| Team | Saison | Tabelle | Pokalspiele | Testspiele |
TSV Stahl Riesa - SSV Markranstädt
Landespokal Sachsen - 3. Hauptrunde
08.10.2011, Sa 14:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 2 (2) | 1 (1) |
| Aufstellung | |
| Tietze, Kutsche, Nollau, Groß (46. Schamber / 90. Runge), Ihbe, R. Genschur, Wukasch, Krake, Bierstedt, Moses, Kiontke (87. Burda) | Oelßner, Ulrich (75. Adler), Kunig, Lerchl, Pfeifer (46. Fischer), Mittenzwei, Haufe, Köckeritz, Scannewin, Sonnenberg (46. Werner), Bick |
| Tore | Karten |
| 1:0 Wukasch (22. Spielminute, Foulelfmeter) 2:0 Kiontke (35.) 2:1 Pfeifer (40.) |
TSV Stahl Riesa: gelb: Ihbe, Bierstedt, R. Genschur gelb-rot: Moses(79.) SSV Markranstädt: gelb-rot: Lerchl(90.) |
| Zuschauer | |
| 470 | |
| Schiedsrichter | |
| Stefan Gärtner (Dresden) Lutz Belger, Christoph Schuster |
|
Faustdicke Überraschung !
Eine wahre Pokalsensation ist dem TSV Stahl Riesa gelungen! Im Wernesgrüner Sachsenpokal schaltete die Riesaer Stahlelf den Favoriten SSV Markranstädt, die ungeschlagen auf Tabellenplatz 1 in der Landesliga stehen, aus. Die 470 Stahlfans hofften, bangten und feierten letztendlich nach 96 aufreibenden Spielminuten den Pokalcoup ihrer Mannschaft.
Der SSV Markranstädt spielte zu Beginn selbstbewusst nach vorne, während Riesa eine defensive Grundordnung erkennen ließ. Erste Torschüsse des Favoriten aus Markranstädt, bei denen der Ex-Stahler Christian Mittenzwei im Sturm spielte, wurden vom heute überragend aufgelegten TSV-Keeper Marcus Tietze allesamt pariert oder gingen ins Toraus. In der 9.Spielminute wurde mit Unterstützung des Windes ein Heber von Riesa noch gefährlich für das gegnerische Tor. Ansonsten hatte Markranstädt ein Übergewicht im Mittelfeld und die Torchancen im Spiel, ohne sie zu nutzen. So faustete Tietze im Tor eine Ecke weit weg, um anschließend den wuchtigen Volleyschuss mit einer klasse Parade zu entschärfen(14.). Stahl Riesa hielt mit Einsatzwille, Kampf und Cleverness dagegen.
Ein langgespielter Pass überbrückte das Mittelfeld komplett und gelangte zu Danny Moses, der mit Ball am Fuss in den Strafraum spurtete und dort ungeschickt gelegt wurde. Folgerichtig gab es Foulelfmeter den David Wukasch sicher verwandelte zur überraschenden 1-0 Führung(22.). Dieses Tor verunsicherte Markranstädt merklich und so versuchte Stahl Riesa auch nachzulegen.
In der 31.Minute lief wieder ein Riesaer Konter über die Sturmspitze Danny Moses, der am Ende die Chance zu überhastet abschloss. Besser machte es Stahl Riesa in der 35.Minute, als der Ball noch im Markranstädter Aufbauspiel erobert und auf den startenden Kiontke gespielt wurde. Paul Kiontke vollendete den Spielzug mit einen Flachschuss ins Toreck zur 2:0 Führung und konnte seinen Geburtstag besonders krönen.
Markranstädt befreite sich aber wieder aus der Schockstarre und hatte ihre stärkste Phase nun vor der Halbzeitpause. Erst musste Bierstedt jenen Ex-Riesaer Mittenzwei im Strafraum aufhalten und verursachte einen Elfmeter für die Gäste. Mit einer klasse Parade hielt Tietze den Elfmeter, jedoch hatte er beim Nachschuss von Pfeifer keine Chance(40.).
Markranstädt drückte auf den Ausgleich und bot Riesa Torgelegenheiten im Konterspiel an. Wieder ging es über Danny Moses, der den Ball gegen mehrere Gegenspieler abschirmte und für Nollau auflegte, der nur knapp verzog(43.).
Dramatisch sollten die letzten Sekunden vor der der Halbzeit werden. Ein Markranstädter Freistoß klatschte an die Latte und den Nachschuss konnte Tietze mithilfe des Pfostens zur Ecke klären. Die anschließende Ecke wurde scharf getreten und touchierte die Torlatte.
In der Halbzeitpause wechselten die Gäste zweimal und bei Riesa kam Schamber für Groß. Alexander Schamber hatte auch die erste Torchance der zweiten Halbzeit, als er eine Eingabe von Moses im Strafraum äußerst knapp verpasste(53.)
Im Gegenzug gab es wieder Freistoß für Markranstädt. Dieser wurde in den Strafraum geflankt, ein Markranstädter stieg hoch und köpfte den Ball an die Riesaer Torlatte.
Stahl Riesa verteidigte weiter abgeklärt gegen die ingesamt kreativlosen Angriffe der höherklassigen Gäste.
Unschön war die Aktion von Michael Lerchl in der 66.Minute, als er den TSV-Keeper Tietze bei einer Parade traf und dafür gelb kassierte. Nach kurzer Unterbrechung für die Behandlung ging es für den Riesaer Schlussmann weiter.
Eine weitere Schrecksekunde musste Stahl Riesa in der 76.Minute überstehen. Nach einer Flanke von Markranstädt klärte der TSV in höhster Not mit einem Kopfball an den eigenen Pfosten und anschließend zur Ecke.
In der 79. lief Moses einem Ball etwas übermotiviert hinterher und foulte seinen Gegenspieler. Da Moses zuvor wegen Meckerns schon Gelb gesehen hatte, sah er hierfür Gelb-Rot.
Stahl Riesa überstand die letzten Minuten in Unterzahl wacker und ließ keine Chance mehr zu. Frustiert von ihrer Leistung foulte der Markranstädter Lerchl wiederholt und bekam in 90.Minute die Quittung mit Gelb-Rot.
6 lange Minuten ließ Schiedsrichter Gärtner nachspielen, die durch die Platzverweise und Auswechslungen(Burda für Kiontke,Runge für Schamber) zustande kamen.
Mit dem Schlusspfiff fielen sich Fans, Spieler und Trainerstab von Stahl Riesa in die Arme und feierten den Einzug in das Achtelfinale des Sachsenpokals(EF).
Der SSV Markranstädt spielte zu Beginn selbstbewusst nach vorne, während Riesa eine defensive Grundordnung erkennen ließ. Erste Torschüsse des Favoriten aus Markranstädt, bei denen der Ex-Stahler Christian Mittenzwei im Sturm spielte, wurden vom heute überragend aufgelegten TSV-Keeper Marcus Tietze allesamt pariert oder gingen ins Toraus. In der 9.Spielminute wurde mit Unterstützung des Windes ein Heber von Riesa noch gefährlich für das gegnerische Tor. Ansonsten hatte Markranstädt ein Übergewicht im Mittelfeld und die Torchancen im Spiel, ohne sie zu nutzen. So faustete Tietze im Tor eine Ecke weit weg, um anschließend den wuchtigen Volleyschuss mit einer klasse Parade zu entschärfen(14.). Stahl Riesa hielt mit Einsatzwille, Kampf und Cleverness dagegen.
Ein langgespielter Pass überbrückte das Mittelfeld komplett und gelangte zu Danny Moses, der mit Ball am Fuss in den Strafraum spurtete und dort ungeschickt gelegt wurde. Folgerichtig gab es Foulelfmeter den David Wukasch sicher verwandelte zur überraschenden 1-0 Führung(22.). Dieses Tor verunsicherte Markranstädt merklich und so versuchte Stahl Riesa auch nachzulegen.
In der 31.Minute lief wieder ein Riesaer Konter über die Sturmspitze Danny Moses, der am Ende die Chance zu überhastet abschloss. Besser machte es Stahl Riesa in der 35.Minute, als der Ball noch im Markranstädter Aufbauspiel erobert und auf den startenden Kiontke gespielt wurde. Paul Kiontke vollendete den Spielzug mit einen Flachschuss ins Toreck zur 2:0 Führung und konnte seinen Geburtstag besonders krönen.
Markranstädt befreite sich aber wieder aus der Schockstarre und hatte ihre stärkste Phase nun vor der Halbzeitpause. Erst musste Bierstedt jenen Ex-Riesaer Mittenzwei im Strafraum aufhalten und verursachte einen Elfmeter für die Gäste. Mit einer klasse Parade hielt Tietze den Elfmeter, jedoch hatte er beim Nachschuss von Pfeifer keine Chance(40.).
Markranstädt drückte auf den Ausgleich und bot Riesa Torgelegenheiten im Konterspiel an. Wieder ging es über Danny Moses, der den Ball gegen mehrere Gegenspieler abschirmte und für Nollau auflegte, der nur knapp verzog(43.).
Dramatisch sollten die letzten Sekunden vor der der Halbzeit werden. Ein Markranstädter Freistoß klatschte an die Latte und den Nachschuss konnte Tietze mithilfe des Pfostens zur Ecke klären. Die anschließende Ecke wurde scharf getreten und touchierte die Torlatte.
In der Halbzeitpause wechselten die Gäste zweimal und bei Riesa kam Schamber für Groß. Alexander Schamber hatte auch die erste Torchance der zweiten Halbzeit, als er eine Eingabe von Moses im Strafraum äußerst knapp verpasste(53.)
Im Gegenzug gab es wieder Freistoß für Markranstädt. Dieser wurde in den Strafraum geflankt, ein Markranstädter stieg hoch und köpfte den Ball an die Riesaer Torlatte.
Stahl Riesa verteidigte weiter abgeklärt gegen die ingesamt kreativlosen Angriffe der höherklassigen Gäste.
Unschön war die Aktion von Michael Lerchl in der 66.Minute, als er den TSV-Keeper Tietze bei einer Parade traf und dafür gelb kassierte. Nach kurzer Unterbrechung für die Behandlung ging es für den Riesaer Schlussmann weiter.
Eine weitere Schrecksekunde musste Stahl Riesa in der 76.Minute überstehen. Nach einer Flanke von Markranstädt klärte der TSV in höhster Not mit einem Kopfball an den eigenen Pfosten und anschließend zur Ecke.
In der 79. lief Moses einem Ball etwas übermotiviert hinterher und foulte seinen Gegenspieler. Da Moses zuvor wegen Meckerns schon Gelb gesehen hatte, sah er hierfür Gelb-Rot.
Stahl Riesa überstand die letzten Minuten in Unterzahl wacker und ließ keine Chance mehr zu. Frustiert von ihrer Leistung foulte der Markranstädter Lerchl wiederholt und bekam in 90.Minute die Quittung mit Gelb-Rot.
6 lange Minuten ließ Schiedsrichter Gärtner nachspielen, die durch die Platzverweise und Auswechslungen(Burda für Kiontke,Runge für Schamber) zustande kamen.
Mit dem Schlusspfiff fielen sich Fans, Spieler und Trainerstab von Stahl Riesa in die Arme und feierten den Einzug in das Achtelfinale des Sachsenpokals(EF).