TSV Stahl Riesa - TSV 1862 Radeburg

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 1. Spieltag

19.08.2006, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
9 (4) 1 (0)
Aufstellung
Dölitzsch, Kutsche (69. Kilic), Tschirschke, Kunze, Rasper (61. Heyne), Träger, Wukasch, Thiede, Huß (61. Meyer), Hönigschmid, Straube Grieser, Plunert, Anders, Behrisch, Trautmann, Henner, Herfurt, Krause (58. Dittrich), Richter (32. Borgward), Salomon A. (76. Bruschwitz), Salomon M.
Tore Karten
1:0 Wukasch (9. Spielminute)
2:0 Rasper (35. Foulelfmeter)
3:0 Anders (45. Eigentor)
4:0 Tschirschke (45.)
5:0 Kutsche (48.)
6:0 Wukasch (55.)
7:0 Straube (58.)
8:0 Straube (61.)
9:0 Träger (78. Foulelfmeter)
9:1 Salomon (89.)
TSV Stahl Riesa: -
TSV 1862 Radeburg: -
Zuschauer
388

Stahl zieht mit Buchbach gleich

Zum ersten Punktspiel in der Bezirksklasse ging es für den TSV Stahl Riesa nicht nur um Meisterschaftspunkte sondern gleichzeitig um die Einstellung eines deutschen Rekords. Die Fußballer aus dem bayrischen Buchbach schafften es in 75 Spielen ungeschlagen zu bleiben.
Diesen Rekord galt es einzustellen.
In den vergangenen drei Spielrunden konnte Stahl nicht geschlagen werden und so standen bereits 74. ungeschlagene Punktspiele zu Buche.
Und Stahl schaffte die Einstellung des Rekords fast mühelos gegen eine doch recht schwach auftretende Mannschaft aus Radeburg.
Gleich zu Beginn begannen die Spieler der Stahlmannschaft Druck auf das Gästetor zu machen.
Bereits in den ersten fünf Minuten hatte Riesa zwei Möglichkeiten zur Führung. Aber noch konnten die Radeburger Spieler ihr Tor sauber halten.
Aber schon in der 9. Spielminute erzielte Stahl das erstes Bezirksklassetor.
Dölitzsch im Riesaer Kasten brachte einen auf ihn gegebenen Rückpass weit nach vorn. Wukasch reagierte sofort und startete zwischen den herauslaufenden Gegenspielern. Sein Solo schloss er mit dem 1:0 ab, nachdem er noch Grieser im Radeburger Tor ausgespielt hatte.
Nach diesem Treffer versuchten die Gäste die Riesaer Angriffe schon vor dem Torraum zu stoppen.
Im Angriff lief bei den Radeburgern zu dieser Zeit nichts und die Hintermannschaft schien immer wieder zu schwimmen.
In der 21. Minute hatten die Gäste noch einmal Glück als der Hammer von Tschirschke die Latte rasierte.
Drei Minuten später konnte Wukasch im Strafraum noch gestoppt werden und der Schuss von Träger wurde von Grieser zur Ecke abgeweht.
Nach einem Freistoß in der 34. Minute kam Rasper im Strafraum an den Ball und wurde mit einem Foul gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rasper selbst mit einem flachen Schuss unter dem Tormann hindurch.
Den einzigen Angriff der Gäste in der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in der 38. Minute. Aber Dölitzsch konnte den Schuss von Behrisch im Nachpacken unter Kontrolle bringen.
Auf der Gegenseite hatte der Tormann Schwerstarbeit zu verrichten.
So kam auch die Resultatsverbesserung nicht überraschend. Rasper führte den Ball auf der Grundlinie. Gleich drei Radeburger Abwehrspieler drängten sich um ihn. Sein Schuss vor das Tor wurde von Anders in den eigenen Kasten befördert.
Den Schlusspunkt in der ersten Hälfte des Spieles setzte Tschirschke mit einem satten Schuss aus gut 25 Metern. Der Ball sprang vom Innenpfosten zum 4:0 ins Netz.
Nach dem Seitenwechsel setzen die Riesaer den Druck auf den Radeburger Kasten fort. Schon in der 3. Minute der 2. Halbzeit sah Rasper von der Grundlinie den heran eilenden Kutsche. Uneigennützig spielt er den Ball zurück und Kutsche konnte unbedrängt vollenden.
Das 6:0 erzielte Wukasch aus 20 m und bis zur 61. Minute konnte Straube noch zwei Mal verwandeln. Die Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen und kamen kaum noch über die Mittellinie.
Nachdem Stahl in der 61. und 69. Minute wechselte, verlor das Spiel der Riesaer etwas an Druck. So kamen die Gäste zu gelegentlichen Kontern bis in die Riesaer Hälfte.
In Minute 73. stürmte der Radeburger Salomon allein auf den Riesaer Kasten zu, schoss aber den Ball weit am Gehäuse vorbei.
Das neunte Tor der Stahlspieler fiel wieder vom Elfmeterpunkt. Heyne wurde im Strafraum gefoult und Träger verwandelte sicher zum auch in dieser Höhe völlig verdienten 9:0.
Eine Minute vor dem Abpfiff gelang den Gästen noch der Ehrentreffer. Nach einem Freistoß von der Mittellinie schien die gesamte Riesaer Hintermannschaft zu schlafen. So konnte Salomon völlig unbedrängt mit einen Rückfallzieher Dölitzsch überwinden.
Für Stahl war das Spiel ein gelungener Einstand in der Bezirksklasse und dem anwesenden Team des MDR Fernsehens wurde guter Fußball geboten.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin