konnte sich auch im Nachsetzen nicht durchsetzen. Besser machte er es drei Minuten später. Nach einem Foul hämmerte der den fälligen Freistoß aus 20 Metern direkt ins Tor zum 1:0 für Stahl.
Bis zur Halbzeitpause erspielen sich die Riesaer noch einige Möglichkeiten, können diese aber nicht in Tore umwandeln.
Aber bereits in der ersten Halbzeit lassen zu viele Fehlpässe und Fehler bei der Ballannahme das gewohnte sichere Spiel der Riesaer nicht zu Stande kommen.
Auf der Gegenseite haben die Gäste in der 33. Spielminute ihre einzige Möglichkeit in der ersten Hälfte. Nach schlechter Absprache bei einem Priestewitzer Angriff zwischen Fischer und Eichholz landet der Kopfball von Fischer über Eichholz knapp neben dem Tor.
Nach dem Seitenwechsel ein anderes Bild. Die Gäste machten nun Druck. Die Platzherren hingegen versuchten wohl diese knappe Führung bis zum Abpfiff zu schaukeln. Einsatz im Spiel ließen sie über weite Strecken völlig vermissen und einige Spieler schienen fast nicht auf dem Platz zu sein.
Wieder gingen Bälle unnötig verloren und in der Abwehr stimmte bei Kontern der Gäste die Zuordnung nicht.
Da aus dem Mittelfeld niemand zurückkam, konnten die Gäste mehrere überzahlangriffe durchführen.
Das Spiel nach vorn ging nur noch über die linke Seite. Straube, der rechts oft mutterseelenallein stand, wurde von den Mitspielern nicht gesehen.
Die Priestewitzer Spieler merkten, dass hier etwas zu machen ist und verstärkten zusehends den Druck nach vorn.
Die erste brenzlige Situation im Riesaer Strafraum in der 63. Minute überstanden die Gastgeber noch.
Anders in der 68. Minute. Nach einer vergebenen Möglichkeit der Riesaer klappte das Umkehrspiel erneut überhaupt nicht. Niemand stört frühzeitig den Konter der Gäste und aus spitzem Winkel kann der Priestewitzer Grand den Ausgleich erzielen.
Auch nach diesem Tor der Gäste wurde die Stahlmannschaft nicht wach. Die besseren und schnelleren Angriffe hatte weiter Priestewitz. In den letzten Minuten musste Stahl noch um den einen Punkt zittern.
Bereits nach dem Spiel in Stauchitz sollte den Akteuren in der Riesaer Mannschaft klar geworden sein, dass in dieser Saison die Spiele nicht im Vorbeigehen gewonnen werden können. In der vergangenen Woche wurde gegen Weixdorf gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Aber genau dieser Einsatz und dieser Siegeswillen ist auch in den Punktspielen notwendig. Nur so kann das Saisonziel aufstieg erreicht werden.
Mit dem Unentschieden wurde der TSV von der Tabellenspitze gedrängt.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin