| Team | Saison | Tabelle | Pokalspiele | Testspiele |
TSV Stahl Riesa - SC Borea Dresden
Testspiel
19.07.2011, Di 19:00 Uhr
Endstand (Halbzeit) |
|
|---|---|
| 2 (1) | 2 (0) |
| Aufstellung | |
| Tietze (46. Jessulat), Kaiser, Bierstedt, Kutsche, Ihbe, Löffler (24. Schamber), Nollau, Krake, Wukasch, Burda, Kiontke | Hesse, Weskoff, Islamovic, Neubert, Schütze, Hudek, Popp (73. Grimm), Krüger, Talke, Masak, Hrdlitschka |
| Tore | Karten |
| 1:0 Kiontke (37.Minute) 2:0 Krake (60.) 2:1 Masak (80.) 2:2 Neubert (83.) |
TSV Stahl Riesa: - SC Borea Dresden: gelb: Masak |
| Zuschauer | |
| 271 | |
| Schiedsrichter | |
| Jens Klemm(Gröditz), Marcus Pappmann, Martin Gläsner |
|
Stahl Riesa erspielt sich Remis gegen Oberligisten
Im Rahmen der Festwoche "100 Jahre Fussball in Gröditz" lud der heimische FV Gröditz den Bezirksligisten Stahl Riesa und den Oberligisten Borea Dresden zu einem Testspiel ein. 271 fussballbegeisterte Zuschauer , darunter natürlich auch viele Fans aus Riesa, fanden sich am Dienstagabend am "Stadion am Eichenhain" in Gröditz ein. Bei Stahl Riesa waren mit Marcus Tietze, Marco Ihbe und Rico Kaiser alle drei Neuzugänge aus Gröditz im Startaufgebot. Geleitet wurde das Testspiel vom hochklassig pfeiffenden Schiedsrichter Jens Klemm aus Gröditz.
Die ersten Minuten im Spiel gehörten Riesa, welche sofort gegen den ballführenden Spieler von Borea arbeiteten und ein schnelles Passspiel probierten aufzuziehen. Zwar gelang nicht jeder Spielzug, aber man sah eine Steigerung im Spielfluss der Riesaer Mannschaft. So eroberte Wukasch im Mittelfeld den Ball und spielte diesen genau in den Lauf von Kiontke. Kiontke rannte auf das Tor zu und wurde erst knapp vor der Strafraumgrenze unfair gelegt. Der anschließende Freistoß aus guter Position stellte kein Problem für den Borea-Schlussmann dar (10.Minute).
Die erste Bewährungsprobe für den neuen Torwart Tietze gab es in der 12. Minute, als ein gegnerischer Stürmer nicht vom Ball zu trennen war und einen Torschuss abgeben konnte, der aber sicher festgehalten wurde. Im Gegenzug kombierten beim TSV Kiontke und Löffler mit einem schnellen Flankenspiel. Erst wurde der Ball schön nach Außen geflankt, und von dort wiederum mustergültig in die Mitte gepasst. Leider verpassten sowohl Burda als auch Kiontke in der Mitte die Reingabe. Mit einer leichten Prellung musste wenige Minuten später Thomas Löffler das Spielfeld verlassen, für ihn kam Alexander Schamber ins Spiel.
Die größte Chance für Borea Dresden in Halbzeit Eins gab es in Minute 27. Ein Borea-Spieler behauptete sich gegen zwei Riesaer, zog in den Strafraum und verzog beim Torschuss den Ball nur minimal am Tor vorbei.
Insgesamt blieb der höherklassige Gegner aus Dresden blass und der TSV konnte sich noch vor der Pause Chancen erspielen. Erst scheiterte Burda nach guter Ballannahme mit seinen satten Schuss am Torwart in der 35.Minute. Doch nur zwei Minuten später war es soweit. Nach toller Vorarbeit von Ihbe verpasste zwar Burda den Ball, doch schlich sich Kiontke im Strafraum an und ballerte den Ball unhaltbar ins Tor. Mit dieser 1-0 Führung für Riesa gegen Borea Dresden ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste aus der Landeshauptstadt auf den Ausgleich. Der neu eingewechselte Torwart Jessulat hatte nun mehr zu tun als sein Teamkollege Tietze in der ersten Halbzeit, Doch wehrten er und seine Vorderleute die meißten Angriffe von Borea Dresden gut ab. Hervorzuheben ist der Einsatz von Routinier Rico Kaiser, der alles auf seiner Seite abräumte.
Brenzlig wurde es in der 55.Minute: Torwart Jessulat musste einen Torschuss mit einer Parade parieren, die direkt zu einen Gegner fiel. Dieser schoss zugleich, doch rettete Neu-Stahler Marco Ihbe mit tollem Einsatz den Ball vor der Linie und schlug ihn fort. Mitten in dieser Dresdner Drangphase fiel das etwas überraschende 2-0 für Stahl Riesa. Die Borea-Hintermannschaft schien ungeordnet zu sein und fehlende Kommunikation zwischen Abwehr und Torwart führten dazu, dass Marcel Krake mit seinen Schuss ins Tor traf und jubeln konnte(60.).
Nur kurz später hätte Danny Burda den Sack wohl sprichwörtlich zu machen können. Ein Pass in die Nahtstelle der Abwehrreihe von Borea Dresden gelangte in den Lauf von Burda, der im Eins-gegen-Eins den gegnerische Torwart umbedingt tunneln wollte, was leider nicht klappte. Besonders im Mittelfeld war nun Riesa dominant und fing an zu zaubern. Mit tollen Passstaffeten und Kombinationen wurden die Borea-Spieler ausgespielt. Ein Klassenunterschied war für die Zuschauer nicht auszumachen.
Doch ging Riesa der hohe läuferische und spielerische Aufwand über die gesamte Spieldauer gegen Ende des Spieles auf die Konzentration. So bekam man den Ball in der 80.Minute einfach nicht weit raus aus der Defensive. Nach einem Einwurf flankte der Gegner in den Strafraum zum Borea-Spieler Masak, der gekonnt den Ball in den Torwinkel jagte zum 1 zu 2. Borea nutzte die Schlussminuten konsequent. Ex-Dynamo Thomas Neubert spielte seine Klasse aus und erzielte unhaltbar für den TSV-Torwart den 2-2 Ausgleich(83.). Nur eine Minute später hatte Riesa noch großes Glück. Die Defensive war nicht im Bilde und Borea stürmte auf das Riesaer Tor. Letztlich konnte der TSV den Angriff noch stoppen und es resultierte daraus ein Freistoß kurz vor der Strafraumlinie. Mit einer klasse Parade konnte Torwart Jessulat den Ball noch aus dem Winkel kratzen. Somit blieb es beim 2-2 im zweiten Testspiel von Stahl Riesa. [EF]
Die ersten Minuten im Spiel gehörten Riesa, welche sofort gegen den ballführenden Spieler von Borea arbeiteten und ein schnelles Passspiel probierten aufzuziehen. Zwar gelang nicht jeder Spielzug, aber man sah eine Steigerung im Spielfluss der Riesaer Mannschaft. So eroberte Wukasch im Mittelfeld den Ball und spielte diesen genau in den Lauf von Kiontke. Kiontke rannte auf das Tor zu und wurde erst knapp vor der Strafraumgrenze unfair gelegt. Der anschließende Freistoß aus guter Position stellte kein Problem für den Borea-Schlussmann dar (10.Minute).
Die erste Bewährungsprobe für den neuen Torwart Tietze gab es in der 12. Minute, als ein gegnerischer Stürmer nicht vom Ball zu trennen war und einen Torschuss abgeben konnte, der aber sicher festgehalten wurde. Im Gegenzug kombierten beim TSV Kiontke und Löffler mit einem schnellen Flankenspiel. Erst wurde der Ball schön nach Außen geflankt, und von dort wiederum mustergültig in die Mitte gepasst. Leider verpassten sowohl Burda als auch Kiontke in der Mitte die Reingabe. Mit einer leichten Prellung musste wenige Minuten später Thomas Löffler das Spielfeld verlassen, für ihn kam Alexander Schamber ins Spiel.
Die größte Chance für Borea Dresden in Halbzeit Eins gab es in Minute 27. Ein Borea-Spieler behauptete sich gegen zwei Riesaer, zog in den Strafraum und verzog beim Torschuss den Ball nur minimal am Tor vorbei.
Insgesamt blieb der höherklassige Gegner aus Dresden blass und der TSV konnte sich noch vor der Pause Chancen erspielen. Erst scheiterte Burda nach guter Ballannahme mit seinen satten Schuss am Torwart in der 35.Minute. Doch nur zwei Minuten später war es soweit. Nach toller Vorarbeit von Ihbe verpasste zwar Burda den Ball, doch schlich sich Kiontke im Strafraum an und ballerte den Ball unhaltbar ins Tor. Mit dieser 1-0 Führung für Riesa gegen Borea Dresden ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste aus der Landeshauptstadt auf den Ausgleich. Der neu eingewechselte Torwart Jessulat hatte nun mehr zu tun als sein Teamkollege Tietze in der ersten Halbzeit, Doch wehrten er und seine Vorderleute die meißten Angriffe von Borea Dresden gut ab. Hervorzuheben ist der Einsatz von Routinier Rico Kaiser, der alles auf seiner Seite abräumte.
Brenzlig wurde es in der 55.Minute: Torwart Jessulat musste einen Torschuss mit einer Parade parieren, die direkt zu einen Gegner fiel. Dieser schoss zugleich, doch rettete Neu-Stahler Marco Ihbe mit tollem Einsatz den Ball vor der Linie und schlug ihn fort. Mitten in dieser Dresdner Drangphase fiel das etwas überraschende 2-0 für Stahl Riesa. Die Borea-Hintermannschaft schien ungeordnet zu sein und fehlende Kommunikation zwischen Abwehr und Torwart führten dazu, dass Marcel Krake mit seinen Schuss ins Tor traf und jubeln konnte(60.).
Nur kurz später hätte Danny Burda den Sack wohl sprichwörtlich zu machen können. Ein Pass in die Nahtstelle der Abwehrreihe von Borea Dresden gelangte in den Lauf von Burda, der im Eins-gegen-Eins den gegnerische Torwart umbedingt tunneln wollte, was leider nicht klappte. Besonders im Mittelfeld war nun Riesa dominant und fing an zu zaubern. Mit tollen Passstaffeten und Kombinationen wurden die Borea-Spieler ausgespielt. Ein Klassenunterschied war für die Zuschauer nicht auszumachen.
Doch ging Riesa der hohe läuferische und spielerische Aufwand über die gesamte Spieldauer gegen Ende des Spieles auf die Konzentration. So bekam man den Ball in der 80.Minute einfach nicht weit raus aus der Defensive. Nach einem Einwurf flankte der Gegner in den Strafraum zum Borea-Spieler Masak, der gekonnt den Ball in den Torwinkel jagte zum 1 zu 2. Borea nutzte die Schlussminuten konsequent. Ex-Dynamo Thomas Neubert spielte seine Klasse aus und erzielte unhaltbar für den TSV-Torwart den 2-2 Ausgleich(83.). Nur eine Minute später hatte Riesa noch großes Glück. Die Defensive war nicht im Bilde und Borea stürmte auf das Riesaer Tor. Letztlich konnte der TSV den Angriff noch stoppen und es resultierte daraus ein Freistoß kurz vor der Strafraumlinie. Mit einer klasse Parade konnte Torwart Jessulat den Ball noch aus dem Winkel kratzen. Somit blieb es beim 2-2 im zweiten Testspiel von Stahl Riesa. [EF]