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TSV Stahl Riesa - SpVgg Grün-Weiß Coswig
Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 5. Spieltag
23.09.2006, Sa 15:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 0 (0) | 2 (1) |
| Aufstellung | |
| Eichholz, Kutsche, Tschirschke, Anders (ab 58. Thiede), Tietze, Kunze (46. Straube), Hönigschmid, Meyer (58. Kilic), Rasper, Träger, Wukasch | Piel, Scheithauer, Hering, Höher, Meyer, Seidler, Krause, Dertert (90. Lorenz), Thiele (85. Möbius), Duschke, Graubig |
| Tore | Karten |
| 0:1 Eigentor Hönigschmid (31. Spielminute) 0:2 Thiele (56.) |
TSV Stahl Riesa: - SpVgg Grün-Weiß Coswig: - |
| Zuschauer | |
| 355 | |
Erste Niederlage im 79. Punktspiel
Der TSV Stahl Riesa musste in einem Spiel, in dem man größtenteils die Kontrolle an die Gäste abgab, die erste Niederlage nach 78 erfolgreichen Punktspielen einstecken.
In den ersten 10 Spielminuten kam Stahl mehrmals gefährlich vor das gegnerische Tor, doch sowohl Rasper als auch Träger und Wukasch scheiterten am Coswiger Torwart oder an der Latte. Bereits wenige Minuten später machte die an diesem Tag erschreckend nachlässige Stahl-Abwehr von sich Reden als nach Fehlpass von Hönigschmid die Gästestürmer ihre erste große Chance bekamen.
Mit ihrem guten Passspiel dringt die Coswiger Offensiveabteilung immer wieder tief in die TSV-Reihen vor und arbeitet sich dadurch viele Chancen wie die von Krause in der 22. Minute. Die Riesaer wurden nur bei Freistoßsituationen gefährlich, doch wurden die Tormöglichkeiten auf Grund fehlendem Nachsetzens leichtfertig vergeben.
Da mit zunehmender Spieldauer die Spielvereinigung Grün-weiß immer mehr die Spielführung übernahm, ist es nicht verwunderlich, dass die Gäste in Führung gingen. Nach Unsicherheit von Anders befördert Hönigschmid den Ball ins Tor von Eichholz.
Das Spiel wurde ruppiger und verbissener geführt. Als Folge verteilte der Schiedsrichter mehrfach gelbe Karten an beide Mannschaften.
Bis zur Pause ergaben sich noch einige Chancen auf beiden Seiten. Wukaschs Freistoß landet beim Gästekeeper Piel, der nicht den sichersten Eindruck hinterließ, aber auch Thieles Schuß auf der Gegenseite flog über das Riesaer Tor.
Bei den Stahlfans keimte noch Hoffnung, da man es ja schon häufiger erlebt hatte, dass die Stahlspieler erst in der zweiten Halbzeit das Spiel an sich reißen und noch drehen.
Es zeichnete sich jedoch schnell ab, wer auf den Platz mehr arbeitete. Nach der Pause zeigte Stahl nur sehr wenig. Nach einem erneuten Abwehrfehler konnte Thiele die Führung der Gäste in der 56. Minute ausbauen. Dabei hätte es wenige Minuten später noch dicker kommen können. Seidlers Schuß verfehlte das Tor nur denkbar knapp.
Mit den Einwechslungen von Straube, Kilic und Thiede fand der TSV ins Spiel zurück. In der 67. Minute freuten sich bereits die Stahlanhängerschaft als der Ball nach Freistoß von Straube im 5-Meter-Raumgetümmel ins Coswiger Tor gelangt. Der Assistent sah jedoch eine Abseitsstellung der Riesaer, wodurch das Tor nicht gegeben wurde.
Auch in Halbzeit Zwei musste der neutrale Mann auf dem Platz das Spiel wegen vielen Fouls unterbrechen und öfters gelbe Karten zeigen.
Gegen Ende hin flachte das Spiel ab. Coswig war mit der 2:0-Führung zufrieden, während Stahl zu verkrampft wirkte. Außerdem standen ab der 75. Minute nur noch 10 Stahlspieler auf dem Platz nachdem sich Träger nach wiederholt harten Foulspiel beim Schiedsrichter beschwerte und sich damit die gelb-rote Karte abholte.
Zum Schluß bleibt zu sagen, dass Coswig verdient gewann und die TSV-Spieler aufgezeigt bekamen, dass Fußballspiele keine Selbstläufer sind. Jeder Punkt muss erarbeitet werden. (PF)
In den ersten 10 Spielminuten kam Stahl mehrmals gefährlich vor das gegnerische Tor, doch sowohl Rasper als auch Träger und Wukasch scheiterten am Coswiger Torwart oder an der Latte. Bereits wenige Minuten später machte die an diesem Tag erschreckend nachlässige Stahl-Abwehr von sich Reden als nach Fehlpass von Hönigschmid die Gästestürmer ihre erste große Chance bekamen.
Mit ihrem guten Passspiel dringt die Coswiger Offensiveabteilung immer wieder tief in die TSV-Reihen vor und arbeitet sich dadurch viele Chancen wie die von Krause in der 22. Minute. Die Riesaer wurden nur bei Freistoßsituationen gefährlich, doch wurden die Tormöglichkeiten auf Grund fehlendem Nachsetzens leichtfertig vergeben.
Da mit zunehmender Spieldauer die Spielvereinigung Grün-weiß immer mehr die Spielführung übernahm, ist es nicht verwunderlich, dass die Gäste in Führung gingen. Nach Unsicherheit von Anders befördert Hönigschmid den Ball ins Tor von Eichholz.
Das Spiel wurde ruppiger und verbissener geführt. Als Folge verteilte der Schiedsrichter mehrfach gelbe Karten an beide Mannschaften.
Bis zur Pause ergaben sich noch einige Chancen auf beiden Seiten. Wukaschs Freistoß landet beim Gästekeeper Piel, der nicht den sichersten Eindruck hinterließ, aber auch Thieles Schuß auf der Gegenseite flog über das Riesaer Tor.
Bei den Stahlfans keimte noch Hoffnung, da man es ja schon häufiger erlebt hatte, dass die Stahlspieler erst in der zweiten Halbzeit das Spiel an sich reißen und noch drehen.
Es zeichnete sich jedoch schnell ab, wer auf den Platz mehr arbeitete. Nach der Pause zeigte Stahl nur sehr wenig. Nach einem erneuten Abwehrfehler konnte Thiele die Führung der Gäste in der 56. Minute ausbauen. Dabei hätte es wenige Minuten später noch dicker kommen können. Seidlers Schuß verfehlte das Tor nur denkbar knapp.
Mit den Einwechslungen von Straube, Kilic und Thiede fand der TSV ins Spiel zurück. In der 67. Minute freuten sich bereits die Stahlanhängerschaft als der Ball nach Freistoß von Straube im 5-Meter-Raumgetümmel ins Coswiger Tor gelangt. Der Assistent sah jedoch eine Abseitsstellung der Riesaer, wodurch das Tor nicht gegeben wurde.
Auch in Halbzeit Zwei musste der neutrale Mann auf dem Platz das Spiel wegen vielen Fouls unterbrechen und öfters gelbe Karten zeigen.
Gegen Ende hin flachte das Spiel ab. Coswig war mit der 2:0-Führung zufrieden, während Stahl zu verkrampft wirkte. Außerdem standen ab der 75. Minute nur noch 10 Stahlspieler auf dem Platz nachdem sich Träger nach wiederholt harten Foulspiel beim Schiedsrichter beschwerte und sich damit die gelb-rote Karte abholte.
Zum Schluß bleibt zu sagen, dass Coswig verdient gewann und die TSV-Spieler aufgezeigt bekamen, dass Fußballspiele keine Selbstläufer sind. Jeder Punkt muss erarbeitet werden. (PF)