Freiberger Super Regio Cup 2011

erdgas arena in Riesa

18.12.2011, So ab 11:00 Uhr

Platzierung
Ergebnisse
Gruppe A
1. FC Erzgebirge Aue 7:2 4
2. Chemnitzer FC 5:6 3
3. Hallescher FC 1:5 1

Gruppe B
1. FC Rot-Weiß Erfurt 6:4 4
2. TSV Stahl Riesa 4:5 3
3. 1. FC Lokomotive Leipzig 5:6 1
Gruppe A
FC Erzgebirge Aue - Chemnitzer FC 6:1
FC Erzgebirge Aue - Hallescher FC 1:1
Chemnitzer FC - Hallescher FC 4:0

Gruppe B
1. FC Lokomotive Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt 3:3
1. FC Lokomotive Leipzig - TSV Stahl Riesa 2:3
TSV-Tore: Krechlak, Löffler, M. Genschur
FC Rot-Weiß Erfurt - TSV Stahl Riesa 3:1
TSV-Tor: Ihbe

Halbfinale
FC Erzgebirge Aue - TSV Stahl Riesa 3:1
TSV-Tor: Kutsche
Chemnitzer FC - FC Rot-Weiß Erfurt 3:4

Spiel um Platz Drei
TSV Stahl Riesa - Chemnitzer FC 2:6
TSV-Tore: Löffler, M. Genschur

Finale
FC Erzgebirge Aue - FC Rot-Weiß Erfurt 5:1
Zuschauer
ca. 3500
eingesetzte Spieler
Hesse, Tietze, Ihbe, Moses, Kutsche, Wukasch, Kiontke, Kaiser, Krechlak, Löffler, Schamber, M. Genschur

Klasse Vorstellung beschert den vierten Turnierplatz

Trotz mehrerer Hundert Zuschauer auf den Gängen und Rängen auf Grund der Absage der anhängerreichen Dynamo-Fraktion aus der sächsischen Landeshauptstadt, herrschte vor Beginn des Turniers in der erdgas arena hektisches Gedränge und eine ausgelassene Freude. Die etwa 350 anwesenden Stahlfans feierten sich und ihre Mannschaft. Grund genug bot der Turnierverlauf.

In der TSV-Gruppe B teilten sich im ersten Spiel Lok Leipzig und Erfurt die Punkte. Dies bedeute für Stahl eine überaus günstige Ausgangslage. In der zweiten Begegnung griff nun der Lokalmatador ins Geschehen ein. Gegen den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten bot Coach Ron Bößneck eine sehr gut vorbereitete und aggressiv offensiv agierende Maannschaft auf, die im ersten Auftritt ihre Duftmarke setzen sollte. Dies gelang auch sehr eindrucksvoll. Das TSV-Team spielte Lok nahezu an die Wand, sowohl kämpferisch als auch technisch waren die Riesaer überlegen. Dies drückte sich in der zwischenzeitlichen 3:0-Führung aus. Die TSV-Fans wirkten sichtlich beeindruckt von dem glanzvollen Auftritt ihrer Mannschaft und jubelten ihren Akteure auf dem Kunstrasen durchgängig laut zu. Anschließend wollten die Leipziger ihr nahendes vorzeitiges Turnierausscheiden noch verhindern und schaffen es das Ergebnis auf 3:2 zu verkürzen. Doch der Ausgleichtreffer fiel zur großen Freude der Stahlanhänger nicht. Das dritte Gruppenspiel bestritt der TSV gegen den Drittligisten vom Rot-Weiß Erfurt. Diese Paarung gingen die Riesaer zurückhaltender an. Trotz klarer Überlegeung der Thüringer gelang es den Stahl-Kickern selber ein Ehrentor zu erzielen und mit einem 3:1 ein sehr respektables Ergebnis gegen den viele Ligen weiter oben spielenden Kontrahenten zu erreichen. Durch den Sieg über Leipzig schaffte der TSV als Gruppenzweiten hinter Erfurt den Sprung ins Halbfinale.

In Gruppe A setzten sich die beiden sächsischen Vertreter aus Aue und Chemnitz durch.

Auf Grundlage der Tabellenplätze musste Stahl gegen den Zweitligisten Erzgebige Aue ran. In dieser Begegnung kam der Klassenunterschied noch deutlich mehr zum Tragen. Mehrfach hatte Stahl Glück nicht höher in den Rückstand zu geraten. Der FCE drückte sehr, doch als es bereits 3:0 für Aue steht gelingt Kutsche der von den Fans stürmisch gefeierte Anschlußtreffer, der auch den Endstand bedeutete. Was für ein Erfolg!

In einer überaus spannenden Begegnung, in der es Hin und Her ging, setzte sich letztlich Erfurt gegen Chemnitz mit 4:3 durch. Somit hieß das Platzierungsspiel um den dritten Rang Stahl Riesa gegen den CFC. Auch in dieser Partie präsentierte sich Stahl ganz start. Zwar kassierte man sechs Gegentreffer, doch - was viel wichter ist - erzielten die Riesaer selber zwei Treffer gegen das Team aus Liga Drei.

Das Finale entschied Aue, das mit Martin Männel auch den späteren Torhüter des Turniers stellte, gegen Erfurt mit 5:1 klar für sich.

Größter Gewinner des Turniers ist dennoch das Team aus der Sportstadt. Auf der großen Bühne des ostdeutschen Fußballs präsentierte es sich in diesem Team hervorragend. Die Berichterstattungen u.a. im Rahmen der MDR-Sendung "Sport im Osten" fielen durchweg sehr positiv aus. Die Fans des Riesaer Fußballsports waren glücklich und stolz auf ihr Team. Stahl Riesa hat gezeigt, hier entsteht etwas. Mit uns kann man in Zukunft rechnen.
Inhalt-Abschluß-Grafik TSV Stahl Riesa
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