TSV Stahl Riesa - Lommatzscher SV

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 29. Spieltag

09.06.2007, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (0) 5 (0)
Aufstellung
Barth, Bierstedt, Hönigschmid, Tietze, Kunze (46. Gutsche), Kaiser, Straube, Kutsche, Träger, Rasper (71. Tschirschke), Wukasch (54. Heyne) Wolf, Pabst (65. Hirth G.), Borrmann, Kutsche, Thiede, Rennert, Zschätzsch (86. Elschner), Beier, Oster, Pönisch, Hirth M. (60. Schuster)
Tore Karten
1:0 Straube (56. Spielminute)
2:0 Straube (59.)
2:1 Hirth M. (60.)
2:2 Schuster (69.)
2:3 Zschätzsch (78.)
2:4 Hirth G. (80.)
2:5 Schuster (82.)
TSV Stahl Riesa: -
Lommatzscher SV: -
Zuschauer
513

Stahl bricht in Halbzeit zwei völlig ein

Im Spiel der Tabellennachbarn ging es um den zweiten Platz in der Tabelle. So begannen beide Vertretungen druckvoll. Von Beginn an suchen beide Mannschaften den Weg zum Tor und von Beginn an erarbeiten sich beide Mannschaften Torchancen.
Nach 10 Minuten Spielzeit hatte der TSV die erste große Möglichkeit. Wukasch setzte sich im Strafraum der Lommatzscher durch, spielte den Ball zurück auf Träger. Seinen Schuss konnte Wolf im Lommatzscher Tor mit einer guten Parade zur Ecke lenken. Im Gegenzug scheiterte der Lommatzscher Oster an Barth im Riesaer Kasten.
Schon in der ersten viertel Stunde des Spiels zeigten sich technische Vorteile bei den Gästen gegenüber den Stahlspielern. Dazu zeigte die Riesaer Abwehr Lücken bei druckvollen und schnellen Angriffen der Gäste.
In dieser ersten Halbzeit sahen die 513 Zuschauer ein gut klassiges und schnelles Spiel mit mehreren Torschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. So hatten Kaiser, Wukasch und Rasper für den TSV und Oster und Beier für den LSV die zwingensten Möglichkeiten zur Führung.
Das Mittelfeld beherrschten dabei die Lommatzscher Spieler und Stahl versuchte immer wieder mit langen Bällen nach vorn zum Erfolg zu kommen. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Thiede mit einem Fernschuss auf das Dreiangel. Barth klärte erneut mit einer guten Parade.
Mit Beginn der 2. Spielhälfte kam Gutsche für Kunze und Heyne für Wukasch.
Beide Mannschaften erhöhten noch einmal den Druck und der TSV hatte seine beste Phase. Besondere Gefahr erzielten die Gastgeber vor allem mit Freistößen. So hämmerte Straube in der 56. Minute einen aufsetzenden 30 m Freistoß direkt neben den Pfosten zur Riesaer Führung in das Tor.
Die Gäste waren kurz geschockt und der TSV legte drei Minuten später mit einem ebenfalls von Straube geschossenen und unhaltbar abgefälschten Schuss zum 2:0 nach.
Doch noch mitten im Jubel kamen die Lommatzscher Spieler zum Ausgleich. Auf der linken Seite wurde ein gegnerischer Stürmer nicht angegriffen, so dass er völlig unbedrängt seinen ebenfalls freien Mitspieler anspielen konnte. Hirth vollendete unbedrängt aus drei Metern Entfernung zum Anschlusstreffer.
Nach diesem Treffer fiel die bis dahin gut agierende Mannschaft des TSV völlig auseinander. Ein Zusammenspiel war nicht mehr zu erkennen und vor allem in der Abwehr wurden Fehler wie am Fließband produziert. Dabei kam Gutsche auf der rechten Seite überhaupt nicht ins Spiel und verlor fast jeden Zweikampf in der Abwehr. Aus dem Mittelfeld kam zu wenig Unterstützung für die eigene Hintermannschaft, so dass der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit war.
Dabei sollten die Stahlspieler gewarnt sein denn im Hinspiel schossen die Lommatzscher ab der 69. Minute vier Tore.
Und so sollte es wieder kommen. Den Ausgleich erzielte Schuster in der 69. Minute. Stahl war nun völlig neben sich und es spielte nur noch der Lommatzscher SV. Bezeichnend dafür die Führung der Gäste. Zschätzsch spielte allein den Ball durch die gesamte Riesaer Abwehr ohne ordentlich attackiert zu werden und vollendete sein Solo zum 2:3 in der 78 Minute.
In den folgenden Minuten tauchten die Lommatzscher Spieler immer wieder allein vor dem von Barth gehüteten Tor auf. Dabei rettete Barth die Riesaer Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand. Gegen die Treffer vier und fünf war er machtlos.
Gefahr von den Gastgebern konnte nur noch Straube mit einem Freistoß erzielen der an die Latte knallte und mit einem Heber den Wolf über das Tor lenken konnte.
Die Gegenwehr der Gastgeber war völlig beseitigt und so verlor Stahl verdient zum 2. Mal in der Saison mit fünf Gegentoren gegen Lommatzsch.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin