TSV Stahl Riesa - FV Gröditz 1911

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 4. Spieltag

06.09.2008, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 0 (0)
Aufstellung
Scharf, Bierstedt, Tietze, Wachsmann, Kaiser, Trobisch, Träger, Löffler, Wukasch (68. Kunze), Stemberg (35. Burda), Rasper Tietze, Schoof (41. Reinicke), Bogatzki, Ihbe, Hofmeister, Schiffner Drescher, Berndt (83. Hofmann), Bächler (90. Hubrig), Ziebig, Hirschnitz
Tore Karten
Fehlanzeige TSV Stahl Riesa:
gelb: Stemberg
FV Gröditz 1911: -
Zuschauer
448
Schiedsrichter
Windisch, Kay

Zwei Punkte verschenkt?

Trainer Schuster ging mit der gleichen Mannschaft die in der vorangegangenen Woche beim Dresdner SC siegte auch in die Begegnung gegen den FV Gröditz.
Aber Gröditz, die in den ersten drei Begegnungen keinen Punkt holen konnten, wurde von den Riesaern offensichtlich völlig unterschätzt. Viele Spieler rechneten hier wohl mit einem Selbstläufer.
So konnten die Gäste in der ersten Halbzeit frisch aufspielen ohne konsequente Gegenwehr zu erhalten. Mit schnellen Spielzügen aus der eigenen Hälfte über das Mittelfeld drückten die Gäste immer wieder vor das Tor des TSV.
Auf der Gegenseite waren eher sporadische Aktionen zu erkennen. So etwa ein Angriff in der 12. Minute aus der Mitte bis zur Grundlinie, von da in den Strafraum. Der Abschluss ging jedoch am Tor vorbei.
In dieser ersten Spielhälfte konnte Gröditz seine Überlegenheit im Mittelfeld behaupten. Die Mittelfeldakteure der Gäste wurden aber auch nicht angegriffen. Die Stahlspieler standen viel zu weit weg von ihren Gegenspielern die in aller Ruhe die Zuspiele annehmen und weitergeben konnten. So konnte Gröditz das Mittelfeld nach Belieben für den Aufbau seiner Angriffe nutzen. Dabei zeigte Schiffner, der noch bis vor ein paar Wochen im Riesaer Kader stand, eine gute Partie.
Die Stahlspieler verloren durch fehlende Konzentration und Fehlpässen viele Bälle.
Nach einer halben Stunde Spielzeit zog der Trainer eine erste Konsequenz. Der bereits mit gelb verwarnte Stemberg wurde vom Platz genommen. Für ihn kam Burda.
Aber im Spielverlauf änderte sich nichts beim TSV.
Dafür tauchte Gröditz immer wieder gefährlich vor dem Riesaer Tor auf. So drang Ihbe in der 41. Minute mit einem starken Solo in den Riesaer Strafraum ein, verzog aber seinen Schuss auf das Tor ins Aus.
Nach dem Wechsel übernahmen die Gastgeber zusehends das Spiel. Stahl erhöhte immer mehr den Druck und verlagerte das Spiel in die gegnerische Hälfte. Gröditz beschränkte sich nun vor allem auf das Abwehren der Riesaer Angriffe. Für Entlastung sorgten vor allem die Abschläge vom Gröditzer Schlussmann Tietze bis weit in die Riesaer Hälfte.
Stahl erarbeitete sich einige Einschussmöglichkeiten, aber die Gröditzer Abwehr war stets zur Stelle. Der Gröditzer Tormann musste nur einmal, in der 59. Spielminute, eingreifen und einen Schuss von Wukasch abwehren. Ansonsten waren die Riesaer Angreifer zu unsicher im Abschluss oder zögerten zu lange mit dem Ball am Fuß, dass die Gröditzer Abwehrspieler klären konnten.
So konnte die in der Zwischenzeit aufgebaute drückende Überlegenheit gegen einen müder werdenden Gegner nicht in Tore umgemünzt werden.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin