SV Frauenhain - TSV Stahl Riesa 2.

1. Kreisklasse Riesa-Großenhain - 12. Spieltag

02.12.2007, So 13:30 Uhr

Endstand (Halbzeit)
2 (1) 2 (2)
Aufstellung
Zumpe, Bachmann, Fischer, Mutz, Henschel,H., Metzger, Henschel,V., Anders, Dietrich, Bischof (ab 73. Michael), Friedrich
Tore Karten
0:1 Friedrich (9.)
0:2 Friedrich (32.)
1:2 Berndt (43., Foulelfmeter)
2:2 Berndt (87., Foulelfmeter)
SV Frauenhain: -
TSV Stahl Riesa 2.:
gelb: Zumpe, Henschel,H., Friedrich, Bischof
Zuschauer
70
Schiedsrichter
Schob (Gröditz)

Emotionsgeladenes Spiel endet ohne Sieger

Nach den letzten beiden Schlappen fuhren die Riesaer ohne große Erwartungen zum heimstarken SV Frauenhain und wären mit einem Unentschieden schon zufrieden gewesen. Nach den 90 Minuten muss man aber konstatieren, dass es am Ende wohl zwei Punkte zu wenig waren, die die Zweite mit nach Hause nahm. Auf dem holprigen Nebenplatz war ein gepflegtes Fußballspiel kaum möglich, doch Stahl kam mit den ungewohnten Platzverhältnissen überaschenderweise gut zurecht. Die erste Chance des Spieles vergeben die Gastgeber, doch in der Folgezeit bestimmt Stahl das Spiel. Nach 9 Minuten wird Metzger über die rechte Angriffseite geschickt. Seinen Schuss kann der Torwart der Gastgeber zunächst parieren, doch im zweiten Nachsetzen gelingt dem Riesaer Neuzugang Friedrich die frühe Führung. Den Gastgebern gelingt aus dem Spiel heraus wenig, Gefahr für das Tor von Zumpe entsteht nur bei Freistößen, die der kleinlich pfeifende Gröditzer Schiedsrichter den Frauenhainern zuspricht. So muss sich in der 31. Minute Zumpe strecken, um einen dieser Freistöße zu halten. Im Gegenzug gelingt Stahl der schönste Angriff des Spieles. Bischof spielt auf V. Henschel, dieser bedient Friedrich mustergültig, welcher per Direktschuss zum 2:0 verwandelt. Praktisch aus dem Nichts entsteht dann der Anschlusstreffer noch vor der Pause. Mutz hält seinen Gegenspieler, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt und die Gastgeber schöpfen nach dem souverän verwandelten Elfer wieder Hoffnung. Noch vor der Pause hat V. Henschel die Chance den alten Abstand wieder herzustellen, leider bleibt diese ungenutzt.
Die zweite Halbzeit verläuft lange ohne Höhepunkte. Stahl kontrolliert das Spiel, die Gastgeber kämpfen und werden von den einheimischen Fans nach vorn getrieben, sind aber im Abschluss zu harmlos. Nur einmal verliert die Stahlabwehr die übersicht. Kurz vor Schluss entscheidet der Schiedsrichter nach mehreren unsauberen Attacken beiderseits erneut auf Strafstoß für die Gastgeber, welcher zum umjubelten Ausgleichstreffer genutzt wird.

ChSt
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
Admin