TSV Stahl Riesa - FV Gröditz 1911

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 9. Spieltag

28.10.2006, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (1) 1 (1)
Aufstellung
Eichholz, Kutsche, Kunze, Heyne, Rasper, Träger (44. Gutsche), Wukasch, Huß, Thiede, Hönigschmid, Meyer (75. Richter) Dietrich, Hirschnitz (46. Ziebig), Ropos, Hofmeister, Kaiser, Oberritter (59. Schaff), Schiffner, Dubiel, Breunig, Schilling, Berndt (66. Bächler)
Tore Karten
0:1 Berndt (20. Spielminute)
1:1 Rasper (36. Foulelfmeter)
2:1 Rasper (55.)
TSV Stahl Riesa: -
FV Gröditz 1911: -
Zuschauer
413

Wichtiger Sieg gegen Gröditz

Die heutige Partie zwischen dem TSV Stahl Riesa und dem FV Gröditz fand unter widrigen Bedingungen statt. Mit dem Anpfiff durch den Schiedsrichter begann es in der Riesaer Nudelarena in Strömen zu regnen und hörte im Verlauf des gesamten Spieles nicht wieder auf.
Auf dem Platz lief es für den TSV zunächst ähnlich widrig ab wie das Wetter. Gröditz machte von Beginn an Druck und hatte bis zur 4. Minute schon zwei hochkarätige Möglichkeiten zum Torerfolg.
Die Abwehr der Riesaer wurde vehement unter Druck gesetzt und schien wahrlich zu schwimmen. Im Mittelfeld wurde den Gegnern kaum Wiederstand geleistet und im Sturm endeten die Angriffe im Nichts.
In der 20. Spielminute kamen die Gäste wieder gefährlich in die Riesaer Hälfte. In der Abwehr passte keiner auf und so kam der Gröditzer Berndt frei vor Eichholz zum Kopfball und erzielte das 0:1.
Auch nach dem Führungstreffer beherrschten die Gäste das Spiel, aber mit zunehmender Spielzeit konnten auch die Stahlspieler erste Akzente setzen.
Nach einer reichlichen halben Stunde Spielzeit war Thiede mit dem Ball im Gröditzer Strafraum. Hier wurde er von Hirschnitz zu Boden geschoben und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.
Rasper trat an und verwandelte sicher zum Ausgleich.
Nach diesem Riesaer Treffer wachten die Stahlspieler auf und gewannen mehr und mehr Spielanteile. Ebenso häuften sich auch die Riesaer Chancen. So kam Meyer in der 41. Minute vor dem Tor mit dem Kopf nicht richtig an den Ball um die Riesaer Führung zu erzielen.
Auf der Gegenseite versuchte es Oberritter mit einem platzierten Fernschuss, konnte aber Eichholz im Riesaer Kasten nicht überwinden.
Noch in der ersten Spielhälfte wurde die Gangart einiger Gröditzer Spieler härter. Viele Fouls führten zu vielen Spielunterbrechungen und zu den ersten gelben Karten im Spiel.
In der 44. Minute wurde Träger schwer getroffen und musste mit einer Risswunde zum Nähen ins Krankenhaus gebracht werden.
Für ihn kam Gutsche ins Spiel.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte Stahl das Spielgeschehen. Die Angriffe nach vorn wurden schneller vorgetragen und der Einsatz auf allen Positionen erhöhte sich spürbar.
Zehn Minuten nach dem Wechsel die Führung für den TSV. Kunze brachte einen Ball von der Grundlinie in den Strafraum. Rasper verwandelte aus etwa fünf Metern direkt.
Riesa machte weiter Druck und Gröditz ging noch härter in die Zweikämpfe. In der 56. Minute entging der Gröditzer Berndt nur knapp einer gelb roten Karte. Eine Minute vorher mit gelb verwarnt holte er Hönigschmid brutal von den Beinen.
Mit zwei Auswechslungen versuchte der Gröditzer Trainer noch einmal Druck in das Gröditzer Spiel zu bringen und die Gästeangriffe wurden wieder gefährlich.
Auf dem Rasen entwickelte sich ein wahrer (sportlicher) Schlagabtausch.
In der 70. Minute konnte die Riesaer Abwehr knapp klären und im Gegenzug schoss Meyer freistehend auf den Tormann. Der nächste Torschuss ging über den Gröditzer Kasten und in der gleichen Minute musste Eichholz mit einer großartigen Parade klären.
In der 74. Minute musste sich Eichholz erneut ganz lang machen um den flach getretenen Ball zu fangen.
In dieser Phase war das Spiel völlig offen und beide Mannschaften erspielten sich schöne Einschussmöglichkeiten.
In den letzten Minuten sahen die Zuschauer einige unschöne Szenen. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde der Gröditzer Schilling nach einer Tätlichkeit im Riesaer Strafraum mit Rot zum Duschen geschickt und in der Nachspielzeit foulte Hofmeister den durchgelaufenen Kutzsche im Strafraum und bekam ebenfalls die rote Karte. Den fälligen Strafstoß hämmerte Rasper dieses Mal über die Querlatte.
Schon vor diesen Angriff hatte Rasper die Möglichkeit zum Führungsausbau, doch der Ball wurde von einem Gröditzer Abwehrspieler noch von der Linie geschlagen.
Der Schiedsrichter pfiff unmittelbar nach dem Strafstoß ab. Stahl verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff und fuhr damit drei weitere wichtige Punkte ein.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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