TSV Stahl Riesa - TuS Weinböhla

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 15. Spieltag

06.12.2008, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
6 (3) 0 (0)
Aufstellung
Scharf, Tietze, Kunze (75. Straube), Kaiser, Burda, Rasper, Wukasch (64. Schütze), Trobisch, Bierstedt, Stemberg, Schamber Möve, Tkocz, Görnitz, Eisenblätter, Lederer, Löwe, Greiffenberg (71. Schwaten), Müller, Hohnsel, Quitzsch (61. Schmidt), Bretschneider
Tore Karten
1:0 Burda (4. Spielminute)
2:0 Rasper (18.)
3:0 Rasper (32.)
4:0 Wukasch (52. Foulelfmeter)
5:0 Burda (71.)
6:0 Stemberg (82.)
TSV Stahl Riesa: -
TuS Weinböhla:
gelb: Lederer
Zuschauer
274
Schiedsrichter
Leonhardt, Matthias; Kläber, Jens; Sintke, Eric

Stahl mit ungefährdetem auch in dieser Höhe gerechtfertigtem Sieg

Zum letzten Spiel der Hinrunde ging es für den TSV Stahl Riesa darum den Fünfpunktevorsprung auf Verfolger Hellerau/Klotzsche zu verteidigen. Somit war die offensive Einstellung der Riesaer Mannschaft klar, aber auch die Gäste aus Weinböhla wollten sich an diesem Nachmittag nicht verstecken und begannen das Spiel mit einem sichtbaren Drang nach vorn.
Aber Stahl war sicherer und so sahen die 274 Zuschauer, die sich bei durchgängigem Regen das letzte Spiel des Jahres nicht entgehen lassen wollten, bereits nach vier Minuten Spielzeit den ersten Treffer ihrer Mannschaft.
Nach einer schönen Einzelleistung von Schamber bediente dieser Burda der Möwe im Weinböhlaer Tor überwinden konnte.
Nach diesem Treffer machten die Hausherren weiter Druck im Angriff und erarbeiteten sich eine Reihe von Torchancen. Bereits in dieser Phase konnte sich der erst 18-jährige Weinböhlaer Tormann mit mehreren Glanzparaden auszeichnen.
Gegen den flach angesetzten Schuss von Rasper war er aber machtlos. Mit diesem schloss der Riesaer Stürmer sein Solo aus dem Mittelfeld bis zur Strafraumgrenze zum 2:0 ab.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt war den Zuschauern klar wer dieses Spiel gewinnen wird. An eine Überraschung war hier nicht mehr zu denken. Zu überlegen war der Auftritt des TSV. Dabei überließen die Spieler der Gäste das Mittelfeld komplett dem TSV. Nur gelegentlich versuchten die Gäste mit langen Bällen über die Flügel ihre Sturmspitzen in Szene zu setzen. Für Gefahr konnte aber nur Hohnsel sorgen, der einige Male bis zum Strafraum der Gastgeber vordringen konnte. Seine größte Torchance hatte er kurz nach dem 3:0, erneut von Rasper dessen Schuss Burda noch abfälschte, in der 34. Minute. Scharf im Riesaer Tor konnte seinen Kopfball nach einer Ecke noch mit großer Manier über das Tor lenken.
Auch mit der sicheren Führung spielten die Gastgeber flott weiter. Mit sicheren Ballwechseln aus der Hintermannschaft über die Mittelfeldspieler bis zu den Sturmspitzen boten die Spieler einen kurzweiligen Nachmittag.
Weinböhla versuchte weiter mitzuspielen, wurde aber von den Hausherren im Mittelfeld abgefangen.
Auch nach dem Wechsel wurde das Spiel mit hohem Tempo weiter geführt und weitere Treffer von Stahl lagen förmlich in der Luft.
Das 4:0 markierte Wukasch vom Elfmeterpunkt nach einem Foul an Rasper. Und wieder war der Tormann noch dran konnte aber den platziert getretenen Schuss ins Dreiangel nicht abfangen.
Eine halbe Stunde vor dem Ende des Spiels wurde Scharf noch einmal getestet. Wieder war es Hohnsel mit der Nummer 10 der von der Strafraumgrenze abzog. Aber Scharf war auf dem Posten.
Die restliche Zeit gehörte nur noch dem TSV. Immer wieder spielten sie im Wechsel über die Flügel oder in der Mitte die Bälle bis vor das gegnerische Tor. Die Gäste hatten nun nur noch wenig entgegenzusetzen. Möve im Tor bewahrte mit Glanzparaden im Minutentakt seine Mannschaft vor einer zweistelligen Niederlage.
Gegen die Tore von Burda und Stemberg zum 5:0 bzw. 6:0 war aber auch er machtlos.
Mit einem schönen Spiel und einer geschlossenen Mannschaftsleistung verabschiedete sich die Mannschaft von Stahl Riesa in die Winterpause und brachte sich selbst in beste Feierlaune zum anschließenden Jahresabschluss.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin