Post SV Dresden - TSV Stahl Riesa

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 4. Spieltag

10.09.2006, So 11:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 1 (0)
Aufstellung
Uhlmann, Siebecker, Klötzer, Herrmann, Schütze, Klatte, Albrecht, Schmidt, Rönitzsch, Schnabel, Espig Eichholz, Kutsche, Tschirschke, Tietze, Kunze (59. Straube), Hönigschmid, Heyne (66. Meyer), Rasper, Träger, Wukasch, Thiede,
Tore Karten
0:1 Rasper (89. Spielminute) Post SV Dresden: -
TSV Stahl Riesa: -
Zuschauer
310

Knappe Kiste für Stahl

Auf Kunstrasen hatte der TSV Stahl Riesa am Sonntag Mittag bei Post Dresden anzutreten. Schnell war zu merken, dass die Riesaer Spieler mit den Platzverhältnissen große Schwierigkeiten hatten. Völlig ungewohnt sprangen die Bälle auf und waren so für die Gästemannschaft nur schwer kalkulierbar.
Anders auf der Gegenseite. Schon in der 2. Spielminute wurde Eichholz mit einem Distanzschuss geprüft, war aber schnell in der unteren Ecke und hielt den Ball sicher.
Die erste Möglichkeit der Stahlspieler sahen die wieder zahlreich angereisten Fans der Riesaer nach einer knappen viertel Stunde. Wukasch bekam den Ball im Strafraum, schoss aus der Drehung, aber der Ball ging knapp über die Latte.
Stahl spielte über weite Strecken sehr unsicher und so konnten die Platzherren mehrere Angriffe bis vor den Riesaer Kasten aufbauen, scheiterten aber immer am Riesaer Schlussmann Eichholz oder an ihrem eigenen Können.
In dieser ersten Spielhälfte sahen die Zuschauer ein schwaches Spiel beider Mannschaften mit vielen Fehlern und Unsicherheiten.
Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Auf beiden Seiten gingen zu viele Bälle verloren. Stahl aber wurde im Angriff zusehend druckvoller. Es war deutlich zu erkennen, dass die Riesaer Serie der vergangenen Jahre nicht unterbrochen werden sollte.
Bis zur 60. Minute wurde Uhlmann im Dresdner Tor mehrmals geprüft.
Nach den beiden Einwechslungen von Straube und Meyer bekam das Riesaer Angriffsspiel noch mehr Schwung.
Post verlegte die eigenen Aktionen nur noch auf gelegentliche Konter. Nun wurde es auch gefährlicher vor dem Dresdner Tor.
Dabei versuchten die Postspieler durch konsequente Deckungsarbeit die Angriffe abzuwehren, zeigten aber auch schon erste Ermüdungserscheinungen.
Auf der Gegenseite war Eichholz mehrfach weit draußen und brachte die weiten Bälle der Gastgeber wieder zurück in den Riesaer Angriff.
Die Stahlspieler liefen weiter das Dresdener Tor an, kamen aber nur zu wenigen nennenswerten Chancen.
Zwei Minuten vor dem Ende startete Meyer ein Solo auf der linken Seite. Seine Flanke kam genau auf den freistehenden Rasper, der unhaltbar zum 1:0 für Stahl verwandeln konnte.
Die Gastgeber kamen bis zum Abpfiff nur noch ein Mal bis zum Riesaer Tor, konnten aber den Sieg des TSV nicht mehr verhindern.
Stahl holte in diesem über weite Strecken schwachen Spiel drei wichtige Auswärtspunkte.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin