ESV Dresden - TSV Stahl Riesa

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 12. Spieltag

19.11.2006, So 14:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
1 (0) 6 (4)
Aufstellung
Schlegel, Hänsel, Schingwitz, Bader, Krasnioak, Hoffmann L., Hoffmann T. (78. Stillich), Fochtmann, Gegsch, Wende (63. Becker), Sarodnick Eichholz, Kutsche, Tschirschke, Heyne, Rasper (57. Richter), Träger (75. Kilic), Wukasch, Thiede, Hönigschmid (64. Kunze), Straube, Huß
Tore Karten
0:1 Wukasch (5. Spielminute)
0:2 Straube (18.)
0:3 Kutsche (37.)
0:4 Wukasch (41.)
1:4 Wende (59.)
1:5 Hoffmann L. (80. Eigentor)
1:6 Kunze (90.)
ESV Dresden: -
TSV Stahl Riesa: -
Zuschauer
210

Klarer Sieg vor Rekordkulisse bei Lok DD

Nachdem am Vortag der SC Riesa im Spitzenspiel in Hellerau verloren hatte, war ein Sieg gegen Lok Dresden Pflicht um an Hellerau in der Tabelle dran zu bleiben.
Dabei hatten die Jungs des TSV Stahl Riesa wieder auf einem Kunstrasenplatz anzutreten. Auf solcher Spielfläche hatte Stahl in dieser Saison schon arge Schwierigkeiten, denn trainieren auf Kunstrasen ist in Riesa nicht möglich.
Die Platzherren meldeten einen neuen Zuschauerrekord für ihr Stadion. Noch nie wollten mehr als 200 Zuschauer ein Spiel von Lok Dresden verfolgen.
Auf dem Platz ging es sofort zur Sache. Beide Vertretungen suchten den Weg zum gegnerischen Tor.
Das erste Tor im Spiel sahen die Zuschauer in der 5. Minute. Stahl war im Angriff und Wukasch konnte sich gegen den gegnerischen Torwart durchsetzen und den Ball zum 0:1 im Tor unterbringen.
Nach der Führung des TSV wirkten die Platzbesitzer unsicher und überließen den Gästen die Regie. So tauchten die Riesaer immer wieder gefährlich vor dem Dresdner Tor auf.
In Spielminute 11 die erste Möglichkeit der Gastgeber. Hönigschmid rutschte weg, aber im Kampf eins gegen eins blieb Eichholz im Riesaer Tor der Sieger gegen den Dresdner Angreifer.
Die Riesaer Spieler beherrschten das Spiel nun fast nach Belieben. Im Mittelfeld wurden fast alle Zweikämpfe gewonnen und die Lokspieler wurden weit in die eigene Hälfte gedrückt.
In der 18. Minute konnte Straube nach einem Fehler der Dresdner Abwehr zum 0:2 abstauben.
In dieser ersten Spielhälfte kamen die Platzherren lediglich noch zu einer Torchance. Nach einem Fehler in der Riesaer Abwehr war Sarodnick frei vorm Tor, verzog den Ball aber weit neben das Tor.
Auf der Gegenseite erhöhen die Stahlspieler den Druck und nach schnellem Kurzpassspiel vollendete Kutzsche zum 0:3.
Die Riesaer hatten weiterhin Vorteile in allen Mannschaftsteilen und versuchten vor allem mit Fernschüssen weiter Tore zu erzielen. Kurz vor der Pause erhöhte Wukasch mit einem schönen Treffer aus der Drehung auf 0:4.
Nach dem Wechsel schalteten die Gäste merklich einen Gang zurück. Dadurch erarbeiteten sich die Lokspieler mehr Räume und kamen besser ins Spiel. In der Folge mehrten sich die Torchancen für die Dresdner Spieler.
In der 49. Minute hatte Stahl noch einmal Glück als Gegsch nur die Latte traf aber 10 Minuten später kamen die Gastgeber zum Ehrentreffer.
Auch nach diesem Tor der Gegner kamen die Stahlspieler nicht wieder in Fahrt. Lediglich Huß rackerte unentwegt. Erst nach einem weiteren Schuss an den Riesaer Pfosten kam wieder mehr Ordnung ins Riesaer Spiel. Sofort lief der Ball wieder besser und der Druck auf die Abwehr der Gastgeber wurde erhöht.
Zehn Minuten vor dem Ende kam bei einem Riesaer Angriff der Dresdner Hoffmann im Strafraum vor Kilic an den Ball. Sein Abwehrversuch landete aber unhaltbar im eigenen Tor.
Die Gastgeber gaben sich aber nicht auf und spielten weiter nach vorn. Durch mehrere Unkonzentriertheiten im Mittelfeld der Riesaern Mannschaft konnte Dresden noch einige gefährliche Angriffe aufbauen, scheiterte aber stets an der Riesaern Abwehr.
Den Schlusspunkt setze in der 90. Minute Kunze mit seinem Treffer zum 1:6.
Stahl gewann dieses Spiel sicher und der Sieg war nie in Gefahr.
Angenehm war an diesem Wochenende die faire Atmosphäre auf dem Platz und auf den Rängen. Der gut agierende Schiedsrichter hatte wenig Mühe mit den Mannschaften.
Auch wurden die Zuschauer nicht schon am Eingang mit überhöhten Preisen überrascht. Der Platzherr freuten sich dafür über den neuen Zuschauerrekord.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin