TSV Stahl Riesa - Post SV Dresden

Bezirksklasse Dresden - Staffel 4 - 20. Spieltag

21.03.2009, Sa 15:00 Uhr

Endstand (Halbzeit)
6 (2) 2 (0)
Aufstellung
Robert Scharf, Thomas Löffler, Stefan Nollau, Torsten Tietze (81. David Wukasch), Rico Kaiser, Danny Burda (66. Roman Kunze), Nicki Rasper, Thomas Kühnel (54. Hannes Stemberg), Christian Straube, Patrick Trobisch, Thomas Bierstedt, Martin Walther, Sven Klötzer (18. Jürgen Hänsel), Mike Haustein, Daniel Hermann, Martin Schütze, Ronny Hölzel, Erwin Kuhn, Markus Muchale, Enrico Klatte, Marco Hensel, Marco Büttner
Tore Karten
1:0 Thomas Löffler (7. Spielminute)
2:0 Thomas Löffler (30.)
3:0 Danny Burda (50.)
4:0 Danny Burda (57.)
4:1 Marco Hensel (60.)
5:1 Danny Burda (64.)
6:1 Stefan Nollau (68.)
6:2 Ronny Hölzel (80.)
TSV Stahl Riesa:
gelb: Danny Burda, Patrick Trobisch, Torsten Tietze
Post SV Dresden:
gelb: Jürgen Hänsel, Erwin Kuhn, Martin Schütze
Zuschauer
420
Schiedsrichter
Schulze, Andre; Wiesemann, Julien; Drosdzol, Michael

Klarer Sieg gegen Post

Mit dem klaren Sieg gegen den Tabellenfünften verteidigte Stahl den Platz an der Tabellenspitze. Aber in Erinnerung werden neben schön heraus gespielten Toren auch äußerst hässliche Erscheinungen am Rand der Begegnung bleiben.
Das Spiel begannen beide Mannschaften mit offensivem Fußball und schon nach 40 Sekunden hatte der TSV die erste Torchance im Spiel. Thomas Löffler erlief sich einen langen Ball in den Rücken der Dresdner Abwehr an der linken Eckfahne und bediente Nicki Rasper im Strafraum. Seinen Schuss parierte der Dresdner Schlussmann Martin Walther und rettete seine Mannschaft vor einem Rückstand bereits in der ersten Spielminute.
Aber der TSV drückte weiter. In der sechsten Minute bereits die zweite Rettungstat der Gästeabwehr. Diesmal wurde ein Kopfball von Bierstedt von der Linie geholt und anschließend scheiterte Danny Burda am Tormann der Gäste.
Die Führung für den TSV lag förmlich in der Luft und sie fiel in der 7. Spielminute. Erst hämmerte Christian Straube einen Freistoß aus gut 20 Metern an die Lattenunterkante und dann war Thomas Löffler zur Stelle und erzielte das erste Tor des Tages.
Nach diesem Treffer kam der TSV von seiner Linie ab und überließ dem Gast weite Bereiche des Spieles und bei ihrem Torhüter Robert Scharf konnte sich die Mannschaft bedanken als er nach einer Schlafeinlage der Riesaer Abwehrspieler mit Mühe gegen zwei Dresdner Stürmer zur Ecke abwehren konnte.
Aber diese Aktion rüttelte die Heimmannschaft wieder wach.
Nach 18. Minuten wechselte der Gästetrainer zum ersten Mal aus. Jürgen Hänsel kam für den arg rot gefährdeten Sven Klötzer ins Spiel.
Stahl stand nun wieder sicherer im Spiel und vor allem mit langen Bällen aus dem Mittelfeld wurde gegen den offensiv eingestellten Gegner für Torgefahr gesorgt.
So erhöhte auch Thomas Löffler nach einer halben Stunde Spielzeit auf 2:0. Der an diesem Tag äußerst laufstarke Riesaer Stürmer ersprintete sich eine steile Vorlage, drang von links in den Strafraum ein und schoss den Ball mit dem Außenriss ins Tor der Dresdner.
Nach dem Seitenwechsel beherrschten die Gastgeber weiter das Geschehen auf dem Feld und Danny Burda kam zur ersten Möglichkeit in Hälfte zwei, aber sein Schuss landete am langen Pfosten.
Wenige Minuten später konnte dann aber der gleiche Spieler den Dresdner Schlussmann zum erstem Mal überwinden. Mit viel Übersicht wurde Danny Burda von Thomas Löffler bedient, ließ den Schlussmann der Gäste aussteigen und erhöhte auf 3:0.
Diese Vorentscheidung brachte noch mehr Sicherheit in die Riesaer Aktionen und wenige Minuten später war es wieder Danny Burda der den von der Latte zurückspringenden Ball im Tor zum 4:0 unter brachte.
Aber auch die Gäste spielten noch mit und drängten auf eine Ergebnisverbesserung. Gefahr entstand jedoch meist nach Standartsituationen. So musste sich Robert Scharf bei einem Freistoß von Marco Hensel ganz lang machen, konnte aber den Treffer zum 4:1 von gleichen Spieler im nachfolgenden Spielverlauf nicht verhindern.
Dies war für den Dresdner Stürmer im Spiel aber die einzige Torchance. Manndecker Rico Kaiser ließ ihm ansonsten keinen Platz sich zu entfalten und stellte ihn faktisch kalt.
Stahl spielte auch nach dem Gegentreffer munter nach vorn und sorgte immer wieder für Wirbel vor dem Gästetor und in Minute 64 war es erneut Danny Burda der eine Flanke in den Strafraum vom am heutigen Tag bestens aufgelegten Nicki Rasper verwertete.
Die Überlegenheit der Riesaer in dieser Spielphase zeigte sich wenige Minuten später. Wieder ging Nicki Rasper in Richtung Tor, drang in den Strafraum ein und sah den besser postierten Stefan Nollau frei vor dem Tor. Uneigennützig schob er den Ball in die Mitte und sein Mitspieler konnte ohne Mühe verwandeln.
Der zweite Treffer der Dresdner an diesem Tag durch Ronny Hölzel konnte die gute Leistung der Riesaer Mannschaft nicht schmälern. Der Sieg war auch in dieser Höhe völlig verdient.
Das trotzdem einige Chaoten, die sich bereits vor und während des Spiels mehrfach durch das zünden von Feuerwerkskörpern aus dem Dresdner Block bemerkbar machten, und auch nach dem Spiel noch Rangeleien mit der Polizei vor dem Stadiongelände anzettelten, diesen Fussballnachmittag in Misskredit bringen wollten, lässt zu denken.
Es ist schön wenn auch in der achten Liga des deutschen Fußballs viele Zuschauer in die Stadien pilgern, aber auf solche sogenannte Fans können wir, glaube ich, alle verzichten.(KR)
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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