| Saison | Tabelle | Pokalspiele | Testspiele |
TSV 1862 Radeburg - TSV Stahl Riesa
Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 12. Spieltag
16.11.2008, So 14:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 0 (0) | 5 (5) |
| Aufstellung | |
| Jentzsch, Wolf, Scheiblich R., Behnisch, Schaller, Henker, Scheiblich A.,Weber, Dreibe, Ischaschel, Salomon (50. Kraul) | Scharf, Wachsmann, Löffler, Tietze (64. Schütze), Kaiser, Burda (54. Martick), Rasper (64. Kunze), Wukasch, Trobisch, Bierstedt, Stemberg |
| Tore | Karten |
| 0:1 Kaiser (18. Spielminute) 0:2, 0:3, 0:4 Burda (31., 32., 36.) 0:5 Löffler (44.) |
TSV 1862 Radeburg: gelb: Salomon, Weber TSV Stahl Riesa: gelb: Wukasch |
| Zuschauer | |
| 308 | |
| Schiedsrichter | |
| Schmidt, Ringo | |
Burda mit Hattrick in fünf Minuten
Nach Aussage des Homepage des TSV Stahl Riesa wollte die Stahlmannschaft offensiv beim TSV Radeburg, der zurzeit auf einem Abstiegsplatz rangiert, antreten. Dabei traf die Riesaer Elf, die bisher die meisten Tore in der Staffel erzielte gegen die Elf mit den meisten Gegentoren.
Trotz der eigentlich klaren Tabellensituation taten sich die Riesaer zunächst schwer auf dem Hartplatz in Radeburg. Äußerst nervös wurden die ersten Angriffsversuche unternommen und auch die Abwehr stand in dieser Situation nicht sicher.
Aber die erste Tormöglichkeit im Spiel hatte der Gast aus Riesa in der 8. Minute. Im Gegenzug hierzu waren die Radeburger schnell über das Mittelfeld, blieben aber an der Abseitsfalle der Riesaer Hintermannschaft hängen.
In dieser Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem aber auf beiden Seiten viele Bälle beim Abspiel verloren gingen. Dabei erspielten sich beide Seiten Einschussmöglichkeiten. So testete Löffler gleich zwei Mal Jentzsch im Radeburger Kasten und auf der Gegenseite musste Tietze einen Schuss von Salomon kurz vor der Torlinie abfangen.
Auf dem linken Flügel war es vor allem Kaiser, der von Beginn an die Gäste mit seinen schnellen Zügen unter Druck setzte. Immer wieder startete er aus der eigenen Hälfte und konnte bei seinen Ballwechseln mit Burda kaum gehalten werden.
Nach einer reichlichen viertel Stunde dann die Führung für die Gäste. Kurz vor dem Strafraum stehend bediente Burda den in den Strafraum herein laufenden Kaiser, der den Ball neben den kurzen Pfosten aus gut zehn Metern ins Tor schoss.
Dieses Tor brachte Sicherheit in alle Mannschaftsteile der Riesaer. Dadurch endeten die Angriffe der Radeburger nun vor dem Riesaer Strafraum und Gefahr entstand maximal noch bei Standards. Diese wurden aber nicht genutzt. Beispielgebend ein Freistoß in der 30. Spielminute den Salomon direkt in die Riesaer Mauer schoss.
Anders auf der Gegenseite. Wukasch gab aus der Mitte des Spielfeldes den Ball weit raus auf Rasper der bis zur Grundlinie durchbrach und den Ball in den Fünfmeterraum hereinbrachte. Mit dem Kopf erhöhte Burda auf 0:2. Das war sein erster Streich. Vom Anstoß der Gastgeber erkämpfte sich Stahl das Leder schnell zurück und stand eine Minute nach dem 2:0 wieder vor dem Radeburger Tor. Hier konnte Jentzsch den Distanzschuss noch parieren, aber in einem völligen Durcheinander in der Abwehr der Gastgeber behielt Burda den Kopf oben und schob den Ball zum 0:3 ins Tor. Das war sein zweiter Streich. Seinen dritten Streich sahen die Zuschauer vier Minuten später als er seinen Hattrick (innerhalb von fünf Minuten) vollendete.
Nun wurde das Spiel sehr einseitig, denn Radeburg wusste, dass es in diesem Spiel nichts mehr zu gewinnen gab.
Und bei den mitgereisten Anhängern aus Riesa gingen die Gedanken schon zurück an Spiele gegen Wülknitz.
Stahl drückte die Gastgeber weit nach hinten und Radeburg konnte nur noch abwehren ohne ein eigenes Spiel nach vorn aufzubauen.
Noch kurz vor der Pause erhöhte Stahl auf 5:0. Löffler schoss seinen direkt verwandelten Freistoß unhaltbar genau ins Dreiangel.
Nach dem Wechsel nahm Stahl den Druck aus der Partie ohne dabei seine klare Überlegenheit aufzugeben. Radeburg hatte an diesem Tag kein Mittel um den Gast aus der Stahlwerkerstadt zu gefährden.
Lediglich mit einem Pfostenschuss nach einem Freistoß von Dreibe sorgten die Gastgeber für Aufmerksamkeit. Zu harmlos wurden die Angriffe nach vorn gebracht.
Auf der Gegenseite hatte Stahl nicht mehr diesen Biss aus Hälfte eins und mit den Auswechslungen von Burda, Rasper und Tietze begannen wohl schon die Vorbereitungen auf das kommende schwere Pokalspiel gegen den Lommatzscher SV am kommenden Mittwoch in Riesa.(KR)
Trotz der eigentlich klaren Tabellensituation taten sich die Riesaer zunächst schwer auf dem Hartplatz in Radeburg. Äußerst nervös wurden die ersten Angriffsversuche unternommen und auch die Abwehr stand in dieser Situation nicht sicher.
Aber die erste Tormöglichkeit im Spiel hatte der Gast aus Riesa in der 8. Minute. Im Gegenzug hierzu waren die Radeburger schnell über das Mittelfeld, blieben aber an der Abseitsfalle der Riesaer Hintermannschaft hängen.
In dieser Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem aber auf beiden Seiten viele Bälle beim Abspiel verloren gingen. Dabei erspielten sich beide Seiten Einschussmöglichkeiten. So testete Löffler gleich zwei Mal Jentzsch im Radeburger Kasten und auf der Gegenseite musste Tietze einen Schuss von Salomon kurz vor der Torlinie abfangen.
Auf dem linken Flügel war es vor allem Kaiser, der von Beginn an die Gäste mit seinen schnellen Zügen unter Druck setzte. Immer wieder startete er aus der eigenen Hälfte und konnte bei seinen Ballwechseln mit Burda kaum gehalten werden.
Nach einer reichlichen viertel Stunde dann die Führung für die Gäste. Kurz vor dem Strafraum stehend bediente Burda den in den Strafraum herein laufenden Kaiser, der den Ball neben den kurzen Pfosten aus gut zehn Metern ins Tor schoss.
Dieses Tor brachte Sicherheit in alle Mannschaftsteile der Riesaer. Dadurch endeten die Angriffe der Radeburger nun vor dem Riesaer Strafraum und Gefahr entstand maximal noch bei Standards. Diese wurden aber nicht genutzt. Beispielgebend ein Freistoß in der 30. Spielminute den Salomon direkt in die Riesaer Mauer schoss.
Anders auf der Gegenseite. Wukasch gab aus der Mitte des Spielfeldes den Ball weit raus auf Rasper der bis zur Grundlinie durchbrach und den Ball in den Fünfmeterraum hereinbrachte. Mit dem Kopf erhöhte Burda auf 0:2. Das war sein erster Streich. Vom Anstoß der Gastgeber erkämpfte sich Stahl das Leder schnell zurück und stand eine Minute nach dem 2:0 wieder vor dem Radeburger Tor. Hier konnte Jentzsch den Distanzschuss noch parieren, aber in einem völligen Durcheinander in der Abwehr der Gastgeber behielt Burda den Kopf oben und schob den Ball zum 0:3 ins Tor. Das war sein zweiter Streich. Seinen dritten Streich sahen die Zuschauer vier Minuten später als er seinen Hattrick (innerhalb von fünf Minuten) vollendete.
Nun wurde das Spiel sehr einseitig, denn Radeburg wusste, dass es in diesem Spiel nichts mehr zu gewinnen gab.
Und bei den mitgereisten Anhängern aus Riesa gingen die Gedanken schon zurück an Spiele gegen Wülknitz.
Stahl drückte die Gastgeber weit nach hinten und Radeburg konnte nur noch abwehren ohne ein eigenes Spiel nach vorn aufzubauen.
Noch kurz vor der Pause erhöhte Stahl auf 5:0. Löffler schoss seinen direkt verwandelten Freistoß unhaltbar genau ins Dreiangel.
Nach dem Wechsel nahm Stahl den Druck aus der Partie ohne dabei seine klare Überlegenheit aufzugeben. Radeburg hatte an diesem Tag kein Mittel um den Gast aus der Stahlwerkerstadt zu gefährden.
Lediglich mit einem Pfostenschuss nach einem Freistoß von Dreibe sorgten die Gastgeber für Aufmerksamkeit. Zu harmlos wurden die Angriffe nach vorn gebracht.
Auf der Gegenseite hatte Stahl nicht mehr diesen Biss aus Hälfte eins und mit den Auswechslungen von Burda, Rasper und Tietze begannen wohl schon die Vorbereitungen auf das kommende schwere Pokalspiel gegen den Lommatzscher SV am kommenden Mittwoch in Riesa.(KR)