Radeberger SV - TSV Stahl Riesa

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 23. Spieltag

18.04.2009, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
0 (0) 0 (0)
Aufstellung
Andreas Geyer, Thomas Günther, Jens Täuber, Marcus Herrmann, Thomas Ruhrus, Thomas Schmidt, Thomas Fritzsch, Henry Panitz, Lars Keller, Rico Rudolph, Falk Starke Robert Scharf, Thomas Löffler, Stefan Nollau, Roman Kunze, Danny Burda, Nicki Rasper, Thomas Kühnel, Christian Straube (46.David Wukasch) Patrick Trobisch, Thomas Bierstedt, Hannes Stemberg
Tore Karten
Fehlanzeige Radeberger SV:
gelb: Thomas Ruhrus, Falk Starke, Thomas Günther
TSV Stahl Riesa:
gelb: -
Zuschauer
250
Schiedsrichter
Diener, Ludwig; Proschmann, Markus; Lehner, Friedhart

Stahl kann den abstiegsbedrohten Radeberger SV nicht bezwingen

Der TSV Stahl Riesa lässt wichtige Punkte beim abstiegsbedrohten Radeberger SV liegen.
Dabei schien es nach der Tabellenkonstellation klar, aber auf dem Hartplatz, der Rasenplatz nebenan wurde nicht genutzt, kamen die Riesaer nicht klar. Dazu fehlte bei einigen der Stahlspieler die richtige Einstellung zum Spiel.
Beide Mannschaften begannen ohne langes Abtasten des Gegners das Spiel und bereits kurz nach Beginn der Begegnung hatte der Radeberger SV seine erste Chance zur Führung als er mit schnellen Spielzügen die Abwehr der Gäste durcheinander wirbelte.
In der Folgezeit erarbeitete sich auch der TSV einige Einschussmöglichkeiten. Dabei entstand die größte Gefahr jeweils nach Freistößen und Eckbällen. Aus dem Spiel heraus kamen wenige Chancen. Zu oft war die einzige Riesaer Sturmspitze, Danny Burda, allein gegen die Radeberger Hintermannschaft.
Lediglich der Schuss vom Riesaer Stürmer auf das Tor, den der Torwart der Gastgeber Andreas Geyer parierte, konnte verbucht werden. Den Nachschuss von Roman Kunze kratzte die Radeberger Abwehr von der Torlinie.
Aber auch die Platzherren hatten ihre Möglichkeiten. Mit schnellen Kontern waren sie vor dem Riesaer Kasten, aber scheiterten immer wieder an sich selbst.
Das Fazit aus Hälfte eins fiel für Stahl ernüchternd aus.
Gegen den Tabellen dreizehnten kam Stahl nicht ins Spiel. Der Ball lief nicht, viele Zweikämpfe gingen verloren und viele Bälle erreichten nicht den Mitspieler.
So hofften die mitgereisten Riesaer Zuschauer auf eine bessere zweite Spielhälfte.
Aber auch nach dem Wechsel ging kein Ruck durch die Riesaer Mannschaft. Für die Riesaer, mit Ausnahme von Thomas Löffler war Standfußball angesagt und selbst hundertprozentige Möglichkeiten wurden ausgelassen. Den Höhepunkt bildete der Torschuss von Roman Kunze, der das Tor aus drei Metern Entfernung verfehlte.
Auf der Gegenseite zeigten es die Gastgeber wie es gemacht werden kann. Sie hatten in der 65. Minute gleich fünf mal die Möglichkeit zum Torschuss. Stahl bekam den Ball nicht aus dem Strafraum heraus und Radeberg scheiterte am eigenen Spielvermögen.
Zwei Minuten später war es der Radeberger Falk Starke der allein auf Robert Scharf zu lief. Zum Glück für die Stahlmannschaft war der Riesaer Schlussmann auf dem Posten und konnte zur Ecke klären.
In den folgenden Minuten schwamm die Riesaer Hintermannschaft völlig. Nach vorn ging gar nichts mehr und die Abwehr bekam die schnellen Spitzen der Gastgeber nicht unter Kontrolle. Zu weit standen die Riesaer von ihren Gegenspielern weg und zu viele Räume wurden den Angreifern gelassen.
Dazu schienen die Riesaer ohne Mittelfeld zu spielen.
Erst eine reichliche viertel Stunde vor dem Ende war bei den Riesaern ein Siegeswille zu erkennen. Nun machte Stahl Druck und drängte Radeberg in die eigene Hälfte. Aber die Spielzüge waren zum Teil zu durchsichtig und wurden so von der nun kompakt stehenden Abwehr unterbrochen. Dazu boten sich einige Spieler viel zu selten zum Anspiel an. Im Abschluss wurde das Tor verfehlt.
Die Zuschauer vermissten die schnellen Spielzüge über die Flügel denn die Angriffe erfolgten immer wieder nur durch die Mitte. Die linke Seite war völlig verwaist.
In den letzten Minuten wurde das Spiel zusehends hektischer. Stahl versuchte mit Gewalt zum Erfolg zu kommen und der Gastgeber nahm sich Zeit und somit den Schwung aus dem Spiel.
Radeberg verteidigte das Unentschieden bis zum Schlusspfiff.
Damit schmolz der Vorsprung auf den Verfolger, der schon einmal sieben Punkte betrug, auf nur noch zwei Punkte.
Stahl muss sich in den kommenden Wochen wieder auf ein flüssiges Spiel mit viel Bewegung besinnen um den anvisierten Aufstieg nicht zu verlieren.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin